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Sonntag, 6. März 2022

Futterraufen oder Futternetze, was ist besser? Unsere Erfahrungen hier

Meine Pferde fressen tatsächlich lieber aus dem Netz.
Meine Erfahrung nach vielen Jahren. 
Ich denke mal, es kommt dem natürlichen Fressen sehr nah, weil Pferd dann rupfen kann. 
Viele Lochbreiten funktionieren, ich bin aber bei 6 cm geblieben, da Pferd nicht hektisch oder gefrustet werden muss, trotzdem gut was raus bekommt und kaum was verschwendet wird. 
Wichtig dabei die Fresshaltung. Ich fixiere die Netze in der Raufe am Boden, so dass Pferd von oben in natürlicher Haltung rupfen kann, oder stelle große Rundballen mit Netz auf, die ich von oben gespannt halte, damit sie nicht drauf treten. Bei den großen Netzen variieren sie die Fresshaltung immer wieder, dass normalerweise auch hier keine Verspannungen auftreten können. 

Wir haben unseren Pferden schon lange engmaschige Futternetze mit 6 cm Lochbreite aufgehängt. Damit konnten wir inzwischen sehr lange Freßzeiten realisieren. Bis zu 12 Stunden pro Tag bei 2x Netze füllen.

Da es aber unterschiedliche Pferde gibt, kann man keine Empfehlung für alle Pferde gleich nennen.
Denn einige Kandidaten fressen brav langsam Halm für Halm heraus, andere beißen kräftig rein, wieder andere hacken mit den Zähnen ganze Löcher raus und dann gibt es noch die hartgesottenen, die gleich mit dem Huf reinschlagen. Und dann natürlich irgendwann hängen bleiben. Gut, wer dann nicht gleich in Panik verfällt und ein paar Stunden brav wartet, bis jemand kommt um ihn zu befreien.
Oder das Netz gibt vorher nach.... Wie lange diese Netze halten, kommt also immer auf`s jeweilige Pferd an.

Ich habe schon einiges jetzt selber erlebt, anderes im Internet gesehen. Selbt in großen Metallraufen, in denen große Rundballen gelagert werden, die mit Netzen zugedeckt werden, damit die Pferde durch die Fressgitter langsamer fressen sind nicht zu 100 % sicher. Da lag doch tatsächlich mal ein Pferd quer über dem Heu in der Raufe, was sich total in dem großen Netz verfangen hatte. Es musste von der Feuerwehr befreit werden. Die Raufe sah aus, wie diese hier und hatte ein großes Netz über dem Heu:


Ein Pferd hatte sich mit dem Kopf von einem Durchfressgitter in ein benachbartes Gitterabteil gesteckt... man kann sich das garnicht so vorstellen... aber: Genickbruch. Aus Gründen der Bildrechte, zeige ich das hier nicht. Fressgitter wie hier mit Blickschutz sind da schon besser, da kann keines seinen Kopf in ein Nachbargitter stecken:

Ich glaube Pferde können ganz schön viel Unsinn machen. Alles kann man nicht vorher sehen.

Hier sind Bilder von unseren Lösungen:

 Diese Netze hatten lange gute Dienste geleistet, Netz im Netz sozusagen: außen 4 cm Löcher, innen 6 cm Löcher im Netz. Sehr gute Lösung gewesen.
 Oben eng zugebunden, damit kein Huf rein kann:

Nach unserem Neuzugang, der versucht hat, mit dem Huf größere Löcher zu schlagen, wollten wir es mit Futterraufen aus Holz und Netz versuchen:

Anfangs sah es ganz gut aus...

doch je tiefer die Pferde fraßen, und je weniger Heu drin war, desto mehr zogen sie am Netz und hoben die Futterraufe einfach auseinander. Sie war viel zu leicht.

Wir haben uns nun der löchrigen Netzen wegen und der viel zu leichten Holzraufen für verzinkte Industrie-Gitterboxen entschieden. Wir haben unsere hier gefunden:
http://www.behaelter-logistik.de/pages/bakery/industrie-gitterbox-ig-1581-1946.php

Sie lieben es Löcher zu fressen und ihre Nasen tief zu vergraben:



Mittlerweile aber wegen der Einstreu auf dem ganzen Futterplatz, kommt nur eine Schicht Stroh rein und die Heunetze mit 6 cm Löchern oben drauf. Wir haken sie mit Karabinerhaken fest.


Dann hatten wir noch in einem Bereich große Rundballen mit Netzen drüber, diese konnten wir nach Bedarf auch abteilen, damit kein Zugang zeitweise besteht. Die Fresslöcher auch hier 6 cm. Dies gewährleistet, dass die Pferde ohne Stress heraus zupfen können und es fällt nicht viel daneben. Diese großen Netze müssen immer wieder nachgespannt werden, wenn ein Teil heraus gefressen ist, damit sie nicht drauf steigen und es als Toilette benutzen. Wir haben sie jetzt der Einfachheit halber oben an den Balken fest gemacht, damit geht das drauf Stehen jetzt nicht mehr. Unsere standen hier noch auf Naturboden. Die 160 cm Ballen haben ca. 1 Monat pro Pferd gehalten, dann waren sie leer.


Diese hier stehen jetzt auf festen Holz-Palletten da wird auch nichts feucht von unten, selbst wenn sie länger stehen. Dieser Freßbereich kann zeitweise abgeteilt werden mit Gitterpanelen, die im unteren Bereich vor dem Reinwälzen oder Reinsteigen geschützt sind. Wir haben dafür alte Förderbänder benutzt, es gehen aber auch Holzplatten. 
 







Freitag, 29. Dezember 2017

Polysaccharid-Speicher-Myopathie kurz PSSM - Ein Gendefekt, den jedes Pferd treffen kann.


Polysaccharid-Speicher-Myopathie, kurz PSSM genannt, ist ein erblicher Stoffwechsel-Gendefekt bei Pferden. Fälschlicherweise wird oft gesagt, ein Pferd ist an PSSM erkrankt, wenn es Symptome zeigt, die diesem Gendefekt zugeordnet werden. Es ist aber keine Erkrankung daran möglich, sondern es können sich bei falscher Haltung oder falscher Beanspruchung erst Symptome bilden, die nur bei Pferden auftreten können, die diesen Gendefekt haben.

PSSM betrifft den Glykogen-Speicher und ist in verschiedenen 
Pferdezuchten verbreitet. Betroffene Tiere vererben den Gen-Defekt daher weiter, der oft fälschlicherweise als Krankheit beschrieben wird.

Durch die veränderte Zuckerspeicherung müssen diese Tiere optimal gehalten werden um nicht krank zu werden:
Gutes Heu, abgestimmte Mineralien, viel und konstante Bewegung, nach Möglichkeit kein Stress. 
Zum Leistungssport sind solche Pferde nicht gut geeignet, eher für den gemütlichen Freizeitsport, denn durch die veränderte Zuckerspeicherung kann über Energie nicht plötzlich verfügt werden, sondern Bewegung sollte langsam gesteigert werden, damit die Muskeln Zeit haben sich Energie zu holen. Verbraucht das Pferd plötzlich viel Energie, zum Beispiel beim Lostoben auf der Weide, fehlt plötzlich Energie und das Pferd reagiert mit Steifheit, Muskelzittern, Schwitzen usw, was oft als Kreuzverschlag diagnostiziert wird. Durch einen Bluttest kann man die Schwere des sogenannten "Schubes" feststellen und entsprechend reagieren.
Es kann sein, dass ein Pferd jahrelang keine Symptome zeigt und im Alter tritt plötzlich ein Schub auf, weil sich für das Pferd eine dauerhafte Fehlernährung und falsche Haltung erst später auswirken kann.

Der Gendeffekt PSSM betrifft vor allem Pferde muskulöser Rassen wie Quarter Horse und Paint Horse aber auch Haflinger und Kaltblüter, Appaloosas, aber auch Warmblüter und Ponys. 

Für die Vererbung von PSSM gibt es drei mögliche Genotypen:


1. Genotyp N/N: Dieses Pferd trägt die Mutation nicht und wird nicht an PSSM Typ I erkranken. Es kann die Mutation nicht an seine Nachkommen weitergeben.
2. Genotyp N/PSSM: Dieses Pferd trägt eine Kopie des mutierten Gens und hat ein hohes Risiko das sich PSSM Typ I irgendwann im Leben des Pferdes bemerkbar macht. Es wird die Mutation zu 50 % an seine Nachkommen weitergeben.
3. Genotyp PSSM/PSSM: Dieses Pferd trägt zwei Kopien des mutierten Gens und hat ein extrem hohes Risiko dass sich PSSM Typ 1 bemerkbar macht. Es wird die Mutation zu 100 % an seine Nachkommen weitergeben. 
PSSM wird autosomal-dominant vererbt, das bedeutet, dass bereits ein betroffenes Allel (Genotyp N/PSSM) zu diesem Gendefekt führt. Die Schwere nimmt zu, wenn das Pferd reinerbig für die Mutation ist, d.h. zwei betroffene Allele besitzt (Genotyp PSSM/PSSM).
Durch das zusätzliche Vorliegen der Equinen Malignen Hyperthermie (EMH) kann die Symptomatik des PSSM-Gendefektes verstärkt werden.
Symptome bei PSSM/EPSM Pferden und vieles mehr zu PSSM finden Sie bei Simone Förster-Schüring und auf Iher Internetseite: dai-sho dan.de

PSSM 1 lässt sich leicht per Labortest nachweisen. „Dazu benötigen wir entweder eine vom Tierarzt gezogene Blutprobe mit dem Gerinnungs-hemmer EDTA oder 20 bis 30 Haare aus Mähne oder Schweif samt Haarwurzel“, sagt Bärbel Gunreben von Laboklin in Bad Kissingen/Bayern.

Das Kompetenzzentrum Pferd Baden-Württemberg hat zu dem Thema PSSM ein Merkblatt herausgegeben.  


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Freitag, 10. Juni 2016

Hufrehe: Wie ist das nun mit Anweiden, Weidezeiten im Sommer und den Fruktanen? Wann ist mein Pferd Rehe gefährdet?


Wie weide ich mein Pferd richtig an? Wie lange dürfen Pferde auf der Weide bleiben? Das haben viele schon hinter sich. Doch ist der Fruktangehalt immer gleich? Wann ist er am höchsten? Ist die Gefahr im Sommer rum? Wann besteht denn überhaupt Rehegefahr?

Die Auslöser für Rehe sind nicht immer gleich, oft kommen mehrere Faktoren zusammen.
HUFREHEGEFAHR! WELCHE REGELN GELTEN FÜR DAS WEIDEN DER PFERDE?


Fruktan gilt in der Pferdefütterung als Problemstoff, doch wie gefährlich ist es wirklich? Das Schreckgespenst Fruktan im Faktencheck.


Regelmäßiges Mähen der Weide hilf Hufrehe beim Pferd vorzubeugen
Für Pferde mit Insulinresistenz und Hufreheneigung ist Weidegang mit erheblichen Gesundheitsrisiken verbunden. Letztere sollen sich aber durch regelmäßige Pflegemaßnahmen reduzieren lassen, wie amerikanische Wissenschaftler nun herausgefunden haben wollen.

Es gibt eine App für Pferdehalter, die das momentane Fruktanrisiko an einem bestimmten Ort  anzeigt. Von kostenlos für 1 Pferd mit vielen weiteren Funktionen die man nutzen kann, wie Weidezeit, Krankheiten, Training, bis zu mehreren Pferden die eingegeben werden können, was dann aber mit Kosten verbunden ist.


Dienstag, 29. März 2016

Pferdeweide, ein schwieriges Thema - was ist gut oder schlecht für Pferde?

Bildrechte: (c) Sabrina Peters 2013

Unsere Weiden sind nicht mehr so nährstoffreich, wie sie mal waren.
Heutzutage werden durch die Beweidung mit Rindern, die ganz anderes Gras brauchen, viel Weideflächen für die Pferde regelrecht ungeeignet angesäht.
Meist muss man Mineralien zufüttern.

Ein interessanter Artikel ist hier zu finden:
bei artgerecht-tier.de Saatgut für Pferdeweiden

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Samstag, 9. Januar 2016

Tannenbäume, jetzt bei den Pferden entsorgen? Welche Bäume und Pflanzen sind geeignet für Pferde?

Da ich immer wieder höre, dass Tannenbäume bei Pferden "entsorgt" werden und viele der Meinung sind, dass dies nicht schädlich ist, teile ich gerne hier einen Link zur Seite der Tierklinik Binger Wald.
Aber auch, wenn Pferde satt Heu bekommen, fressen sie mehr als ihnen gut tut. Wie so oft ist es, unter anderem, die Menge, die das Gift macht. Und manche Pferde vertragen es weniger gut. Schwangere Stuten noch weniger, das Tanin kann eine Frühgeburt auslösen.
Auch Schlundverstopfung ist ein Thema beim Tannenbaumfressen.
Nadelbäume enthalten auch ätherische Öle, die Pferdemägen nicht gut bekommen.
Wer sich für den Artikel interessiert:
Tannenbäume, Gift für das Pferd

Aber das Thema giftige Pflanzen ist sehr groß:

Das Management bei Vergiftung beim Pferd

Giftpflanzen für Pferde

Weitere Giftige Pflanzen für Pferde

Bäume und Sträucher, die für Reiterhöfe und Reitanlagen geeignet sind

Pferdegerechte Pflanzen


Obstbäume sind eher ungefährlich für Pferde, locken aber stechende Insekten an.
Die Kerne mancher Früchte enthalten auch giftige Substanzen.
Einen interessanten Artikel über Schattenbäume auf Pferdeweiden gibt es auch bei Cavallo


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Dienstag, 1. September 2015

Das Clickertraining - gut erklärt

Tafi wartet artig darauf, die angebotene Belohnung auf der Hand nach dem Belohnungston entgegen nehmen zu dürfen. Auch eine Tasche voller Leckerlis respektiert sie als "meins" ohne zu drängeln.
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Wir bevorzugen das Futterlob.
Manche werden sagen, das ver-zieht Pferde zu Bettlern, aber nein, diese Erfahrung konnten wir nicht machen. Im Gegenteil. Die Pferde lernen Respekt und arbeiten um so lieber mit.

Bei uns funktioniert das Futterlob in Verbindung mit einem Belohnungston, genauso, wie beim Clickern. Der Belohnungston ist klasse, man kann wählen dazu, was man möchte. Bei uns ist es ein Hohooo... von hoch zu tief gesprochen.

Da aber jede Stimme anders ist und manchmal mehrere Menschen mit einem Pferd arbeiten, kann Clickern eine Alternative sein. Der Klicker hört sich immer gleich an, er hat immer den gleichen Ton.

Hier auf der Seite ist sehr schön beschrieben, warum es gerade verfressene und drängelnde Pferde in höfliche Pferde verwandelt:
http://clickerpony.de/hoeflichkeitstraining/

Toller Artikel über das Betteln und Belohnen auch hier:
http://clickforbalance.de/von-der-lust-zu-suchen/

Das Futterlob und die damit verbundenen Fehler abstellen:
http://www.wege-zum-pferd.de/2008/03/27/mit-futter-loben/

Ich wünsche viel Spaß beim Üben ;-)

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Freitag, 22. Mai 2015

Wann ist mein Pferd zu dick? Oder zu dünn? Worauf muss ich achten?

 

 
Es gibt verschiedene Richtlinien auf die ein Mensch achten kann, um zu entscheiden ob ein Pferd zu dick oder zu dünn ist.


Ein interessanter Artikel über das Pferde-Idealgewicht ist auf pferdialog.de zu finden.

"Durch zu wenig Bewegung und Hochleistungsgras auf den Weiden werden in Deutschland viele Pferde zu dick. Ab wann ist die Speckschicht gesundheitsschädlich und was sind die Folgen? Sportpferde sind dagegen oft so schlank, dass man die Rippen sehen kann – doch wann ist ein Pferd zu dünn und damit auch nicht mehr leistungsfähig? "

Diesen Fragen wird im Artikel auf den Grund gegangen.

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Dienstag, 5. Mai 2015

Und noch einmal geht`s um das richtige Futter für Pferde

Der große Schwindel in der Nahrungsergänzungsindustrie betrifft auch unser Pferde.
Ein Artikel darüber hier: kraeuter-fuers-pferd.com

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Freitag, 13. März 2015

Wildpferde als Futterberater

Wildpferde oder wild gehaltene Pferde werden in Naturschutzgebieten heute dazu eingesetzt, das Gelände offen zu halten und der Verbuschung entgegen zu wirken. Dafür eignen sich besonders Koniks, Isländer oder Dülmener Pferde. 

Verschiedene Landschaftsschutzprojekte und Biotop-Pflegeprogramme haben in den letzten Jahren sehr gute Erfahrungen mit Pferden gesammelt. Von diesen Pferden und ihrem Fressverhalten sollte man lernen, wie man sein eigenes Pferd gesund ernähren kann. Bei diesen Pferden kann man beobachten, dass sie an die Rinden der Bäume und Sträucher gehen

Ist es Langeweile, wenn sie die Schattbäume auf den Weiden abschälen? Wollen sie nur ihre Zähne abschleifen? Oder sind Rinden und Blätter wichtige Bestandteile ihrer Nahrung? Schauen wir einmal über den Teller- oder Koppelrand der Grasfütterung: Was gewinnen die Pferde aus der holzigen Nahrung?

Ein wirklich schöner Artikel über Bäume und Sträucher, die für Pferde geeignet sind, 
auf artgerecht-tier.de



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Montag, 16. Februar 2015

Heu, Rundballen geschützt aufstellen

Ein großer Rundballen Heu ist schnell verdorben, wenn er nass regnet.
Eine kleine Einfassung mit Dach ist da hilfreich. Darunter kann man immer noch ein Netz über das Heu spannen, damit die Pferde langsamer fressen.

Vier Pfosten, an drei seiten Bretter zur Verstärkung, einmal in Bodennähe, einmal in Pferdebauchhöhe, und ein kleines Dach. Einfach und effektiv selber machen.

Eine tolle Idee habe ich hier gesehen:
http://www.dutchhollowacres.com/2013/09/27/simple-round-bale-feeder/
mit Beschreibung, zum Bau der Hütte.

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Freitag, 23. Januar 2015

Unser Offenlaufstall bis 2018



Dies war unser Offenstall bis 2018:

Das Reich unserer Pferde. Mit kleinen Änderungen im Detail, aber mit allen diesen Elementen.

Im Winter, auch tagsüber natürlich grau in grau, aber im Sommer wunderbar grün rundum.
Zwischen Weinbergen und Gärten. Ich werde dann nochmal ein Video einstellen.

Hier geht es noch zu einem Blogeintrag, mit mehr Infos.
Mit vielen Bildern und noch einem Video.

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Mittwoch, 21. Januar 2015

Fütterung aus Heunetzen - unsere Erfahrungen


Der Link zu unserem Video über Fressen aus dem Heunetz: Hier

Pferde fressen in der Natur ca. 16 Stunden am Tag sagt man.
Um nahezu an diese Zeiten zu gelangen, haben wir uns zur Fütterung mit Netzen entschieden.

Die Heunetze, die wir momentan verwenden haben eine Maschenweite von ca. 3 cm. Nach unserer Beobachtung reicht das gut aus, damit unsere Großpferde noch gut fressen können.

Sie haben die Fresszeiten so verlängert, dass wir nun rund um die Uhr Futter anbieten können.
Die Pferde haben sich daran gewöhnt und fressen nicht die ganze Zeit. Durch die Beschäftigung damit sind sie ausgeglichen und zufrieden. Sie müssen sich das Futter Halm für Halm erarbeiten, durch das ständige Kauen wird die Nahrung gut eingespeichelt und es dauert lange bis sie ihre Tagesration aufgefuttert haben.

Die Netze auf dem Freßplatz werden morgens und abends befüllt. Da wir ausprobiert haben, wie schnell/langsam sie ihre Ration fressen, haben wir festgestellt, dass wir das Futter nicht begrenzen müssen. Sie schaffen es fast nicht so schnell zu fressen, dass die Netze am Morgen oder Abend leer sind. Pro Pferd bieten wir ca. 2 kg Heu auf 100 kg Körpergewicht an.

Zusätzlich steht Stroh auch in Netzen zum Fressen bereit. Dies wird manchmal gefressen, manchmal nicht.

Im Video ist gut zu sehen, dass alle drei Pferde gleichermaßen gut aus den Netzen fressen können. Jedes hat so seine eigene Technik entwickelt.
Die Größe der Pferde: 160 cm, 149 cm, 134 cm.
Unsere drei Heunetze sind von der Firma Kerbl. Die Netze sind seit 1 Monat dauerbeansprucht. Außer einem kleinen Faden der sich gelöst hat, kann man noch keine Abnutzung erkennen.

Der Freßplatz ist befestigt mit Knochensteinen.
Hier kann das wenige Heu, was aus den Netzen fällt noch gut aufgenommen werden und wird nicht verunreinigt. Die Netze hängen so hoch, dass auch von unten keine Nässe ins Heu kommen kann.
Da die Netze täglich befüllt werden, macht es also auch nichts, wenn es mal drauf regnet.

Ein paar gute Lösungen für´s langsame Fressen sind auch hier zu sehen:  Fressplätze

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Dienstag, 30. Dezember 2014

Frostfreie Tränke im Winter auf dem Paddock - Selbstgemacht - geringe Kosten






Eine einfache, frostfreie Tränke auf dem Paddock.

Ein Schubladenschrank aus Blech, bei Ikea für rund 30 Euro zu haben, mit Blechschubladen steht quer auf einer festen Unterlage. In die Schubladen, die nun hochkant stehen, haben wir je 2 Grabkerzen gestellt. Darüber eine Gitterbox und darin eine Plastikwanne. Wir haben zwischen Gitterbox und Wanne an den Seiten noch mit Pappe isolliert, diese steht nicht so weit über, dass die Pferde dran knabbern könnten. Somit geht die Wärme von unten nicht verloren.

An einer Ecke der Konstruktion wo es besonders windig ist, haben wir noch einen Windschutz auf gestellt.
Alles ist fest gebunden an einem Pfahl, um die Wanne gegen Umrennen oder Umwerfen zu schützen.
Die Schubladen sind mit einer Querleiste festgebunden an der Gitterbox, damit sie nicht aufgezogen werden können.

Wir hatten fast eisfreies Wasser, im 60 Liter-Kübel, bei fast Minus 7 Grad. Paar Eisschichten waren oben drauf, aber die waren sehr dünn, die Pferde konnten sie aufdrücken. Bei mehr Minusgraden müssen dann wohl etwas mehr Kerzen rein...
Heute habe ich zu den halb abgebrannten Kerzen je zwei neue gestellt, falls die ersten ausgehen, brennen die Neuen noch weiter ...

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Mittwoch, 3. Dezember 2014

Warum Brot nicht ins Pferd gehört


Ein toller Artikel über Brot und seine Wirkstoffe.
Brot enthält zu viele Inhaltsstoffe, die für unsere Pferde nicht verträglich sind.
Hier Näheres:
http://www.two-toned.at/blog/2014/01/warum-brot-nicht-ins-pferd-gehoert/

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Dienstag, 2. Dezember 2014

Ab wann ist ein Pferd zu dick, oder zu dünn?


Wir leben in einer Wohlstandsgesellschaft. Auch für unsere Pferde wünschen wir uns, dass sie gut genährt sind. Doch was ist gut, oder schlecht?

Pferde reagieren sehr sensibel auf falsche, oder zu reichhaltige Fütterung. Besonders Ponys können mit allerlei bedrohlichen Krankheiten wie Hufrehe usw reagieren. Das heißt natürlich nicht, dass zu dünn besser ist. Was ist also die richtige Menge?

Da jedes Pferd einen eigenen Stoffwechsel hat und seine Nahrung individuell verwertet ist das nicht so einfach gesagt. Aber es gibt Hinweise auf die Menge der Fütterung, wenn wir unser Pferd nach verschiedenen Gesichtspunkten inspizieren. Wir können danach entscheiden, ist es gerade recht, zu dünn oder zu dick.
Aufgestellt wurden die Hinweise durch die Richtlinie der AAEP (Amerikanische Pferdetierärztevereinigung) und ein BCS (Body Condition Score) setzt sich auch in Deutschland durch.
In Bild und Wort sehr gut beschrieben auf http://equivetinfo.de/html/futterung.html

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Freitag, 28. November 2014

Durch falsche Heufütterung können Magengeschwüre entstehen


Was können Hinweise auf Magengeschwüre beim Pferd sein?

Magengeschwüre werden beschrieben als blutende Verletzungen der Magenschleimhaut, die durch Säure hervorgerufen werden. Diese zerstört die schützende Schleimhautschicht und beschädigt dieMagenwand. Leider werden diese Verletzungen nicht immer klinisch erkannt. Krankheitssymptome können dagegen sein: häufige Koliken, mangelnde Leistungsbereitschaft, stumpfes und zottiges Fell, aufgeblähter Bauch, schlechte Futteraufnahme, Verhaltensänderungen, Abmagerung, Durchfall, saurer Geruch aus dem Maul, Kauen ohne Futter, Flehmen, Aufstossen...
Durch richtige Heufütterung können wir dem entgegenwirken. Doch zwei mal am Tag eine Portion Heu für 2 Stunden sind zu wenig. 

Lesen Sie hier Hinweise auf Möglichkeiten, die Freßzeiten zu verlängern, trotz weniger Zeit, die wir haben um uns um unsere Lieblinge zu kümmern.


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Freitag, 3. Oktober 2014

Pferde richtig füttern. Geht das noch?

Ein wunderbarer Artikel auf der Homepage von Claudia Nehls
gibt tolle Empfehlungen:
http://www.tierheilkundezentrum.de/pferde-fuettern/

Viele austherapierte Tiere bekamen hier eine Chance zum Überleben.

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Mittwoch, 16. Juli 2014

Dienstag, 24. Juni 2014

Jakobs-Kreuzkraut, Jacobs-Kreuzkraut, Jakobs-Greiskraut, Jacobs-Greiskraut

Bild: Christian Fischer

Ein schöner Beitrag über das Giftkraut ist von Botanikus.de auf youtube eingestellt worden. Auf der Website gibt es Hinweise auch auf alle anderen Giftpflanzen und die Vorsorgemassnahmen für die Hausapotheke.

Das Jakobs-Kreuzkraut
giftiger als manch einer denkt... auch für Menschen.
Das Gift sammelt sich beim Fressen stetig in der Leber an und kann nach Monaten oder Jahren tödlich wirken.
Es gibt viele verschiedene Arten des Krautes. Im Video ist es sehr schön beschrieben wie es wirkt und in Bildern in seinen unterschiedlichen Arten zu sehen. Von der Jungpflanze bis zur erwachsenen Pflanze, es sieht immer anders aus.

Freitag, 20. Juni 2014

Kirschbaum auf der Weide - Sind Kirschkerne giftig? Welche Symptome zeigen eine Vergiftung an?

Hier hat sich jemand Kirschen schmecken lassen.

Im Kirschkern ist Zyanid. Eine Zyanidvergiftung kann nicht nur Magen- Darmentzündungen, oder Darmverschlüsse hervorrufen, sondern es kann auch mit plötzlichen Todesfällen enden.
Beim Menschen sind ca. 60 zerkleinerte Kirschkerne tödlich, aber auch ständige Aufnahme von kleineren Mengen, die das Pferd zerkaut, kann das Gift langsam ansammeln lassen im Körper. Genauso, wie es auch bei anderen Giftpflanzen der Fall ist.

Es gibt Pferde, die spucken die Kerne wieder aus, schlucken sie im Ganzen, aber mache zerkauen auch die Kerne.
Leider gehört unser Chester zu letzteren. Er zerkaut die Kerne und schluckt sie. Wir müssen aufpassen, dass es nicht zuviele werden... vom Baum auf der Weide werden wir ihn wohl schlecht fernhalten können.

Eine vorbeugende Maßnahme ist nicht möglich. Bei beginnenden Symptomen einer Blausäure Vergiftung wie Appetitlosigkeit, Apathie, Magen- Darmprobleme, Kreislaufprobleme wie Schwindel, Taumeln oder Gleichgewichtsstörungen bitte sofort einen Tierarzt holen und Infusionen geben lassen.