Montag, 9. April 2018

13 Ways to Establish and Confirm Leadership



Straightness Training is most effective when the horse sees you as a leader, because as a result, your horse will follow you, respect you, trust you, feel safe and he will be willing and cooperative.

Read this verry nice article from Marijke de Jong here:

http://straightnesstraining.com/the-rider/horsemanship/be-the-leader-with-your-horse/


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Vergiftungen von Pferden durch Gräsergifte - auch in Deutschland ein Thema


Das Onlinemagazin Artgerecht hat einen einen ersten, hochbrisanten Text von Frau Dr. Renate Vanselow auf ihrer Seite veröffentlicht. Er betrifft zuerst einmal Pferde, letztlich aber auch die Tierfresser, die ja vom Fleisch der Weidetiere leben. Frau Dr. Vanselow wird uns hoffentlich noch viele weitere Artikel liefern.

Zitat:
"Pferdehalter wiegen sich mit den angebotenen Futtern, mit Wiesen und Weiden in Sicherheit, während ihnen doch auffallen müsste, dass immer häufiger gesundheitliche Schäden auftreten. Aus bunten Wiesen sind Grasäcker geworden, auf denen Masse produziert wird. Kritische Berichte über mögliche Ursachen für Erkrankungen sind offensichtlich wenig erwünscht. Man begründet die Zurückhaltung damit, man wolle die Menschen nicht verunsichern.
Wir von artgerecht sehen das ganz anders. Wir haben uns dazu verpflichtet aufzuklären, wir wollen die Verbraucher nicht vor Wissen schützen, sondern es vermitteln. Sie sollen umfangreiche Informationen bekommen, um selbständige und begründete Entscheidungen treffen zu können."
Lesen Sie den ganzen Artikel hier:
https://www.artgerecht-tier.de/pferde/d-vergiftungen-von-pferden-durch-graesergifte-202754718


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Sonntag, 4. März 2018

7 Schritte zum angstfreien Reiten



Das ist mal ein echtes Arbeitsbuch. Wie begegne ich meiner eigenen Angst, wie gehe ich damit um, wie bewältige ich sie? Mit Tabellen um selber beschriften und wirklich einer Schritt für Schritt Anleitung zur Angstbewältigung:

Welcher Reiter kennt das nicht? Ein bockendes Pferd, ein zu hoher Sprung, ein wichtiges Turnier – und schon bekommt man es mit der Angst zu tun! Aber was, wenn die Angst ein ständiger Begleiter wird und so selbst das tägliche Reiten keinen Spaß mehr macht? Dieser Reitschul-Band hilft auf praktische Weise, die eigene Angst zu verstehen und sie mit Hilfe von verschiedenen Übungen aus dem Bereich der Sportpsychologie Schritt für Schritt zu bewältigen. Dr. Inga Wolframm arbeitet als Dozentin für den Studiengang »Pferde, Freizeit und Sport« an der Hogeschool Van Hall Larenstein in den Niederlanden. Sie ist akkreditierte sportpsychologische Expertin in Deutschland und den Niederlanden und arbeitet regelmäßig mit Reitern aller Disziplinen.

ISBN: 978-3-275-02054-6



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Hufrehe - Vermeidung, Früherkennung, Heilung



Die so allseits gefürchtete Hufrehe steht immer im Raum, wenn Pferde gehalten werden. Wann dürfen sie auf die Weide? Wie lange? Wie wird richtig gefüttert?  Oder wodurch kommt Rehe überhaupt zustande? Es gibt auch auch Belastungsrehe. Wie kann ich das nun erkennen? Was ist, wenn ein Pferd mal Hufrehe hatte? Kann ich mein Pferd dann noch nutzen? Oder kann ich ein Pferd kaufen, was schon einmal Rehe hatte? Wie hoch ist die Gefahr, dass es diese wieder bekommt? Alles Fragen, die einen beschäftigen....
Dieses Buch versucht aufzuklären über Hufrehe. Wie man sie vermeidet und wie man danach mit dem Pferd umgeht. Sehr empfehlenswert.

Diagnose Hufrehe – damit beginnt eine erhebliche Leidenszeit. Vorsicht ist besonders geboten, wenn Pferde vermehrt Zugang zu Frischgras haben, nach extremen Belastungen auf hartem Boden und bei Stuten nach der Geburt ihres Fohlens. Dieser Ratgeber gibt einen umfangreichen Einblick in das Krankheitsbild und bietet einen Überblick über die neuesten Erkenntnisse und Therapien. Der Pferdebesitzer wird nach der Lektüre in der Lage sein, die Erkrankung möglichst schnell zu erkennen und die richtigen Sofort- und Therapiemaßnahmen einzuleiten.

ISBN: 978-3-275-01828-4



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Der Weg zum gesunden Huf



Der von Pferdeliebhabern gewünschte Naturhuf ist selten ohne ausreichende Arbeit am Huf zu erreichen. Aber fast jeder Huf lässt sich dorthin bringen, wieder wie in der Natur zu funktionieren. Selbst mit reiterlichen Wünschen lässt sich ein naturbelassener Huf bewahren. In einigen Fällen ist auch Huforthopädie das Schlüsselwort. Und manchmal ist ein Huf ohne Eisen die einzige Möglichkeit für das Pferd, wieder einen gesunden Huf zu bekommen. Beide Autoren schreiben hier einfühlsam über die Möglichkeiten dorthin zurück, wenn Einflüsse vorhanden waren, die den Huf kaputt gemacht haben.

Ich selber habe schon erleben dürfen, dass nach Biernat gearbeitete Hufe am eigenen Pferd überdurchschnittliche Verbesserungen zustande kommen können.

»Fühlt sich mein Pferd auf seinen Hufen wohl?«, diese Frage stellen sich Pferdebesitzer noch viel zu selten. Meist lassen sie erst Lahmheiten und´ Krankheitsbilder am Huf, die ihr Hufschmied oder Hufpfleger nicht mehr in den Griff bekommt, sensibel für die Hufprobleme ihrer Pferde werden. Mit diesem Ratgeber soll der engagierte Pferdebesitzer in die Lage versetzt werden, Probleme am Huf zu erkennen, bevor das Pferd offensichtlich lahmt. Anhand von Fotobeispielen aus der Praxis lernt er Belastungssituationen einzuschätzen, lernt verstehen, warum sich Hufe wie (ver)formen und erfährt u.a. was die einzelne Hufbearbeitungstechnik am Huf bewirkt.

ISBN: 978-3-275-01983-0



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Samstag, 3. März 2018

Problemlos Eisenlos - Wege zum Barhuf




ISBN: 978-3-275-01903-8

Wie ich finde, vermittelt dieses Buch hier sehr umfangreiches Wissen zum Barhuf. Alle möglichen Fälle sind gut bebildert dargestellt und beschrieben. Für Laien gut verständlich ausgedrückt und nachzuvollziehen.

Dies ist ein Wegweiser für alle Pferdebesitzer, die von einem Barhufpferd träumen, es bisher aber aus den verschiedensten Gründen nicht gewagt haben, ihren Pferden die Eisen abnehmen zu lassen. Es ist ein Ratgeber für alle, die sich für eine Barhufumstellung entschieden haben und hierbei unnötige Probleme vermeiden wollen. Wie problemlos die Umstellung tatsächlich verläuft, ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Über diese erleichternden oder erschwerenden, unvermeidlichen oder vermeidbaren Faktoren wird der Leser ausführlich informiert und so befähigt, den Erfolg des Unternehmens Barhuf abzuschätzen und sachkundig in die Hand zu nehmen.



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Samstag, 20. Januar 2018

Problem Horses - Spooking with Pat Parelli

Problem Horses - Spooking

See here one session with Pat Parelli

One of the many benefits of being a Parelli Member is the monthly Inside Access DVD. See part of what you're missing in this clip where Stephen and his horse Tobey from Littleton, Colorado. Stephen came for Pat’s help with spooking. For more videos on spooking and thousands more videos, articles and horsemanship resources, please visit http://www.parelliconnect.com



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The Path of the Horse - Full Length documentary

The Path of the Horse - Full Length documentary

Watch The Movie That's Changing Lives... 'The Path of the Horse' documentary explores the future of horse-human relationships. Join former horse trainer Stormy May as she travels the world to interview today's leading horsemanship teachers and visionaries; Alexander Nevzorov, Klaus Hempfling, Linda Kohanov, Mark Rashid, Carolyn Resnick, and equine artist Kim McElroy.


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A Gift Horse (2015) Full Movie

A Gift Horse (2015) Full Movie


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Freitag, 19. Januar 2018

Documentaries with Horses

Wild Mustangs of Nevada

The private lives of wild Nevada mustangs showing family life and herd behavior, including close-up action sequences filmed in all seasons and all types of weather in spectacular surroundings.

The purpose of this innovative short film is to start a new, universally-understood conversation around the necessity of struggle, challenge and perseverance as they relate to creating meaning in one's life - without one, you cannot have the other. The 500 Miles film communicates the importance of this concept by telling the story of the un-purposed wild mustang and the un-purposed veteran, following both as they learn to face and navigate challenges, with the ultimate goal of discovering what their greater purpose in life is. For these mustangs, the arduous 500 mile journey through New Mexico and Arizona was their purpose-defining challenge, but we all have our own version of a "500 mile journey". It's the moments in life when we choose to buck up instead of give up. When we choose to take the unbeaten path instead of the easy road. It's the moments that force us to take a hard look at ourselves, and the decisions we have been making, and decide if we have been letting life happen to us, or for us. So, the question is: What's your 500?

The black giants breeder

"The black giants breeder" is none other than an enthusiast of heavy horses, Alain Viot. His noble and fiery Percherons are the result of many years of reproductions and careful selection of individuals ... Alain loves the uniform dress horses, particularly intense black.A day of daily work allows us to apprehend this caring character, who lives without compromise on beauty and elegance equine ... Thank you Alain for sharing.

I wrote, directed and produced this documentary film on wild horses/mustangs in the US Rocky Mountains area back in 2002. So my comprehensive CV/Resume also states filmmaker :) It was a coproduction with Swedish national broadcaster SVT, and the film was broadcast worldwide, including France, Italy, Spain and the US. My father and veterinarian Lennart Curt Østblom plays a major part in the film. Help save these magnificent animals under threat. Here you have the film in it its full-length English language version, 50 min. Enjoy and help to preserve!

Fueled by stunning footage, this stirring documentary considers wild horses' role in the American psyche and their dwindling numbers in today's West. In an artful blend of exquisite nature documentary and character-driven narrative, the majestic wild horses of the American West are revealed in stereoscopic 3D as never before. The wonder in a girl’s eye pulls us into the drama that unfolds on hundreds of millions of acres of public land. The battle lines have long been carved into the landscape, and the players are deeply entrenched. Yet as the subtle choreography that has evolved over thousands of years begins, we are captivated. The intricate dance between a man and a wild horse presents lessons for us all, even the battle-hardened special interest groups fighting for the place of the AMERICAN MUSTANG.





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Mittwoch, 3. Januar 2018

Die Reiterstaffel des Deutschen Roten Kreuzes

Wußten Sie schon, dass es eine Reiterstaffel des Deutschen Roten Kreuzes gibt?
Hier gibt es ein Bild der Reiterstaffel

Auf der Seite des DRK Hannover, die 2006 gegründet wurde, geht es direkt zur Info über die Reiterstaffel
Weiterführende Links: Einsatz nur nach Gelassenheitsprüfung
Beschreibung und Einsatzmöglichkeiten der Reiterstaffel

Einen interessanten Artikel darüber fand ich auch beim VFD darüber:
Die Reiterstaffel des DRK

Die Kontaktmöglichkeiten zur Reiterstaffel:


DRK Region Hannover e.V.
5. Einsatzzug Reiterstaffel
Grünes Tal 8
30982 Pattensen




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Sonntag, 31. Dezember 2017

Inhalator für Pferde, leicht selbst gemacht



Hier ein Tipp von einem alten Stallmeister:

Um hartnäckigen Schleim beim Pferd zu lösen ist ein Inhalator gut geeignet.
Es muss aber kein teures Gerät sein, wenn man etwas geschickt ist, kann man es leicht selber basteln.

Man nehme einen sauberen, alten Eimer ohne Henkel, einen Gurt oder ein Seil daran befestigt, um ihn dem Pferd über den Kopf zu hängen, so wie ein Futtereimer.
Dann ein Loch unten in den Eimer schneiden, ca. so groß, dass eine PET-Flasche von unten gut fest gesteckt werden kann.
Die Flasche kann nun mit warmem, nicht heißem!, Wasser gefüllt werden, bis ca. zu einem Drittel.
Dann den Eimer vorsichtig auf den Kopf des Pferdes hängen, das Gurtband oder Seil hängt dann hinter den Ohren.
Der aufsteigende Wasserdampf kann so vom Pferd eingeatmet werden.

Falls vom Arzt noch Medikamentenzusätze für den Dampf empfohlen werden, können diese nach Absprache mit dem Arzt auch zugesetzt werden.

Viel Spaß beim Werkeln ;-)

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Freitag, 29. Dezember 2017

Polysaccharid-Speicher-Myopathie kurz PSSM - Ein Gendefekt, der jedes Pferd treffen kann.


Polysaccharid-Speicher-Myopathie, kurz PSSM genannt, ist eine erbliche Stoffwechselkrankheit bei Pferden und ist eine schwächende bis möglicherweise lebensgefährdende Glykogen-Speicher-Krankheit, die in verschiedenen Pferdezuchten verbreitet ist. Betroffene Tiere vererben die Krankheit daher weiter.

Der Gendeffekt PSSM betrifft vor allem Pferde muskulöser Rassen wie Quarter Horse und Paint Horse aber auch Haflinger und Kaltblüter, Appaloosas, aber auch Warmblüter und Ponys. 

Für die Vererbung von PSSM gibt es drei mögliche Genotypen:


1. Genotyp N/N: Dieses Pferd trägt die Mutation nicht und wird nicht an PSSM Typ I erkranken. Es kann die Mutation nicht an seine Nachkommen weitergeben.
2. Genotyp N/PSSM: Dieses Pferd trägt eine Kopie des mutierten Gens und hat ein hohes Risiko an PSSM Typ I zu erkranken. Es wird die Mutation zu 50 % an seine Nachkommen weitergeben.
3. Genotyp PSSM/PSSM: Dieses Pferd trägt zwei Kopien des mutierten Gens und hat ein extrem hohes Risiko an PSSM Typ 1 zu erkranken. Es wird die Mutation zu 100 % an seine Nachkommen weitergeben. 
PSSM wird autosomal-dominant vererbt, das bedeutet, dass bereits ein betroffenes Allel (Genotyp N/PSSM) zu dieser Erkrankung führt. Die Schwere der Erkrankung nimmt zu, wenn das Pferd reinerbig für die Mutation ist, d.h. zwei betroffene Allele besitzt (Genotyp PSSM/PSSM).
Durch das zusätzliche Vorliegen der Equinen Malignen Hyperthermie (EMH) kann die Symptomatik der PSSM-Erkrankung verstärkt werden.
(Krankheits- / Folge-) Symptome bei PSSM/EPSM Pferden und vieles mehr zu PSSM finden Sie bei Simone Förster-Schüring und auf Iher Internetseite: dai-shodan.de

PSSM 1 lässt sich leicht per Labortest nachweisen. „Dazu benötigen wir entweder eine vom Tierarzt gezogene Blutprobe mit dem Gerinnungs-hemmer EDTA oder 20 bis 30 Haare aus Mähne oder Schweif samt Haarwurzel“, sagt Bärbel Gunreben von Laboklin in Bad Kissingen/Bayern.

Das Kompetenzzentrum Pferd Baden-Württemberg hat zu dem Thema PSSM ein Merkblatt herausgegeben 


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Donnerstag, 28. Dezember 2017

Wie sehr stinken Pferde? Sachverständigen-Gutachten belegt die geringe Geruchsbelästigung im Vergleich zu Rindern und Geflügel



Laut einer Untersuchung jedenfalls weniger als viele andere Tiere.
Für tierhaltende Betriebe kann diese Untersuchung entscheidend für Genehmigungen sein. Jetzt haben auch Gerichte im Streitfall wissenschaftlich fundierte Fakten, auf die sie sich beziehen können. 


Es gibt eine Onlinepublikation, in der ein sehr umfangreicher Text nachzulesen ist.


Die Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW) hat in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Landesamt für Umwelt ein Sachverständigen-Gutachten in Auftrag gegeben, um die Gerüche der Tiere zu untersuchen. An rund zwei Milchviehbetrieben, vier Mastbullenbetrieben und drei Pferdehaltungen in Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen bewerteten Probanden die Gerüche. Im Abstand von 0 Meter bis 130 Meter bewerteten sie, wie weit sie die Gerüche der Tiere riechen konnten. Dabei spielten verschiedene Faktoren, wie zum Beispiel die Windgeschwindigkeit, eine Rolle.

Im Vergleich zu den Gerüchen der anderen Tiere haben Pferde eine deutlich geringere Geruchsbelastung als Rinder. Der Grund bezieht sich auf die Haltungsform, wie die regelmäßige Stallpflege und die Futtersorte. Der Geruch von Pferden gilt demnach als angenehmer. Bei Milchvieh und Mastbullen empfanden die Probanden den Geruch eher als lästig und unangenehm, weil sie die Gerüche intensiver wahrgenommen hatten. Im Verzeichnis der Geruchsimmissions-Richtlinie (GIRL) sind Pferde mit einem geringen Gewichtungsfaktor von 0,5 aufgenommen. Geflügel hingegen hat einen Wert mit dem Faktor 1,5 erhalten und Schweine wurden in der Tabelle mit dem Faktor 0,75 aufgelistet.

Zusammenfassung: An insgesamt zwei Milchviehbetrieben, vier Mastbullenbetrieben und drei Pferdehaltungen in Bayern, BadenWürttemberg und Nordrhein-Westfalen wurden Geruchsqualitäten über Polaritätenprofile, Hedonik und Geruchsintensitäten ermittelt. Insgesamt konnten 648 Polaritätenprofile ausgewertet werden. Über die Hedonik, Intensität und Polaritätenprofile wurden die Gerüche an der Quelle, quellnah und quellfern, d. h. im Abstand zwischen 0 und 130 m zu den Ställen erfasst und bewertet. Die Ergebnisse der Intensität zeigen für diese Gerüche aus offenen und gut belüfteten Ställen eher eine geringe Reichweite, wobei häufig geringe Windgeschwindigkeiten bei den Erhebungen vorlagen. An einem Mastbullen- und einem Milchviehstall wurden an je zwei Tagen Fahnenbegehungen durchgeführt. Die beiden Fahnenbegehungen beim Mastbullenstall ergaben eine max. Fahnenreichweite von ca. 150 m (Windgeschwindigkeiten bis 2,9 m/s) und am Milchviehstall ergaben sich Fahnenreichweiten von max. ca. 140 bis 160 m (Windgeschwindigkeiten max. 4,3 m/s). Die Fahnenreichweiten lagen bei geringeren Windgeschwindigkeiten z. T. auch unter 100 m. Die Silagequalität wurde im Rahmen der Laboranalysen mit Ausnahme einiger Grassilagen überwiegend mit gut bis sehr gut bewertet, sodass hier kein negativer Einfluss auf die Bewertung der Stallgerüche abgeleitet werden kann. Es hat sich gezeigt, dass in der Phase der Fütterung mit Silage im Stall höhere Geruchsemissionen auftreten können, die kurzzeitig zu größeren Reichweiten der Geruchsfahne führen. Die emittierten Gerüche der Mastbullen- und Milchviehställe wurden mit der Methode der Polaritätenprofile sehr ähnlich bewertet. D. h. beim Vergleich der Polaritätenprofile für Mastbullen- und Milchviehställe ergab sich ein Korrelationskoeffizient von 0,98. Der Pferdestallgeruch (ohne Mistlager) weist im Vergleich zu den anderen Gerüchen eine deutlich höhere Korrelation zum Duftprofil und eine deutlich geringere Korrelation zum Gestankprofil auf. Dies ist bedingt durch die Haltungsform, wie tägliches Entmisten, gute Durchlüftung des Stalls und Art des Futters. Die Untersuchungsergebnisse zeigen, dass die tierartspezifischen Gewichtungsfaktoren für Milchvieh auch für Mastbullen und Pferde (ohne Mistlager) herangezogen werden können. Im Rahmen des GIRL Expertengremiums wurde daher beschlossen, im Zuge der Überarbeitung der GIRL, für die Tierarten Mastbullen und Pferde (ohne Mistlager) den tierartspezifischen Gewichtungsfaktor von 0,5 aufzunehmen.



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Donnerstag, 23. November 2017

Pferde Führen mit Herz und Verstand - Coaching für Mensch und Pferd - Anja Schwien



Der Traum von der Seelenverwandschaft mit dem eigenen Pferd darf Wirklichkeit werden. Wenn wir unsere Pferde besser verstehen, können unsere Pferde uns auch besser wahrnehmen und verstehen. Dieses Buch ist wunderbar geschrieben.
Viele Beispiele und bebilderte Anleitungen auf dem Weg zum Herzen des Pferdes.

Anja Schwien hat ihre Leidenschaft zu ihrem Beruf gemacht und arbeitet erfolgreich als Coach für Pferd und Mensch. Sie arbeitet hauptsächlich mit Pferdebesitzern, die Probleme mit ihren Pferden haben. Ihnen bietet sie ein umfangreiches Coaching-Programm. Dabei gibt sie ihren Schülern neben jeder Menge Horsemanship gezielte Techniken und Strategien an die Hand, um die Kommunikation mit ihren Pferden zu verbessern. »Das schönste Geschenk ist«, so die Autorin, »wenn Dein Pferd Dir bis ans Ende der Welt folgt, weil Du ihm das Gefühl gibst, es zu verstehen und zu lieben, wie es ist. Es schenkt Dir sein Vertrauen und bleibt gerne bei Dir.«


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Pferde gymnastizieren - Ann Katrin Querbach




Das A und O des Reitens ist die Gymnastizierung des Pferdes, dabei spielt es keine Rolle, ob man im Dressur-, Spring, Vielseitigkeits- oder Westernsattel sitzt. Die Autorin richtet sich mit ihrem Buch an alle Reiter, die ihr Pferd »gesund reiten« möchten und denen an einer harmonischen Pferd-Reiter-Beziehung gelegen ist. Die 65 gut nachzureitenden Übungen sind nach Schwierigkeitsgraden unterteilt. Sie sind dazu gedacht, steife Pferde locker zu machen und jede Menge Abwechslung ins Training zu bringen. Dabei werden Themen wie Sitz, Hilfengebung, Takt, Losgelassenheit, Aktivierung der Hinterhand, Anlehnung, Geraderichten und Versammlung nicht ausgelassen.


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Gesunde Pferde durch Heilkräuter - Kaja Kreiselmeier




Wie sammele ich die Kräuter, wie trockne ich sie und wie verabreiche ich sie meinem Pferd? Hier sind nicht nur die wichtigsten Kräuter beschrieben, sondern auch der Umgang mit diesen:
Salben, Öle, Tinkturen, Essig, Säfte, Cremes, Shampoos, und Futterkräuter sowie Leckerlis lassen sich herstellen.
Ich denke nur mal an die Strahlfäule nach einem langen nassen Winter, da kann man gut unterstützen. Aber das ist ja nur ein Beispiel.

Die Kräuterheilkunde für Pferde hat eine lange Tradition. In Vergessenheit geraten, ist diese sanfte, aber äußerst wirksame Behandlungsmethode heute wieder im Trend. Kaja Kreiselmeier informiert nicht nur über die verschiedenen Heilkräuter, sondern gibt konkrete Hilfe bei bestimmten Krankheiten und Symptomen. Wer sein krankes Pferd stabilisieren und durch Heilkräuter unterstützen möchte, findet in diesem Ratgeber alle praktischen Informationen zu Einsatz und Wirkung der Kräuter und Heilpflanzen. Dieser Ratgeber liefert zudem einen kompletten Überblick über alle Giftpflanzen, von Adonisröschen bis Zaunrübe.


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Dressur-Training - Die Arbeit an hohen Lektionen




»Dressur-Training« führt den Leser durch viele Stufen der Ausbildung. Vom korrekten Reiten der Grundgangarten über die Einführung der Seitengänge bis hin zur Entwicklung von Galopp, Rückwärtsrichten, Piaffe und Passage und einem abschließenden Kapitel, in dem die bewährten Lektionen der Hohen Schule erklärt werden. Ein unentbehrlicher Dressurratgeber mit viel Stoff zum Nachdenken und einer Fülle von Ratschlägen. Für alle Reiter, denen die Förderung und das Wohlergehen ihres Pferdes am Herzen liegen. Arthur Kottas-Heldenberg war 42 Jahre an der Spanischen Hofreitschule tätig, zuletzt als Erster Oberbereiter


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Donnerstag, 21. September 2017

Die letzten Cowboys der Toskana


Vor etwa 2.000 Jahren legten die Römer erstmals Schwemmland im Mündungsgebiet des Obrone trocken – in der Maremma. Dann kamen „Barbaren“, Piraten aus Nordafrika. Sie versteckten ihre Beute in den Karsthöhlen an der Küste und brachten exotische Rinder mit. Die werden seit dem Mittelalter von Butteri gehütet, den italienischen Rinderhirten. Einer davon ist Stefano Pavin, er reitet als Chef-Buttero auf einem Bio-Hof. 360° - GEO Reportage durfte die Cowboys der Maremma auf ihren Ritten begleiten. Wenn Stefano, Sandro und Kollegen morgens um sieben Uhr ihre Pferde besteigen, lebt ein Stück Wild-West-Romantik auf, die man sonst nur von den Prärien Amerikas kennt. Schon ihre Sättel erinnern an die Vorbilder aus Texas oder Wyoming. Sie tragen breitkrempige Hüte gegen die Sonne und Lassos am Sattelknauf. Doch ihr Arbeitsplatz ist nicht die Southfork Ranch, sondern die Azienda Alberese, zehn Kilometer südlich von Grosseto in der Toskana. Der riesige Bio-Hof wurde vor tausend Jahren von Mönchen gegründet und ist heute in Staatsbesitz. Jeden Morgen reiten die Butteri, so nennt man die italienischen Cowboys, in die Wildnis aus Dornbüschen, Wildblumen, Eichen und Zypressen, um die Rinderherden der Farm zusammenzutreiben. Im Frühjahr beginnt die Merca, das Markieren der neu geborenen Kälber. Stefano steht dabei unter besonderer Beobachtung, denn er soll der neue Vormann werden. Aber wenn es nach dem neuen Direktor geht, könnte auch ein Schreibtischtäter den Job bekommen. Wird Stefano die Aufgaben meistern und sich mit Hilfe der Kollegen behaupten können? 360° - Geo Reportage begleitet einen der letzten Cowboys Italiens auf diesem Weg.



Der Link zum Film: https://www.youtube.com/watch?v=We74sUq6TL8


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Kanada, Indianer schreiben Geschichte


Seit über 20 Jahren schon kämpfen die Xeni Gwet'in gegen eine riesige Goldmine, die die intakte Natur ihres Lebensraums bedroht. Gleichzeitig liegt der Stamm im Clinch mit dem größten Arbeitgeber des Landes, der Holzindustrie. Nachdem die Rechte der kanadischen Ureinwohner über Jahrzehnte systematisch unterdrückt wurden, gewinnen sie inzwischenwieder an Unterstützung in der Öffentlichkeit. Nun haben die Indianer des Chilcotin-Hochplateaus im Westen Kanadas endlich offiziell Land zugesprochen bekommen. 360° - GEO Reportage hat die Chilcotin in dieser entscheidenden Stunde besucht. Das spektakuläre Bergrennen gehört zu den jährlichen Höhepunkten im Leben der Chilcotin-Indianer. Mehrere wagemutige Reiter sammeln sich auf einer Bergspitze, um dann in atemberaubendem Tempo den Hang hinunter zu jagen. Kein ungefährliches Unterfangen – mehrfach gab es Schwerverletzte – aber es ist ein unverzichtbarer Bestandteil ihrer indigenen Kultur. Ebenso wie das traditionelle Lachsfangen oder das Elder’s Gathering, bei dem sich alle Mitglieder des Stammes treffen und die Jüngeren in die Kunst des Ledergerbens oder Fischräucherns eingeweiht werden. Doch längst nicht mehr alle folgen dem Beispiel der Alten. Viele junge Chilcotin arbeiten inzwischen bei der örtlichen Holzindustrie oder studieren. Nicht nur die ideellen Werte des Stammes sind bedroht, die Holzindustrie greift nach den Wäldern ihres angestammten Gebietes. Vielerorts entstehen auch Minen, in denen Gold oder andere Bodenschätze gefördert werden. Die Abwässer aus dem Tagebau bedrohen das Wassersystem und vor allem den Lachs, der für die Chilcotin überlebenswichtig ist. Das spektakuläre Gerichtsurteil aus Ottawa, das einem Indianerstamm erstmals die Entscheidungsgewalt über sein Land gibt, könnte ein Neuanfang für die Chilcotin sein und den Weg für viele andere kanadischen Stämme im Kampf um ihre Rechte ebnen.



Der Link zum Film: https://www.youtube.com/watch?v=f1L930_UNW0

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Jillaroos - Cowgirls im australischen Outback

Australiens Rinderfarmer stehen vor einem Problem: Ihnen laufen reihenweise Cowboys weg. Die Männer satteln um und arbeiten lieber als Kumpel im Bergbau – für besseres Geld. Statt harter Kerle treiben nun immer mehr junge Frauen die riesigen Viehherden kilometerweit durch das Outback. Sie reparieren Zäune, reiten Pferde zu und verkaufen die Herden auf Viehauktionen. Eine neue Zeit bricht im Outback an - die Zeit der Jillaroos, der Cowgirls. 360°- GEO Reportage begleitet eine Farmerfamilie und deren Töchter durch Wochen voller Arbeit und großer Entscheidungen.



Der Link zum Film: https://www.youtube.com/watch?v=dzNcn7hvzAc

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Mittwoch, 20. September 2017

Im Bann der Pferde (4/4) Argentinien

60 Stunden in der Woche im Sattel - Gauchos und ihre Pferde - seit Jahrhunderten sind sie die Helden der Pampa und das Symbol für Freiheit. In den Weiten der argentinischen Grassteppen gibt es sie auch heute noch: Männer, die 60 Stunden in der Woche im Sattel sitzen, denn viele Ecken und Winkel der Estancias sind nur zu Pferd erreichbar.



Der Link zum Film: https://www.youtube.com/watch?v=tMNXhP3K6RM


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360° Geo Reportage Jordanien, Dynastie der Pferde

Arabische Pferde gelten weltweit als einzigartig, besonders berühmt sind Tiere aus Jordanien. Ihre Zucht ist ein königliches Geschäft. Am nördlichen Rand der Hauptstadt Amman führt Prinzessin Alia Bint Al-Hussein, älteste Tochter des 1999 verstorbenen Königs Hussein, die "Königlich Jordanischen Ställe".



Der Link zum Film: https://www.youtube.com/watch?v=ZuPs9OIB1Z4


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Land der edlen Pferde - Ermland und Masuren

Satte Weiden unter endlosem Himmel, eine von der Landwirtschaft geprägte Gegend: Das Ermland und Masuren galten immer als ideal für die Pferdezucht. In den verschiedenen Zuchtbetrieben spielen auch die Pferde noch eine Rolle, die einst der Inbegriff edler Rassen waren: die Trakehner.



42 Min.
Der Link zum Film: https://www.youtube.com/watch?v=NfyC1UyozZk

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Welt der Tiere, Winnetous Pferde in Kroatien

In der Filmkulisse des Winnetou Films leben heute wilde Pferde.



28 Min.
Der Link zum Film: https://www.youtube.com/watch?v=51Pid9p0xrs

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Sonntag, 17. September 2017

Hufbearbeitung - Barhufpflege - Wissenswertes

Der Huf sollte beim Pferd, meiner Meinung nach, größte Beachtung finden.
Manche werden vernachlässigt, manche kaum beachtet, andere irgendwie bearbeitet, oder auch mit Eisen als Schutz versehen.
Es gibt viele Varianten.

Eine gute Infoquelle sind Seiten, die ausführlich darüber berichten, wie der Huf aufgebaut ist und welche Funktion er hat, sowie welche Bearbeitung sinnvoll ist, ist diese hier:
go-barhuf.de

Viel Spaß beim Lesen.

Die Hufe meines Wallachs Chester:




Er läuft super, ohne Hufschuhe, in jedem Gelände.

Und hier ein Bild eines Querschnitts eines Hufes mit einem Nagel im Hufeisen, der am Huf befestigt ist.
Sehr gut zu sehen, wie der Nagel in der Hufwand steckt.


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Mittwoch, 2. August 2017

Samstag, 1. Juli 2017

Noriker Jährling Nero lernt Kunststücke



Falls der Film bei Ihnen nicht angezeigt wird, können Sie diesem Link folgen.

Der 15 Monate alte Noriker Nero übt gern neue Kunststücke. Um diese vorzubereiten habe ich ihm beigebracht einen Target-Stick zu berühren. Er hatte das in kürzester Zeit begriffen, es hat nur ein paar Minuten gedauert. Wenn er die Nase zur Spitze des Sticks bewegt, lässt sich alles Mögliche erarbeiten. Die Bewegungsrichtung z. B., vorwärts, rückwärts gehen, im Kreis laufen, folgen, alles ganz frei und ohne Zwang. Der Spaß für ihn ist es, wenn er mit mir zusammen etwas spielen kann und dafür noch belohnt wird. Belohnungshappen sind kleine Heucobs, also nur gepresstes Heu.

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Sonntag, 26. März 2017

Les chevaux sauvages de Namibie Arte 2015

Les chevaux sauvages de Namibie Arte 2015



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Prince du Désert - Une Beauté Parfaite (Documentaire en HD 1080p)

Prince du Désert - Une Beauté Parfaite (Documentaire en HD 1080p)



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Power In The Blood – The Story of The Irish Thoroughbred (documentary)

Power In The Blood – The Story of The Irish Thoroughbred (documentary)



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the history of war horses throughout the ages Documentary 2016 HD

the history of war horses throughout the ages Documentary 2016 HD



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Hempfling - HorseLand - The Movie - A Documentary about a Path of Life-Mastery

Hempfling - HorseLand - The Movie - A Documentary about a Path of Life-Mastery



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Sonntag, 27. November 2016

Samstag, 15. Oktober 2016

Pferde schlafen



  Bildrechte: (c) Lisa Peters 2013

 Bildrechte: (c) Lisa Peters 2013


 Bildrechte: (c) Julia Idler 2016

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Unsere Pferde in der Guppe schlafen meist am Vormittag. Und dann liegen fast alle zusammen flach. ;-)

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Donnerstag, 13. Oktober 2016

Schlachtfohlen ... warum ... wie kann ich helfen?

Ein Fohlen beim Metzger

Wir PferdeliebhaberInnen würden natürlich nie Pferdefleisch essen.

Woanders gilt ein Pferd genausoviel wie ein Schwein, Rind, Schaf, Federvieh oder auch die Jungtiere der Spezies oder deren Absonderungen wie Milch und Eier zum Verzehr geeignet.

Leider werden auch Pferde, die zum Rasseerhalt gezüchtet und sogar subventioniert werden, geschlachtet.

Gerade jetzt im Herbst wird es sehr eng für die Pferde, die von der Alm herunter müssen, weil die Mütter in den Stall kommen, dort ist kein Platz mehr.

Es setzen sich viele Organisationen oder Privatleute für die Vermittlung von Schlachtfohlen ein. Man kann unterschiedlicher Meinung sein, ob es hilfreich ist, so ein Fohlen frei zu kaufen, oder nicht, was im Übrigen nicht billiger wird dadurch. Tatsache ist aber, dass egal ob Rettung oder Schlachter, immer genausoviel Fohlen gezüchtet werden, weil die Nachfrage beim Schlachter immer da ist, wenn nicht bei uns, dann in Italien, oder sonst wo.
Es hat keinen Einfluß darauf, ob wir eins retten oder nicht, Fohlen werden trotzdem gezüchtet, schon allein, weil eins mindestens 500 Euro Prämie bringt.
Dazu der Preis vom Schlachter, dann stimmt die Kasse.

Aber retten wir ein Fohlen, so macht es für dieses eine den Unterschied aus. Dieses lebt und wird ein tolles Pferd. Sie sind ohne Mängel, sind einfach zuviel, übrig, sozusagen. Einige können regulär verkauft werden, die anderen landen beim Schlachter.

Wir haben so ein Fohlen gerettet.
Wer es möchte, kann sich die Entwicklung und Eingewöhung des Fohlens in die Herde ansehen auf unserem Videokanal:
Pferde Blog zur Fohlenrettung

Wer sich dafür interessiert ebenfalls ein Fohlen zu retten, bitte einfach mal googlen unter Schlachtfohlenrettung, Pferderettung usw. es gibt auch diverse Gruppen auf Facebook.
In manchen Gruppen wird gesammelt, um Spenden gebeten, damit die Pferde nicht mehr so teuer sind und sich doch noch der ein oder andere für einen Kauf entscheidet.

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Unser Pferd reagiert nicht auf unsere Aufforderung - was tun?

Hier steigt ein Fohlen beim Spiel den Herdenchef an, dieser bleibt ganz gelassen.

Wenn wir mit unserem Pferd arbeiten wünschen wir uns, dass es willig unseren Aufforderungen nach kommt.
Einige Horsemanship Trainer lehren uns, dass wir unser Verhalten, unsere Aufforderung nun verstärken müssen, in sogenannten Phasen, bis zum Erfolg der Übung.

Ich habe eine ganz andere Erfahrung gemacht, als die, dass eine Verstärkung immer das Mittel der Wahl ist. Manchmal müsste man da ziemlich grob werden... ob das Pferd nun nicht will, oder nicht kann, können wir meist gerade nicht genau abschätzen.

Ein Beispiel:
Wir fordern das Pferd auf, rückwärts zu laufen. Das Pferd bleibt stehen.
Woran kann das liegen? An vielen verschiedenen Dingen.
1. Das Pferd hat Angst rückwärts zu laufen, weil es nicht abschätzen kann, ob es gefährlich ist. Es sieht uns in dem Moment nicht als ranghöher und vertraut uns nicht.

2. Das Pferd sieht sich selber als ranghoch und sieht einfach keine Veranlassung dazu unserer Aufforderung zu folgen.

Ist im Prinzip ist es das gleiche Resultat, aber einmal aus Angst gehandelt und einmal widersätzlich. Wenn ich nun meine Aktivität verstärke, in dem ich zuerst sanft am Führseil wackele und ihm später das Seil um die Ohren schlage, wobei das ziemlich schmerzhaft sein kann, auch Verletzungen zur Folge haben kann, körperlich oder seelisch, oder eine andere Taktik wähle, die beim Pferd zuerst das Vertrauen aufbaut ist ein ziemlicher Unterschied.

Das heißt, z. B. wenn mein Pferd nicht antreten möchte auf meine Aufforderung hin, bin ich dabei ja erstmal in einer neutralen, wohlwollenden Position am vorderen Ende der Führleine. Ich fordere es auf nach hinten anzutreten und es bleibt stehen.
Werde ich nun grob, reagiert das Pferd aus Angst und Schmerz vielleicht doch noch, verliert aber seine freundliche Zuneigung zu mir, weil es mich als sehr dominant und rabiat kennen lernt, es reagiert nur darauf, dass es gezwungen wird, weil es sozusagen für sein Verhalten auf die ein oder andere Art bestraft wird.

Ändere ich nun mein Verhalten kann ich es auf eine andere Art später nochmal versuchen. Es wird eher noch meine Beziehung stärken und aufbauen, wenn ich (als der Klügere) ihm zuerst mal zu erkennen gebe, dass ich sehr wohl weiß, was ich will, ihm die Sicherheit gebe, ein guter Führer unserer Zweierherde zu sein und es vertrauensvoll und willig meiner Aufforderung nachkommen lassen kann.

Dazu stehen mir verschiedene Mittel zur Verfügung.
Ich beweise ihm mit sehr einfachen Mitteln, dass ich mehr zu sagen habe als das Pferd.
Z. B.
1. mit einer Futterbelohnung. Diese bekommt es erst zu Fressen nach meiner Aufforderung, auch wenn diese in der Herde unter Pferden natürlich nicht praktiziert wird. Aber dafür bin ich eben diejenige, die darauf besteht, ihr Futter zu verteidigen und nur zuzuteilen, wenn ich möchte. Manchmal kann das ein großer Anreiz für ein Pferd sein. Manchmal jedoch kontraproduktiv, falls ein Pferd keinen Respekt gelernt hat, mir gegenüber. Dann muss ich abwägen, ob es besser ist, die Futterbelohnung voerst weg zu lassen, eventuell auch nur vorübergehend und ihm dann später beizubringen, es bekommt Futter, wenn ich das möchte, so wie ein Lob mit Stimme, oder Streicheleinheiten. Ich wähle aber gern die Futterbelohnung in Verbindung mit einer Aufforderung zum Fressen, weil ich dann in meiner Offenstallherde beim Füttern des Mineralfutters täglich keine Rangeleien habe, sondern brav abwartende Pferde. Über Futterlob habe ich auch einen separaten Artikel geschrieben, auf den ich gern hinweise.
2.  ich verhalte mich ranghoch in dem ich schon bei Führen voraus laufe und darauf achte, mich nicht treiben zu lassen von ihm
3. ich beginne mit Veränderungen, wie Fellpflege, Hufe auskratzen usw. das heißt, ich fange an, fasse zuerst das Pferd an, anstatt mich berühren zu lassen, bin immer diejenige, welche etwas initiiert
4. ich lasse seine Hinterhand weichen
5. ich ändere das Tempo beim Führen
6. ich bestimme, wann wir stehen bleiben
7. ich lobe für bestimmtes Verhalten mit meiner Stimme, Streicheln, oder Futter
usw.
Wenn ich genug Vertrauen aufgebaut habe und den Respekt des Pferdes erlangt habe, muss ich nicht mehr grob werden, sondern das Pferd wird meinen Aufforderungen williger folgen, weil es gelernt hat, dass es sich einer souveränen Führung besser anschließt, da es für sein Leben von Vorteil ist und weniger Stress bedeutet, denn der Herdenchef ist ja auch für seine Sicherheit zuständig. Es wird sich bei mir wohl fühlen und mir freiwillig Folge leisten.

In einer freundschaftlichen Beziehung unter Pferden sind die Rollen auch mal vertauscht. Das heißt z. B. beim Spiel, da darf auch der rangniedrige dann mal zuerst anknabbern, oder ansteigen...
trotzdem ändert das nichts am Respekt des Rangniedrigen, wenn es darauf ankommt. Da muss ich natürlich als Mensch Grenzen setzen, ich bin einfach kein Pferd. Aber als Ranghöhere kann ich ja bestimmen, wie weit ich etwas dulde und wann Schluß ist.

Zu natürlichem Pferdeverhalten kann ich auch einen schönen Videoblog empfehlen von dem Tierfilmer Marc Lubetzki
und einem Video, in dem ein Fohlen von der Mutter aufgefordert wird aufzustehen:
https://www.youtube.com/watch?v=HpGvMagYBIY
Er berichtet in seinen Blogs vom Pferdeverhalten einer Herde von Wildpferden.


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