Ich bin Lisa Peters und schreibe über Pferdehaltung, Verhalten, Vertrauen und Kommunikation, weil mir das Wohl der Pferde am Herzen liegt. Zu viele Pferde werden missverstanden, obwohl ihr Verhalten oft nachvollziehbare Gründe hat. Mein Anliegen ist es, nicht zu kritisieren, sondern Menschen dabei zu helfen, ihre Pferde besser zu verstehen – damit das Zusammenleben für beide Seiten leichter und fairer wird.
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Sonntag, 31. Dezember 2017
Inhalator für Pferde, leicht selbst gemacht
Hier ein Tipp von einem alten Stallmeister:
Um hartnäckigen Schleim beim Pferd zu lösen ist ein Inhalator gut geeignet.
Es muss aber kein teures Gerät sein, wenn man etwas geschickt ist, kann man es leicht selber basteln.
Man nehme einen sauberen, alten Eimer ohne Henkel, einen Gurt oder ein Seil daran befestigt, um ihn dem Pferd über den Kopf zu hängen, so wie ein Futtereimer.
Dann ein Loch unten in den Eimer schneiden, ca. so groß, dass eine PET-Flasche von unten gut fest gesteckt werden kann.
Die Flasche kann nun mit warmem, nicht heißem!, Wasser gefüllt werden, bis ca. zu einem Drittel.
Dann den Eimer vorsichtig auf den Kopf des Pferdes hängen, das Gurtband oder Seil hängt dann hinter den Ohren.
Der aufsteigende Wasserdampf kann so vom Pferd eingeatmet werden.
Falls vom Arzt noch Medikamentenzusätze für den Dampf empfohlen werden, können diese nach Absprache mit dem Arzt auch zugesetzt werden.
Viel Spaß beim Werkeln ;-)
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Freitag, 6. November 2015
Wandern mit Pferd - der richtige Packsattel
Wollten Sie auch schon mal wandern mit Pferd?
Zum Testen eignen sich kleinere Touren, auch mal Tagestouren oder mal 2 Tage.
Da sieht man gleich, was man braucht und was man vergessen kann.
Mit Übernachtung kommt dann schon etwas Gewicht zusammen, das muss alles aufs Tier...
und da muss der Sattel passen. Ein normaler Sattel muss schon passen, damit es keine Druckstellen gibt und ein Packsattel liegt noch länger auf dem Pferd und muss eventuell noch mehr Gewicht tragen, denn bei vielen Kleinigkeiten kommt was zusammen.
http://verwandert.de/der-richtige-packsattel/
Hier haben Wanderer mit Pferd sich mal richtig Gedanken gemacht und einiges Aufgelistet, was es zu bedenken gibt. Zu erfahren dort:
welcher Sattel wurde verwendet
welche Packsattel-Typen es gibt
wie ein Packsattel sitzen sollte
wo man im Aus- und Inland einen tollen Packsattel kaufen kann
wie man sich einen Packsattel selbst basteln kann
was man unter den Sattel legen sollte
Und hier http://eselwelt.org/index.php?topic=396.msg20826#msg20826 gibt es sogar eine Bauanleitung zum Selbermachen, sofern man Handwerkereigenschaften in sich trägt...
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Zum Testen eignen sich kleinere Touren, auch mal Tagestouren oder mal 2 Tage.
Da sieht man gleich, was man braucht und was man vergessen kann.
Mit Übernachtung kommt dann schon etwas Gewicht zusammen, das muss alles aufs Tier...
und da muss der Sattel passen. Ein normaler Sattel muss schon passen, damit es keine Druckstellen gibt und ein Packsattel liegt noch länger auf dem Pferd und muss eventuell noch mehr Gewicht tragen, denn bei vielen Kleinigkeiten kommt was zusammen.
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Hier haben Wanderer mit Pferd sich mal richtig Gedanken gemacht und einiges Aufgelistet, was es zu bedenken gibt. Zu erfahren dort:
welcher Sattel wurde verwendet
welche Packsattel-Typen es gibt
wie ein Packsattel sitzen sollte
wo man im Aus- und Inland einen tollen Packsattel kaufen kann
wie man sich einen Packsattel selbst basteln kann
was man unter den Sattel legen sollte
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Dienstag, 16. Juni 2015
Handpferdereiten - was müssen Pferd, Reiter und Handpferd können?
Auf pferderevue.at ist ein wunderbar ausführlicher Artikel darüber geschrieben.
"Beim Ausreiten mit Handpferd gilt es, vieles zu beachten und gegebenenfalls vorher zu trainieren, damit aus der gemütlichen Runde zu dritt kein waghalsiges Himmelfahrtskommando wird."
"Beim Ausreiten mit Handpferd gilt es, vieles zu beachten und gegebenenfalls vorher zu trainieren, damit aus der gemütlichen Runde zu dritt kein waghalsiges Himmelfahrtskommando wird."
Autor: Sibylle Ortner 15.06.2015
Alle wichtigen Themen werden hier angesprochen:
Was muss ich als Reiter können?
Alle wichtigen Themen werden hier angesprochen:
Was muss ich als Reiter können?
Was muss mein Reitpferd beherschen?
Wie muss das Handpferd ausgebildet sein?
Welche Ausrüstung brauche ich?
Wie kann ich alles meinen eigenen Pferden beibringen?
Mit Hinweisen zum Üben und Tipps zum Umsetzen der Anforderungen an Pferd und Reiter, sowie Empfehlungen für die benötigte Ausrüstung.
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Welche Ausrüstung brauche ich?
Wie kann ich alles meinen eigenen Pferden beibringen?
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Mittwoch, 6. Mai 2015
Das Knotenhalfter unter anatomischen Gesichtspunkten
Eins darf man nicht verschweigen:
Das Knotenhalfter kann von Trainern dazu benutzt werden um Pferde mit Druck auszubilden, damit es später auf leichte "Hilfen" reagiert.
Tatsache ist, dass mit dem Knotenhalfter sehr viel Druck aufgebaut werden kann und es auch schmerzhaft eingesetzt werden kann, weil es durch seine dünnen Stricke und die dort angebrachten Knoten einwirken kann.
Aber, auch das darf gesagt werden, es ist auch möglich ohne Druck damit ein Pferd auszubilden, indem es einfach als Alternative zur gebisslosen Zäumung dient.
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Dienstag, 5. Mai 2015
Wie sitzt das Knotenhalfter richtig? Wie wird der D-Knoten richtig geschlossen? Wofür ist ein Knotenhalfter geeignet?
Warum soll das Knotenhalfter so und nicht anders sitzen?
Ein Knotenhalfter sitzt fest und lockert sich nicht, wenn es richtig angelegt wurde. Dies hat aber auch Nachteile, wenn das Pferd z. B. damit angebunden wird, denn es gibt auch bei Belastung nicht nach. Schwere Schäden am Pferd sind möglich, deshalb bitte nie mit Knotenhalfter anbinden.
Aus diesem Grund wird es auch etwa 2 Finger breit unter dem Jochbein platziert, damit es auf dem knöchernen Teil der Nase sitzt.
Unter dem Kinn sollte noch Platz frei sein für ca. 4 Finger zwischen Halfter und Pferdekopf.
Wie wird das Knotenhalfter richtig geschlossen?
Wenn das Knotenhalfter mit dem Nasenteil über die Nase gestreift wurde, legt man das längere Ende hinter den Ohren über das Genick und führt es von innen nach außen durch die Schlaufe, an der man es befestigen möchte.
Am besten hält man es dann mit der linken Hand direkt über der Schlaufe fest in der richtigen Länge. Dann führt man das Ende mit der rechten Hand wieder nach innen hinter die Schlaufe in Richtung nach vorne zum Auge hin unter der Schlaufe durch, hierbei bildet sich mit der Seilmitte das D, was dem Knoten seinen Namen gibt. Dabei hält die linke Hand immer noch das Seil über der Schlaufe fest und bewegt sich nicht. Von vorne schiebt man das Ende dann DURCH dieses D was eine Schlaufe bildet zurück Richtung Hals nach hinten und zieht das Seil dann über der Schlaufe platziert fest.
Bei Zug festigt sich dieser Knoten noch, er kann von allein nicht mehr aufgehen.
Hier gibt es ein anschauliches Video dazu:
Wofür ist das Knotenhalfter geeignet?
Für alle Arten der Bodenarbeit, sowie das zügelunabhängige Reiten ohne Anlehnung.
Am langen Bodenarbeits-Seil, das etwas schwerer sein sollte um die Hilfen besser zu übertragen und das an beide Schlaufen unter dem Kinn befestigt wird, oder auch mit den Zügeln die hier auch an der unteren Seite je an einem Schlaufenende befestigt wird.
Es lässt sich eine sehr feine Kommunikation mit dem Pferd erarbeiten.
Seien Sie bitte vorsichtig, wenn das Pferd nicht gewohnt ist, dass das Kopfstück nicht nachgibt sobald es zufällig auf das Seil tritt. Es kann sich sehr erschrecken und auch im Genick verletzen. Am besten trainiert man es vorher, den Kopf unten zu halten, wenn Zug auf das Knotenhalfter kommt. Ich lasse deswegen das Seil niemals am Boden schleifen.
Eine Beschreibung, auf welche Nerven und Blutbahnen das Knotenhalfter drückt ist hier zu finden:
http://www.hippovital.at/2015/01/18/gedanken-zum-knotenhalfter-unter-anatomischen-gesichtspunkten/
Zur Ausbildung des jungen Reitpferdes wird oft auch ein natural Hackamore verwendet.
"Die Natural Hackamore ist eine von hand geknotete, leichte und weiche gebisslose Zäumung. Sie ist das ideal für die Vorbereitung auf das Reiten mit Trense. Ziel der Natural Hackamore ist es dem Pferd beizubringen seinem Gefühl zu folgen und dem Druck zu weichen. Gerade beim einreiten ist sie das perfekte Werkzeug um das Pferd nicht im Maul zu desensibilisieren. Oftmals wird sie auch eingesetzt um Hilfen- und Entspannungsprobleme zu lösen.
Die Hackamore besteht aus einem Knotenhalfter, einem geschlossenen verstellbarem Zügel und einer ca. 3,7 m langen Leadrope. Besonders im Natural Horsemanship ist es von Vorteil gleichzeitig die Reitzäumung und eine Leadrope für die Bodenarbeit parallel im Training nutzen zu können ohne ständig die Halfter wechseln zu müssen."
Zitat: Sarah Kolbmüller
Eine Anleitung zum Selbermachen hier:
http://www.curlyhorse.info/wp-content/uploads/2014/06/Eine-Natural-Hackamore-selber-machen.pdf
Eine Anleitung zum Selbermachen hier:
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