Donnerstag, 23. November 2017

Pferde Führen mit Herz und Verstand - Coaching für Mensch und Pferd - Anja Schwien



Anja Schwien hat ihre Leidenschaft zu ihrem Beruf gemacht und arbeitet erfolgreich als Coach für Pferd und Mensch. Sie arbeitet hauptsächlich mit Pferdebesitzern, die Probleme mit ihren Pferden haben. Ihnen bietet sie ein umfangreiches Coaching-Programm. Dabei gibt sie ihren Schülern neben jeder Menge Horsemanship gezielte Techniken und Strategien an die Hand, um die Kommunikation mit ihren Pferden zu verbessern. »Das schönste Geschenk ist«, so die Autorin, »wenn Dein Pferd Dir bis ans Ende der Welt folgt, weil Du ihm das Gefühl gibst, es zu verstehen und zu lieben, wie es ist. Es schenkt Dir sein Vertrauen und bleibt gerne bei Dir.«


Besuchen Sie auch unsere Website: www.pferde.24-hs.de


Pferde gymnastizieren - Ann Katrin Querbach




Das A und O des Reitens ist die Gymnastizierung des Pferdes, dabei spielt es keine Rolle, ob man im Dressur-, Spring, Vielseitigkeits- oder Westernsattel sitzt. Die Autorin richtet sich mit ihrem Buch an alle Reiter, die ihr Pferd »gesund reiten« möchten und denen an einer harmonischen Pferd-Reiter-Beziehung gelegen ist. Die 65 gut nachzureitenden Übungen sind nach Schwierigkeitsgraden unterteilt. Sie sind dazu gedacht, steife Pferde locker zu machen und jede Menge Abwechslung ins Training zu bringen. Dabei werden Themen wie Sitz, Hilfengebung, Takt, Losgelassenheit, Aktivierung der Hinterhand, Anlehnung, Geraderichten und Versammlung nicht ausgelassen.


Besuchen Sie auch unsere Website: www.pferde.24-hs.de


Gesunde Pferde durch Heilkräuter - Kaja Kreiselmeier




Die Kräuterheilkunde für Pferde hat eine lange Tradition. In Vergessenheit geraten, ist diese sanfte, aber äußerst wirksame Behandlungsmethode heute wieder im Trend. Kaja Kreiselmeier informiert nicht nur über die verschiedenen Heilkräuter, sondern gibt konkrete Hilfe bei bestimmten Krankheiten und Symptomen. Wer sein krankes Pferd stabilisieren und durch Heilkräuter unterstützen möchte, findet in diesem Ratgeber alle praktischen Informationen zu Einsatz und Wirkung der Kräuter und Heilpflanzen. Dieser Ratgeber liefert zudem einen kompletten Überblick über alle Giftpflanzen, von Adonisröschen bis Zaunrübe.


Besuchen Sie auch unsere Website: www.pferde.24-hs.de


Dressur-Training - Die Arbeit an hohen Lektionen




»Dressur-Training« führt den Leser durch viele Stufen der Ausbildung. Vom korrekten Reiten der Grundgangarten über die Einführung der Seitengänge bis hin zur Entwicklung von Galopp, Rückwärtsrichten, Piaffe und Passage und einem abschließenden Kapitel, in dem die bewährten Lektionen der Hohen Schule erklärt werden. Ein unentbehrlicher Dressurratgeber mit viel Stoff zum Nachdenken und einer Fülle von Ratschlägen. Für alle Reiter, denen die Förderung und das Wohlergehen ihres Pferdes am Herzen liegen. Arthur Kottas-Heldenberg war 42 Jahre an der Spanischen Hofreitschule tätig, zuletzt als Erster Oberbereiter


Besuchen Sie auch unsere Website: www.pferde.24-hs.de


Donnerstag, 21. September 2017

Die letzten Cowboys der Toskana


Vor etwa 2.000 Jahren legten die Römer erstmals Schwemmland im Mündungsgebiet des Obrone trocken – in der Maremma. Dann kamen „Barbaren“, Piraten aus Nordafrika. Sie versteckten ihre Beute in den Karsthöhlen an der Küste und brachten exotische Rinder mit. Die werden seit dem Mittelalter von Butteri gehütet, den italienischen Rinderhirten. Einer davon ist Stefano Pavin, er reitet als Chef-Buttero auf einem Bio-Hof. 360° - GEO Reportage durfte die Cowboys der Maremma auf ihren Ritten begleiten. Wenn Stefano, Sandro und Kollegen morgens um sieben Uhr ihre Pferde besteigen, lebt ein Stück Wild-West-Romantik auf, die man sonst nur von den Prärien Amerikas kennt. Schon ihre Sättel erinnern an die Vorbilder aus Texas oder Wyoming. Sie tragen breitkrempige Hüte gegen die Sonne und Lassos am Sattelknauf. Doch ihr Arbeitsplatz ist nicht die Southfork Ranch, sondern die Azienda Alberese, zehn Kilometer südlich von Grosseto in der Toskana. Der riesige Bio-Hof wurde vor tausend Jahren von Mönchen gegründet und ist heute in Staatsbesitz. Jeden Morgen reiten die Butteri, so nennt man die italienischen Cowboys, in die Wildnis aus Dornbüschen, Wildblumen, Eichen und Zypressen, um die Rinderherden der Farm zusammenzutreiben. Im Frühjahr beginnt die Merca, das Markieren der neu geborenen Kälber. Stefano steht dabei unter besonderer Beobachtung, denn er soll der neue Vormann werden. Aber wenn es nach dem neuen Direktor geht, könnte auch ein Schreibtischtäter den Job bekommen. Wird Stefano die Aufgaben meistern und sich mit Hilfe der Kollegen behaupten können? 360° - Geo Reportage begleitet einen der letzten Cowboys Italiens auf diesem Weg.



Der Link zum Film: https://www.youtube.com/watch?v=We74sUq6TL8


Besuchen Sie auch unsere Website: www.pferde.24-hs.de


Kanada, Indianer schreiben Geschichte


Seit über 20 Jahren schon kämpfen die Xeni Gwet'in gegen eine riesige Goldmine, die die intakte Natur ihres Lebensraums bedroht. Gleichzeitig liegt der Stamm im Clinch mit dem größten Arbeitgeber des Landes, der Holzindustrie. Nachdem die Rechte der kanadischen Ureinwohner über Jahrzehnte systematisch unterdrückt wurden, gewinnen sie inzwischenwieder an Unterstützung in der Öffentlichkeit. Nun haben die Indianer des Chilcotin-Hochplateaus im Westen Kanadas endlich offiziell Land zugesprochen bekommen. 360° - GEO Reportage hat die Chilcotin in dieser entscheidenden Stunde besucht. Das spektakuläre Bergrennen gehört zu den jährlichen Höhepunkten im Leben der Chilcotin-Indianer. Mehrere wagemutige Reiter sammeln sich auf einer Bergspitze, um dann in atemberaubendem Tempo den Hang hinunter zu jagen. Kein ungefährliches Unterfangen – mehrfach gab es Schwerverletzte – aber es ist ein unverzichtbarer Bestandteil ihrer indigenen Kultur. Ebenso wie das traditionelle Lachsfangen oder das Elder’s Gathering, bei dem sich alle Mitglieder des Stammes treffen und die Jüngeren in die Kunst des Ledergerbens oder Fischräucherns eingeweiht werden. Doch längst nicht mehr alle folgen dem Beispiel der Alten. Viele junge Chilcotin arbeiten inzwischen bei der örtlichen Holzindustrie oder studieren. Nicht nur die ideellen Werte des Stammes sind bedroht, die Holzindustrie greift nach den Wäldern ihres angestammten Gebietes. Vielerorts entstehen auch Minen, in denen Gold oder andere Bodenschätze gefördert werden. Die Abwässer aus dem Tagebau bedrohen das Wassersystem und vor allem den Lachs, der für die Chilcotin überlebenswichtig ist. Das spektakuläre Gerichtsurteil aus Ottawa, das einem Indianerstamm erstmals die Entscheidungsgewalt über sein Land gibt, könnte ein Neuanfang für die Chilcotin sein und den Weg für viele andere kanadischen Stämme im Kampf um ihre Rechte ebnen.



Der Link zum Film: https://www.youtube.com/watch?v=f1L930_UNW0

Besuchen Sie auch unsere Website: www.pferde.24-hs.de


Jillaroos - Cowgirls im australischen Outback

Australiens Rinderfarmer stehen vor einem Problem: Ihnen laufen reihenweise Cowboys weg. Die Männer satteln um und arbeiten lieber als Kumpel im Bergbau – für besseres Geld. Statt harter Kerle treiben nun immer mehr junge Frauen die riesigen Viehherden kilometerweit durch das Outback. Sie reparieren Zäune, reiten Pferde zu und verkaufen die Herden auf Viehauktionen. Eine neue Zeit bricht im Outback an - die Zeit der Jillaroos, der Cowgirls. 360°- GEO Reportage begleitet eine Farmerfamilie und deren Töchter durch Wochen voller Arbeit und großer Entscheidungen.



Der Link zum Film: https://www.youtube.com/watch?v=dzNcn7hvzAc

Besuchen Sie auch unsere Website: www.pferde.24-hs.de


Mittwoch, 20. September 2017

Im Bann der Pferde (4/4) Argentinien

60 Stunden in der Woche im Sattel - Gauchos und ihre Pferde - seit Jahrhunderten sind sie die Helden der Pampa und das Symbol für Freiheit. In den Weiten der argentinischen Grassteppen gibt es sie auch heute noch: Männer, die 60 Stunden in der Woche im Sattel sitzen, denn viele Ecken und Winkel der Estancias sind nur zu Pferd erreichbar.



Der Link zum Film: https://www.youtube.com/watch?v=tMNXhP3K6RM


Besuchen Sie auch unsere Website: www.pferde.24-hs.de


360° Geo Reportage Jordanien, Dynastie der Pferde

Arabische Pferde gelten weltweit als einzigartig, besonders berühmt sind Tiere aus Jordanien. Ihre Zucht ist ein königliches Geschäft. Am nördlichen Rand der Hauptstadt Amman führt Prinzessin Alia Bint Al-Hussein, älteste Tochter des 1999 verstorbenen Königs Hussein, die "Königlich Jordanischen Ställe".



Der Link zum Film: https://www.youtube.com/watch?v=ZuPs9OIB1Z4


Besuchen Sie auch unsere Website: www.pferde.24-hs.de


Land der edlen Pferde - Ermland und Masuren

Satte Weiden unter endlosem Himmel, eine von der Landwirtschaft geprägte Gegend: Das Ermland und Masuren galten immer als ideal für die Pferdezucht. In den verschiedenen Zuchtbetrieben spielen auch die Pferde noch eine Rolle, die einst der Inbegriff edler Rassen waren: die Trakehner.



42 Min.
Der Link zum Film: https://www.youtube.com/watch?v=NfyC1UyozZk

Besuchen Sie auch unsere Website: www.pferde.24-hs.de


Welt der Tiere, Winnetous Pferde in Kroatien

In der Filmkulisse des Winnetou Films leben heute wilde Pferde.



28 Min.
Der Link zum Film: https://www.youtube.com/watch?v=51Pid9p0xrs

Besuchen Sie auch unsere Website: www.pferde.24-hs.de


Sonntag, 17. September 2017

Hufbearbeitung - Barhufpflege - Wissenswertes

Der Huf sollte beim Pferd, meiner Meinung nach, größte Beachtung finden.
Manche werden vernachlässigt, manche kaum beachtet, andere irgendwie bearbeitet, oder auch mit Eisen als Schutz versehen.
Es gibt viele Varianten.

Eine gute Infoquelle sind Seiten, die ausführlich darüber berichten, wie der Huf aufgebaut ist und welche Funktion er hat, sowie welche Bearbeitung sinnvoll ist, ist diese hier:
go-barhuf.de

Viel Spaß beim Lesen.

Die Hufe meines Wallachs Chester:




Er läuft super, ohne Hufschuhe, in jedem Gelände.

Und hier ein Bild eines Querschnitts eines Hufes mit einem Nagel im Hufeisen, der am Huf befestigt ist.
Sehr gut zu sehen, wie der Nagel in der Hufwand steckt.


Besuchen Sie auch unsere Website: www.pferde.24-hs.de


Mittwoch, 2. August 2017

Samstag, 1. Juli 2017

Noriker Jährling Nero lernt Kunststücke



Falls der Film bei Ihnen nicht angezeigt wird, können Sie diesem Link folgen.

Der 15 Monate alte Noriker Nero übt gern neue Kunststücke. Um diese vorzubereiten habe ich ihm beigebracht einen Target-Stick zu berühren. Er hatte das in kürzester Zeit begriffen, es hat nur ein paar Minuten gedauert. Wenn er die Nase zur Spitze des Sticks bewegt, lässt sich alles Mögliche erarbeiten. Die Bewegungsrichtung z. B., vorwärts, rückwärts gehen, im Kreis laufen, folgen, alles ganz frei und ohne Zwang. Der Spaß für ihn ist es, wenn er mit mir zusammen etwas spielen kann und dafür noch belohnt wird. Belohnungshappen sind kleine Heucobs, also nur gepresstes Heu.

Besuchen Sie auch unsere Website: www.pferde.24-hs.de


Sonntag, 26. März 2017

Les chevaux sauvages de Namibie Arte 2015

Les chevaux sauvages de Namibie Arte 2015



Besuchen Sie auch unsere Website: www.pferde.24-hs.de


Prince du Désert - Une Beauté Parfaite (Documentaire en HD 1080p)

Prince du Désert - Une Beauté Parfaite (Documentaire en HD 1080p)



Besuchen Sie auch unsere Website: www.pferde.24-hs.de


Power In The Blood – The Story of The Irish Thoroughbred (documentary)

Power In The Blood – The Story of The Irish Thoroughbred (documentary)



Besuchen Sie auch unsere Website: www.pferde.24-hs.de


the history of war horses throughout the ages Documentary 2016 HD

the history of war horses throughout the ages Documentary 2016 HD



Besuchen Sie auch unsere Website: www.pferde.24-hs.de


Hempfling - HorseLand - The Movie - A Documentary about a Path of Life-Mastery

Hempfling - HorseLand - The Movie - A Documentary about a Path of Life-Mastery



Besuchen Sie auch unsere Website: www.pferde.24-hs.de


Sonntag, 27. November 2016

Samstag, 15. Oktober 2016

Pferde schlafen



  Bildrechte: (c) Lisa Peters 2013

 Bildrechte: (c) Lisa Peters 2013


 Bildrechte: (c) Julia Idler 2016

 Bildrechte: (c) Julia Idler 2016


Bildrechte: (c) Julia Idler 2016

Bildrechte: (c) Julia Idler 2016

Bildrechte: (c) Julia Idler 2016

                                            
 Bildrechte: (c) Sabrina Peters 2011

Unsere Pferde in der Guppe schlafen meist am Vormittag. Und dann liegen fast alle zusammen flach. ;-)

Besuchen Sie auch unsere Website: www.pferde.24-hs.de


Donnerstag, 13. Oktober 2016

Schlachtfohlen ... warum ... wie kann ich helfen?

Ein Fohlen beim Metzger

Wir PferdeliebhaberInnen würden natürlich nie Pferdefleisch essen.

Woanders gilt ein Pferd genausoviel wie ein Schwein, Rind, Schaf, Federvieh oder auch die Jungtiere der Spezies oder deren Absonderungen wie Milch und Eier zum Verzehr geeignet.

Leider werden auch Pferde, die zum Rasseerhalt gezüchtet und sogar subventioniert werden, geschlachtet.

Gerade jetzt im Herbst wird es sehr eng für die Pferde, die von der Alm herunter müssen, weil die Mütter in den Stall kommen, dort ist kein Platz mehr.

Es setzen sich viele Organisationen oder Privatleute für die Vermittlung von Schlachtfohlen ein. Man kann unterschiedlicher Meinung sein, ob es hilfreich ist, so ein Fohlen frei zu kaufen, oder nicht, was im Übrigen nicht billiger wird dadurch. Tatsache ist aber, dass egal ob Rettung oder Schlachter, immer genausoviel Fohlen gezüchtet werden, weil die Nachfrage beim Schlachter immer da ist, wenn nicht bei uns, dann in Italien, oder sonst wo.
Es hat keinen Einfluß darauf, ob wir eins retten oder nicht, Fohlen werden trotzdem gezüchtet, schon allein, weil eins mindestens 500 Euro Prämie bringt.
Dazu der Preis vom Schlachter, dann stimmt die Kasse.

Aber retten wir ein Fohlen, so macht es für dieses eine den Unterschied aus. Dieses lebt und wird ein tolles Pferd. Sie sind ohne Mängel, sind einfach zuviel, übrig, sozusagen. Einige können regulär verkauft werden, die anderen landen beim Schlachter.

Wir haben so ein Fohlen gerettet.
Wer es möchte, kann sich die Entwicklung und Eingewöhung des Fohlens in die Herde ansehen auf unserem Videokanal:
Pferde Blog zur Fohlenrettung

Wer sich dafür interessiert ebenfalls ein Fohlen zu retten, bitte einfach mal googlen unter Schlachtfohlenrettung, Pferderettung usw. es gibt auch diverse Gruppen auf Facebook.
In manchen Gruppen wird gesammelt, um Spenden gebeten, damit die Pferde nicht mehr so teuer sind und sich doch noch der ein oder andere für einen Kauf entscheidet.

Besuchen Sie auch unsere Website: www.pferde.24-hs.de


Unser Pferd reagiert nicht auf unsere Aufforderung - was tun?

Hier steigt ein Fohlen beim Spiel den Herdenchef an, dieser bleibt ganz gelassen.

Wenn wir mit unserem Pferd arbeiten wünschen wir uns, dass es willig unseren Aufforderungen nach kommt.
Einige Horsemanship Trainer lehren uns, dass wir unser Verhalten, unsere Aufforderung nun verstärken müssen, in sogenannten Phasen, bis zum Erfolg der Übung.

Ich habe eine ganz andere Erfahrung gemacht, als die, dass eine Verstärkung immer das Mittel der Wahl ist. Manchmal müsste man da ziemlich grob werden... ob das Pferd nun nicht will, oder nicht kann, können wir meist gerade nicht genau abschätzen.

Ein Beispiel:
Wir fordern das Pferd auf, rückwärts zu laufen. Das Pferd bleibt stehen.
Woran kann das liegen? An vielen verschiedenen Dingen.
1. Das Pferd hat Angst rückwärts zu laufen, weil es nicht abschätzen kann, ob es gefährlich ist. Es sieht uns in dem Moment nicht als ranghöher und vertraut uns nicht.

2. Das Pferd sieht sich selber als ranghoch und sieht einfach keine Veranlassung dazu unserer Aufforderung zu folgen.

Ist im Prinzip ist es das gleiche Resultat, aber einmal aus Angst gehandelt und einmal widersätzlich. Wenn ich nun meine Aktivität verstärke, in dem ich zuerst sanft am Führseil wackele und ihm später das Seil um die Ohren schlage, wobei das ziemlich schmerzhaft sein kann, auch Verletzungen zur Folge haben kann, körperlich oder seelisch, oder eine andere Taktik wähle, die beim Pferd zuerst das Vertrauen aufbaut ist ein ziemlicher Unterschied.

Das heißt, z. B. wenn mein Pferd nicht antreten möchte auf meine Aufforderung hin, bin ich dabei ja erstmal in einer neutralen, wohlwollenden Position am vorderen Ende der Führleine. Ich fordere es auf nach hinten anzutreten und es bleibt stehen.
Werde ich nun grob, reagiert das Pferd aus Angst und Schmerz vielleicht doch noch, verliert aber seine freundliche Zuneigung zu mir, weil es mich als sehr dominant und rabiat kennen lernt, es reagiert nur darauf, dass es gezwungen wird, weil es sozusagen für sein Verhalten auf die ein oder andere Art bestraft wird.

Ändere ich nun mein Verhalten kann ich es auf eine andere Art später nochmal versuchen. Es wird eher noch meine Beziehung stärken und aufbauen, wenn ich (als der Klügere) ihm zuerst mal zu erkennen gebe, dass ich sehr wohl weiß, was ich will, ihm die Sicherheit gebe, ein guter Führer unserer Zweierherde zu sein und es vertrauensvoll und willig meiner Aufforderung nachkommen lassen kann.

Dazu stehen mir verschiedene Mittel zur Verfügung.
Ich beweise ihm mit sehr einfachen Mitteln, dass ich mehr zu sagen habe als das Pferd.
Z. B.
1. mit einer Futterbelohnung. Diese bekommt es erst zu Fressen nach meiner Aufforderung, auch wenn diese in der Herde unter Pferden natürlich nicht praktiziert wird. Aber dafür bin ich eben diejenige, die darauf besteht, ihr Futter zu verteidigen und nur zuzuteilen, wenn ich möchte. Manchmal kann das ein großer Anreiz für ein Pferd sein. Manchmal jedoch kontraproduktiv, falls ein Pferd keinen Respekt gelernt hat, mir gegenüber. Dann muss ich abwägen, ob es besser ist, die Futterbelohnung voerst weg zu lassen, eventuell auch nur vorübergehend und ihm dann später beizubringen, es bekommt Futter, wenn ich das möchte, so wie ein Lob mit Stimme, oder Streicheleinheiten. Ich wähle aber gern die Futterbelohnung in Verbindung mit einer Aufforderung zum Fressen, weil ich dann in meiner Offenstallherde beim Füttern des Mineralfutters täglich keine Rangeleien habe, sondern brav abwartende Pferde. Über Futterlob habe ich auch einen separaten Artikel geschrieben, auf den ich gern hinweise.
2.  ich verhalte mich ranghoch in dem ich schon bei Führen voraus laufe und darauf achte, mich nicht treiben zu lassen von ihm
3. ich beginne mit Veränderungen, wie Fellpflege, Hufe auskratzen usw. das heißt, ich fange an, fasse zuerst das Pferd an, anstatt mich berühren zu lassen, bin immer diejenige, welche etwas initiiert
4. ich lasse seine Hinterhand weichen
5. ich ändere das Tempo beim Führen
6. ich bestimme, wann wir stehen bleiben
7. ich lobe für bestimmtes Verhalten mit meiner Stimme, Streicheln, oder Futter
usw.
Wenn ich genug Vertrauen aufgebaut habe und den Respekt des Pferdes erlangt habe, muss ich nicht mehr grob werden, sondern das Pferd wird meinen Aufforderungen williger folgen, weil es gelernt hat, dass es sich einer souveränen Führung besser anschließt, da es für sein Leben von Vorteil ist und weniger Stress bedeutet, denn der Herdenchef ist ja auch für seine Sicherheit zuständig. Es wird sich bei mir wohl fühlen und mir freiwillig Folge leisten.

In einer freundschaftlichen Beziehung unter Pferden sind die Rollen auch mal vertauscht. Das heißt z. B. beim Spiel, da darf auch der rangniedrige dann mal zuerst anknabbern, oder ansteigen...
trotzdem ändert das nichts am Respekt des Rangniedrigen, wenn es darauf ankommt. Da muss ich natürlich als Mensch Grenzen setzen, ich bin einfach kein Pferd. Aber als Ranghöhere kann ich ja bestimmen, wie weit ich etwas dulde und wann Schluß ist.

Zu natürlichem Pferdeverhalten kann ich auch einen schönen Videoblog empfehlen von dem Tierfilmer Marc Lubetzki
und einem Video, in dem ein Fohlen von der Mutter aufgefordert wird aufzustehen:
https://www.youtube.com/watch?v=HpGvMagYBIY
Er berichtet in seinen Blogs vom Pferdeverhalten einer Herde von Wildpferden.


Besuchen Sie auch unsere Website: www.pferde.24-hs.de


Montag, 10. Oktober 2016

Pferde in alle Welt verschicken - wie geht das?

Pferde werden in alle Welt verschickt.

Das Unternehmen von Guido Klatte wird vorgestellt: Doku des NDR


Besuchen Sie auch unsere Website: www.pferde.24-hs.de


Mittwoch, 20. Juli 2016

Große Bremsen- oder Fliegenfalle, für ca. 15 Euro selbst gebaut. Für Offenstall oder Weide geeignet

Meist sind Fliegenfallen nicht gerade billig. Es gibt da aber die Möglichkeit schon für ca. 15 Euro an Material, so eine Falle selbst zu bauen. Der Link zur Bastelanleitung hier:
Wie-man-eine-bremsenfalle-baut

Wer gern Zubehör bei Amazon bestellen möchte, hier gibt es alles:

Bremsenfalle extra Aufstellpfahl, verzinkt, für "multiTrap" + "MT-trap" von Voss.garden und Voss.farming


oder die Mini Variante



Besuchen Sie auch unsere Website: www.pferde.24-hs.de


Mittwoch, 13. Juli 2016

Wie wirkt Druck beim Pferd? - Können wir es auch als Anlehnung verstehen, oder das Versprechen zu bleiben?


"Philosophisch gesprochen, bedeutet Druck für mich, das Versprechen zu bleiben, nicht zu gehen, für den anderen da zu sein und einander zu spüren. Für mich ist die Art, wie der Druck entsteht, das, woran wir gute Pferdemenschen von schlechten unterscheiden können: aggressiv und sich durchsetzend versus wohlwollend, liebevoll und bereit, in Kommunikation zu treten."

sagt Anja Morstatt, von lehrmeister-pferd.blogspot.de
die ich hier gern zittiere.

Das war ja mal so richtig nötig, gesagt zu werden, finde ich. Ein wunderschöner Artikel über Druck, der auch beim Streicheln entsteht, Anlehnung und Geborgenheit. Einfach lesenswert.

Zu dem Artikel geht es hier: Was bedeutet Druck für dich und dein Pferd?



Besuchen Sie auch unsere Website: www.pferde.24-hs.de


Sonntag, 10. Juli 2016

Pferde-Unterstand selber bauen. Pferdeunterstand

Projekt Pferde - Unterstand:

Hier zeige ich den Baufortschritt, in rückwärtiger Reihenfolge.
Zuoberst ist das letzte Bild, ganz unten ist das erste Bild zu finden.
Jede Woche wird aktualisiert.

Wir haben eine Glasfaserverstärkte Polyesterwellbahn gewählt um den zweiten Abschnitt zu bedecken. Die Profilplatten sind doch sehr bruchanfällig.

So und nun ein paar Tage weiter, mit den gleichen Arbeitsschritten.







Leider im Regen und Matsch.

Der 4. Tag beginnt hier.
-----------------------

Hier endet nun unser Tag 3.

Das Gerüst ist angemalt, mit Imprägnierung in Eiche hell.

Das rohe Gerüst steht.

Der letzte Balken wird oben montiert.

Ich werde sie nach und nach abklopfen, ist eine schwere Arbeit für meine Händchen ;-)

Die Kanten von den Sockeln sind sehr scharf.

So nach und nach wachsen die Pfosten in die Höhe.



Die ersten Pfosten stehen gut.

Die Löcher müssen durch gehen, deshalb werden sie freihändig noch durch gebohrt.

Die Pfosten stecken wir in die Träger und markieren die Löcher, dann wird vorgebohrt.

 
Die Höhe der Abstände vom Boden für die Pfosten werden in den Pfostenträgern gemessen, 
mit ca. 1 % Gefälle nach hinten.


 Der 3. Tag beginnt hier.


-----------------------

Hier endet nun unser Tag 2.

Die Pferde warten ja schon auf ihren neuen Unterstand.


Rolf mißt hier schon mal aus und testet wie es aussehen könnte.


Wir haben schon mal probiert, die Pfosten probeweise aufzustellen. Das muss aber noch richtig ausgemessen und mit Wasserwaage abgestimmt werden.


Natürlich auch eine Jahreszahl eingefügt ;-)


Hier haben wir nun die nächsten 3 Träger eingeschalt und eingegossen. 


Das ist jetzt das Resultat des ersten Tages. So sehen nun die Pfostenträger ohne Verschalung aus.
Sie sollen mindestens 3 Tage trocknen. Wir haben aber eine Woche später weiter gemacht.

Der 2. Tag beginnt hier.

--------------------------------------------------

Hier endet unser Tag 1.

Der Muskelkater kann nun auskuriert werden. Arbeitszeit bisher: 2 Personen, 8 Stunden.
Nach der nächsten "Regenzeit" machen wir weiter. Weitere Bilder folgen.

So, der nächste Regen kann kommen. Hier haben wir die restlichen 3 Löcher, die wir schon gegraben haben, aber noch nicht gefüllt haben abgedeckt und die gefüllten Löcher samt gefüllter Konstruktion auch abgedeckt, damit es nun in Ruhe trocknen kann.

Beim nächsten Loch ist man klüger.


Die Schrauben hätten wir abkleben sollen, so mussten wir sie nach dem Einfüllen abwaschen.

Hier Rolf bei der Arbeit. Wir haben jeweils einen Eimer Beton angerührt und eingegossen. Pro Loch ca. 2-3 Eimer, dann wird es pro Eimer nicht so schwer. Vorsicht beim Nachmachen, nur höchstens 5cm Wasser eingießen, das reicht für einen ganzen Eimer Betongemisch. Auch von Hand angerührt, auch eine Knochenarbeit.

Das war unser Spaten, mit dem wir im jeweiligen Loch Steine gelockert hatten, die nicht weichen wollten... die restlichen 6 Löcher machen hoffentlich keine Schwierigkeiten mehr ;-(


Das war unser Erdbohrer, 20 cm Durchmesser. Er hat gute Dienste geleistet.

Das waren die Säcke, je 40 kg Beton, 1 Sack für 1 Loch

Dann bis zur Höhe von den Steinen aufgegossen

So sieht das seitlich aus. Dann etwas erhöht verschalt mit Knochensteinen und Brettchen. Vorne an der Seite die später offen ist, haben wir die H Anker etwas erhöht. 1 % ist Minimum, damit das Wasser später vom Dach ablaufen kann.

Die Ankerabstände nochmal ausgemessen und sauber in einer Reihe ausgerichtet, in dem wir die Träger eingesteckt haben, dadurch waren sie auch nicht seitlich in Schräglage, sondern können die Pfosten senkrecht nach oben tragen.

Die H Anker auf eine Latte gehängt. Mit einem Lot haben wir die H Anker senkrecht ausgerichtet.

Da kommen die H Anker rein

Durch sämtliche Gesteinsschichten durch, es war Knochenarbeit, mit dem Bohrer gelockert und mit der Tasse Schäufelchen für Schäufelchen ausgehoben, reine Handarbeit

Löcher etwa 20 cm Durchmesser und 40 cm tief gebohrt.
Wir hatten das eigentlich größer anlegen wollen, aber aufgrund des steinharten Bodens unsere Erwartungen auf das Minimum an notwendiger Höhe und Breite für die H Anker reduziert.


Tag 1
Erstmal ein Fundament für die Pfostenträger schaffen.
Bereich abgetrennt und Lochabstand ausgemessen. Dazu haben wir Latten markiert und ein Viereck gelegt, dann durch ein Kreuz über die Ecken im Winkel ausgerichtet. So haben wir es geschafft, 6 Löcher mit gleichen Abständen zu graben.



Besuchen Sie auch unsere Website: www.pferde.24-hs.de