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Dienstag, 10. Januar 2023

Eingewöhnung eines neuen Pferdes


Oben ist ein besonders aussagefähiger Videoausschnitt von einer Eingewöhnung zu sehen, es betrifft hier Dobby`s Eingewöhnung.
Hier unten noch ein paar weitere Playlists von verschiedenen Pferden bei der Eingewöhung, sie zeigen auch jeweils nur Ausschnitte des ganzen Prozesses:

Nero (Hengst-Jährling) bei der Eingewöhnung in die Jungsgruppe Nero war schon eine Weile angrenzend bei der Gruppe, aber nur mit der Stute zusammen gestanden, weil die großen Jungs das Fohlen nicht gleich bei sich geduldet hatten. Mit rund 2 Jahren ist er dann größtenteils mit den Jungs zusammen gestanden, hat aber immer wieder mal zu seiner Ziehmama gewechselt. Er wurde mit 18 Monaten kastriert, als er anfing Interesse an der Stute zu zeigen.

So machen wir es konkret, obwohl wir natürlich alle Eigenheiten der jeweiligen Pferde in Betracht ziehen:

Ein neues Pferd ist zu uns an den Stall gekommen.
Dafür wird erstmal ein Bereich abgeteilt, damit sich die Tiere beschnuppern können und sicher abgetrennt sind.

Wenn die ersten Anzeichen da sind, dass sie nicht mehr aufgeregt sind und sich beruhigt haben, dürfen sie sich einzeln unter Aufsicht auf einer größeren freien Fläche kennen lernen. Nachdem alle zusammen bekannt sind, nach und nach dann auch mal alle zusammen auf dem Platz waren, darf der Neuling erstmal allein den Auslauf und Stall besichtigen. 

Dann machen wir es wieder so: jeden Tag mal ein anderes Pferd dazu zum gemeinsamen erkunden. Dann schauen wir, wie sie sich benehmen und lassen sie erst stundenweise unter Aufsicht alle zusammen und später dann tagsüber und nur noch nachts abgetrennt. Sollte nach ein paar Tagen alles ruhig bleiben, dürfen sie auch die Nacht zusammen verbringen. 

Es dauerte bisher von 5 Tagen bis zu 6 Monaten, bis ein Pferd ordentlich integriert war. Das sind zwar Ausnahmen, aber alles ist möglich. Das Pferd, das am Längsten brauchte, war sehr futterneidisch, er konnte sich nicht abfinden damit, der Rangniedrigste zu sein, war futterneidisch und hat immer wieder die anderen Pferde an der Heuraufe gebissen. Selbst den Chef hat er böse gebissen. Der war trotzdem aber immer wieder bereit ihn mit fressen zu lassen. 

Der Unruhestifter hat uns zum Glück irgendwann wieder verlassen.

Lisa Peters: pferd.24-hs.de

Dienstag, 27. September 2022

Karabiner am Heunetz?




Die Ausgabe für 2 Stück lohnt sich. Es sind die richtigen Karabiner für meine Finger in der Kälte des Winters, damit ich mich nicht mehr einklemme oder schneide und für die Pferde am Stall. Keine Verletzunge mehr, wenn sie sich dran scheuern oder probieren ob man die fressen kann.

Lisa Peters: pferd.24-hs.de


Samstag, 19. Februar 2022

Medical Training für Pferde


Das Pferd steht ruhig, während es eine Impfung bekommt oder lässt sich geduldig das Bein verbinden. Wollen wir nicht alle, dass unsere Pferde stressfrei reagieren beim Tierarzt? Helfen kann uns das Medical Training.

Tiergerechtes Training kann man lernen. Nina Steigerwald hat ein Tolles Buch dazu geschrieben, was ich hier gerne vorstellen möchte:

Medical Training für Pferde
Entspannt bei Tierarzt, Hufschmied & Co.

Die Aufgabe jedes Pferdehalters ist es, sein Pferd fit für seinen Alltag zu machen. Der häufige Einsatz von Nasenbremse und Sedativa belegt allerdings allzu oft, wie groß die Not bei gesundheitlich notwendigen Behandlungen ist. Pferde können so trainiert werden, dass sie unangenehme Maßnahmen an ihrem Körper deduldig und gelassen mitmachen. Gut gemachtes Medical Training verhilft dem Pferd zu vertrauensvoller Kooperation in allen Lebnslagen - nicht nur beim Tierarzt, Hufschmied und Co.! Dieses Buch schließt die Lücke zwischen einer guten Grunderziehung und den medizinischen Herausforderungen im Pferdeleben.

Eine klare Empfehlung:



Lisa Peters: pferd.24-hs.de

Sonntag, 31. Dezember 2017

Inhalator für Pferde, leicht selbst gemacht



Hier ein Tipp von einem alten Stallmeister:

Um hartnäckigen Schleim beim Pferd zu lösen ist ein Inhalator gut geeignet.
Es muss aber kein teures Gerät sein, wenn man etwas geschickt ist, kann man es leicht selber basteln.

Man nehme einen sauberen, alten Eimer ohne Henkel, einen Gurt oder ein Seil daran befestigt, um ihn dem Pferd über den Kopf zu hängen, so wie ein Futtereimer.
Dann ein Loch unten in den Eimer schneiden, ca. so groß, dass eine PET-Flasche von unten gut fest gesteckt werden kann.
Die Flasche kann nun mit warmem, nicht heißem!, Wasser gefüllt werden, bis ca. zu einem Drittel.
Dann den Eimer vorsichtig auf den Kopf des Pferdes hängen, das Gurtband oder Seil hängt dann hinter den Ohren.
Der aufsteigende Wasserdampf kann so vom Pferd eingeatmet werden.

Falls vom Arzt noch Medikamentenzusätze für den Dampf empfohlen werden, können diese nach Absprache mit dem Arzt auch zugesetzt werden.

Viel Spaß beim Werkeln ;-)

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Mittwoch, 20. Juli 2016

Große Bremsen- oder Fliegenfalle, für ca. 15 Euro selbst gebaut. Für Offenstall oder Weide geeignet

Meist sind Fliegenfallen nicht gerade billig. Es gibt da aber die Möglichkeit schon für ca. 15 Euro an Material, so eine Falle selbst zu bauen. Der Link zur Bastelanleitung hier:
Wie-man-eine-bremsenfalle-baut





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Sonntag, 10. Juli 2016

Pferde-Unterstand selber bauen. Pferdeunterstand

Projekt Pferde - Unterstand:

Hier zeige ich den Baufortschritt, in rückwärtiger Reihenfolge.
Zuoberst ist das letzte Bild, ganz unten ist das erste Bild zu finden.
Jede Woche wird aktualisiert.


Der fertige Unterstand. Er wurde noch an der linken Seite mit Plane zugemacht und bei Bedarf wird noch die rückwärtige Wand mit Plane bedeckt.

Wir haben eine Glasfaserverstärkte Polyesterwellbahn gewählt um den zweiten Abschnitt zu bedecken. Die Profilplatten sind doch sehr bruchanfällig.

So und nun ein paar Tage weiter, mit den gleichen Arbeitsschritten.







Leider im Regen und Matsch.

Der 4. Tag beginnt hier.
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Hier endet nun unser Tag 3.

Das Gerüst ist angemalt, mit Imprägnierung in Eiche hell.

Das rohe Gerüst steht.

Der letzte Balken wird oben montiert.

Ich werde sie nach und nach abklopfen, ist eine schwere Arbeit für meine Händchen ;-)

Die Kanten von den Sockeln sind sehr scharf.

So nach und nach wachsen die Pfosten in die Höhe.



Die ersten Pfosten stehen gut.

Die Löcher müssen durch gehen, deshalb werden sie freihändig noch durch gebohrt.

Die Pfosten stecken wir in die Träger und markieren die Löcher, dann wird vorgebohrt.

 
Die Höhe der Abstände vom Boden für die Pfosten werden in den Pfostenträgern gemessen, 
mit ca. 1 % Gefälle nach hinten. Wenn ich das nochmal bauen müsste, würde ich aber ein höheres Gefälle machen, damit Regenwasser besser abfließen kann. Mind. 4-5 Prozent.


 Der 3. Tag beginnt hier.


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Hier endet nun unser Tag 2.

Die Pferde warten ja schon auf ihren neuen Unterstand.


Rolf mißt hier schon mal aus und testet wie es aussehen könnte.


Wir haben schon mal probiert, die Pfosten probeweise aufzustellen. Das muss aber noch richtig ausgemessen und mit Wasserwaage abgestimmt werden.


Natürlich auch eine Jahreszahl eingefügt ;-)


Hier haben wir nun die nächsten 3 Träger eingeschalt und eingegossen. 


Das ist jetzt das Resultat des ersten Tages. So sehen nun die Pfostenträger ohne Verschalung aus.
Sie sollen mindestens 3 Tage trocknen. Wir haben aber eine Woche später weiter gemacht.

Der 2. Tag beginnt hier.

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Hier endet unser Tag 1.

Der Muskelkater kann nun auskuriert werden. Arbeitszeit bisher: 2 Personen, 8 Stunden.
Nach der nächsten "Regenzeit" machen wir weiter. Weitere Bilder folgen.

So, der nächste Regen kann kommen. Hier haben wir die restlichen 3 Löcher, die wir schon gegraben haben, aber noch nicht gefüllt haben abgedeckt und die gefüllten Löcher samt gefüllter Konstruktion auch abgedeckt, damit es nun in Ruhe trocknen kann.

Beim nächsten Loch ist man klüger.


Die Schrauben hätten wir abkleben sollen, so mussten wir sie nach dem Einfüllen abwaschen.

Hier Rolf bei der Arbeit. Wir haben jeweils einen Eimer Beton angerührt und eingegossen. Pro Loch ca. 2-3 Eimer, dann wird es pro Eimer nicht so schwer. Vorsicht beim Nachmachen, nur höchstens 5cm Wasser eingießen, das reicht für einen ganzen Eimer Betongemisch. Auch von Hand angerührt, auch eine Knochenarbeit.

Das war unser Spaten, mit dem wir im jeweiligen Loch Steine gelockert hatten, die nicht weichen wollten... die restlichen 6 Löcher machen hoffentlich keine Schwierigkeiten mehr ;-(


Das war unser Erdbohrer, 20 cm Durchmesser. Er hat gute Dienste geleistet.

Das waren die Säcke, je 40 kg Beton, 1 Sack für 1 Loch

Dann bis zur Höhe von den Steinen aufgegossen

So sieht das seitlich aus. Dann etwas erhöht verschalt mit Knochensteinen und Brettchen. Vorne an der Seite die später offen ist, haben wir die H Anker etwas erhöht. 1 % ist Minimum, damit das Wasser später vom Dach ablaufen kann.

Die Ankerabstände nochmal ausgemessen und sauber in einer Reihe ausgerichtet, in dem wir die Träger eingesteckt haben, dadurch waren sie auch nicht seitlich in Schräglage, sondern können die Pfosten senkrecht nach oben tragen.

Die H Anker auf eine Latte gehängt. Mit einem Lot haben wir die H Anker senkrecht ausgerichtet.

Da kommen die H Anker rein

Durch sämtliche Gesteinsschichten durch, es war Knochenarbeit, mit dem Bohrer gelockert und mit der Tasse Schäufelchen für Schäufelchen ausgehoben, reine Handarbeit

Löcher etwa 20 cm Durchmesser und 40 cm tief gebohrt.
Wir hatten das eigentlich größer anlegen wollen, aber aufgrund des steinharten Bodens unsere Erwartungen auf das Minimum an notwendiger Höhe und Breite für die H Anker reduziert.


Tag 1
Erstmal ein Fundament für die Pfostenträger schaffen.
Bereich abgetrennt und Lochabstand ausgemessen. Dazu haben wir Latten markiert und ein Viereck gelegt, dann durch ein Kreuz über die Ecken im Winkel ausgerichtet. So haben wir es geschafft, 6 Löcher mit gleichen Abständen zu graben.



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Samstag, 26. März 2016

Kennen Sie die Vitalparameter Ihres Pferdes und wie Sie diese überprüfen können? Sie sagen viel aus über den momentanen Gesundheitszustandes Ihres Pferdes.

Die Temperatur des Pferdes kann einiges zum Gesundheitszustand des Pferdes aussagen. Die Atemfrequenz sowie der Puls kann viel zur Kondition aussagen und Hinweise auf Erkrankungen geben. Meist wird alles zusammen ein gutes Bild ergeben, als ersten Hinweis dafür ob es ratsam ist, einen Tierarzt zu rufen, wenn rein äußerlich nichts festzustellen ist. Man spricht hierbei übrigens von den sogenannten PAT-Werten.

Wann sollte ich Fieber messen?

-Wenn das Pferd ungewöhnlich ruhig ist, nicht richtig frisst oder bewegungsunlustig ist.
-Wenn es Nasenausfluß hat, Hustet, oder dicke Lymphknoten hat.
-Wenn die Pferde in der Herde oder benachbarten Boxen unter einer Infektion leiden.
-Bei größeren Verletzungen oder Schwellungen am Körper.
-Bei Kolik.
-Zur Kontrolle nach Operationen oder Verletzungen.
-Wenn ich den Verdacht habe, dass mein Pferd einen Hitzschlag oder eine Unterkühlung hat.

Welches Thermometer eignet sich zum Fiebermessen?

Ein ganz normales Thermometer reicht aus, bitte keins mit Quecksilber, das könnte brechen und Verletzungen verursachen.
Gemessen wird immer im After. Da die meisten Pferde das nicht mögen, kann man sie ablenken durch Kraulen, Putzen oder Futter.
Sie können ein Stück Schnur mit einem Klebeband daran befestigen und ans andere Ende eine Wäscheklammer klemmen und diese am Pferdeschweif festmachen, damit es nicht im Pferd verschwindet oder durch die Gegend fliegt.
Oder ein spezielles Thermometer für Großtiere anschaffen.
Ein wenig Gleitmittel wie Melkfett erleichtert das Einführen, ist aber nicht notwendig.

Eine Liste mit Körpertemperaturen beim Pferd:
37,3 - 38,4 °C Normaltemperatur
38,5 - 39,5 °C leichtes Fieber
39,5 - 40,5 °C Fieber
40,5 - 42,0 °C hohes Fieber
32,0 - 37,2 °C Untertemperatur
38,0 - 39,0 °C Normaltemperatur bei Fohlen bis 6 Monate
39,0 - 39,5 °C Temperatur nach Belastung, bei starker Anstrengung sogar bis 40 °C

Fieber kann verschiedene Ursachen haben
Infektionskrankheiten wie Druse, Herpes, Influenza, Pferdepest, Equine Infektiöse Anämie oder Lungenentzündung
Entzündungen im Körper, wie Phlegmone, Darmentzündungen, Hufrehe
Hitzschlag
Überlastung des Pferdes
Vergiftungen

Aber auch Untertemperaturen sind nicht gut für`s Pferd.
Die zu niedrige Körpertemperatur bedeutet, dass der Stoffwechsel oder der Kreislauf des Pferdes nicht richtig funktionieren. Alles unter 37 °C sollte Ihnen zu Denken geben, unter 36,5 °C ist bedenklich.

Mögliche Ursachen für Untertemperatur
Schock
hoher Blutverlust
Vergiftung
Temperaturverlust durch Wasser oder Liegen auf kaltem Boden
Stoffwechseldefizite durch Erkrankungen oder Hunger

Da Fiebermessen nie angenehm ist, kann man es auch etwas üben.
Das hat den Vorteil, dass man schon mal die normalen Werte des Pferdes kennt und das Pferd im Ernstfall kein Theater macht.
Wenn man sich dann noch Datum, Tageszeit, Wetter, Belastung usw notiert, hat man gute Vergleichswerte. Am Besten ist der Zettel dann im Erstehilfekasten aufbewahrt.

Nach dem Fiebermessen habe ich dann auch schon mal die Gewissheit nach einem Huster, war es einfach ein verirrter Heuhalm oder ist es ein Infekt?

Wie kontrolliere ich die Atmung des Pferdes?

Am einfachsten ist dies an der Flankenbewegung zu erkennen. Sie können sich schräg neben das Pferd stellen und die Flanken beobachten oder die Hand flach hinter den Rippenbogen legen und die Bewegungen erfühlen.
Zählen Sie das Ein- oder Ausatmen des Pferdes.
Ein Tipp ist: die Zeit zu stoppen, oder die Countdownfunktion eines Handys zu benutzen, oder einen Helfer zu bitten, die Zeit anzusagen.

Standard-Atemfrequenzen für Pferde
Art der Belastung: Wert
erwachsenes Großpferd in Ruhe: 8-16
Pony in Ruhe: 10-24
neugeborenes Fohlen: 60-80
Fohlen nach 3-4 Stunden:  20-40
erwachsenes Pferd bei leichter Belastung: 10-30
erwachsenes Pferd bei mittlerer Belastung: 30-70
erwachsenes Pferd bei starker Belastung: 50-80 (150)

Auch starke Hitze über 30 Grad und Aufregung können eine Erhöhung der Atemfrequenz verursachen.

In Ruhe heißt, das Pferd steht seit mindestens einer Stunde ruhig in der Box. Direkt nach der Belastung liegt die Atemfrequenz deutlich höher. Bei einem gesunden Pferd sollte sich die Atmung jedoch innerhalb von 30 Minuten auf unter 40 Atemzüge pro Minuten beruhigen.

Die Atmung ist relativ leicht zu beobachten und ein guter Indikator für die Fitness des Pferdes.
Sie können das auch für das eigene Training verwenden. Messen Sie die Atemfrequenz direkt nach der Belastung und danach im Abstand von jeweils 10 Minuten immer wieder. So können Sie ermitteln, wie lang es dauert, bis das Pferd wieder normal atmet. Je schneller der Wert sinkt, desto fitter ist das Pferd.
  
"Wenn Sie die Atmung Ihres Pferdes beobachten, achten Sie auch darauf, wie das Pferd atmet. Gerade bei Erkrankungen kann auch die Art der Atemzüge und das dabei entstehende Geräusch einen wichtigen Hinweis auf das vorliegende Problem geben.

In Ruhe saugt ein durchschnittliches Pferd etwa 5 l Luft in seine Lungen. Bei Belastung kann dieser Wert bis auf 15 l pro Atemzug steigern. Kombiniert mit der erhöhten Frequenz kann ein Pferd bei Spitzenleistungen über 200 l Luft pro Minute durch seine Lunge pumpen.

Atmet ein Pferd normal, sollten sich Brustwand und Bauch etwa im gleichen Maße bewegen. Bewegt sich nur die Brustwand und nicht der Bauch ist das ein Hinweis auf Schmerzen im Bauchraum, zum Beispiel eine Kolik oder Darmverschlingung. Bewegt sich nur der Bauch und die Brust nicht, deutet das auf Schmerzen im Bereich der Rippen oder Lunge hin, etwa eine Rippenfellentzündung oder Lungenentzündung. Sind die Rippen nur auf einer Seite unbeweglich, kann das auch ein Rippenbruch oder eine Prellung sein, zum Beispiel nach einem Sturz oder einem Schlag.

Die Einatmung sollte etwas kürzer sein, als die Ausatmung und dazwischen sollte eine kurze Pause liegen. Sind Einatemphase oder Ausatemphase deutlich verlängert, ist das ein Hinweis auf ein Problem.

Die Atemmuskulatur wird bei der normalen Atmung nur minimal beansprucht. Benötigt das Pferd beim Einatmen sehr viel Kraft, ziehen sich die Muskeln in den Rippenzwischenräumen zusammen, so dass die Rippen auch beim normalgewichtigen Pferd zu sehen sind. Benötigt das Pferd sehr viel Kraft zum Ausatmen sieht man das am Bauch. Die Bauchmuskeln ziehen sich stark zusammen. Hält dieser Zustand länger an, entsteht eine sogenannte Dampfrinne am Rippenbogen. Beides sind Alarmzeichen und sollten beim gesunden Pferd nicht auftreten.

In Ruhe sollten sich die Nüstern beim Atmen nicht blähen. Stellen sich die Nüsternränder auf und die roten Schleimhäute werden sichtbar deutet das auf eine verstärkte Atmung hin." 
Zitat von tipps-zum-pferd.de


Ursachen für eine veränderte Atemfrequenz
Außer Belastung oder eine hohe Außentemperatur gibt es einige Gründe für eine veränderte Atemfrequenz:

starke Schmerzen
Lungenentzündung
Bronchitis
Infekt (mit Fieber)
Asthma
Allergien
COPD
Lungenfibrose
Herzfehler
Herzmuskelentzündung
Blutarmut
Kehlkopfpfeifen
verschluckte Gegenstände
Vergiftung

Wie kontrolliere ich den Puls des Pferdes?

Fühlen an der Unterkante der Ganasche, seitlich an der Schweifrübe oder oberhalb der Fessel am Vorderbein. Eine weitere Möglichkeit, den Puls zu kontrollieren ist das Herz direkt mit dem Stethoskop abzuhören. Das geht am besten etwa eine Handbreit hinter und oberhalb des Ellenbogens.

Ruhe-Puls: 30 - 40 Schläge pro Minute. 
Belastung bis zu 100-120 Schläge pro Minute. 
Maximalwert 200 Schläge pro Minute.

Auch die Art der Schläge und der Rhythmus sind wichtig. Hat das Pferd einen unregelmäßigen oder sehr schwachen Puls, ist das ein Alarmzeichen.

Zum Zählen des Pulses zählen Sie 20 Sekunden lang die Schläge und multiplizieren Anschließend den Wert mit drei. So müssen Sie nicht so lange zählen und verzählen sich nicht so schnell.

Sie sollten ein paar Mal bei einem gesunden Pferd den Puls fühlen, damit Sie ihn im Notfall sicher finden.

Lesen Sie bitte weitere hilfreiche Tipps auf der Website:
www.tipps-zum-pferd.de

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Dienstag, 26. Januar 2016

Ein Reitrock, selber gemacht. Der bedeckt gleich das Pferd mit.

Für den Winter eine warme Decke, für den Sommer luftig für Reiterinnen und ein guter Fliegenschutz für das Pferd: Der Reitrock.

Eine Bastelanleitung zum Selbermachen gibt es hier: Der Reitrock

Um das Pferd auch gleichzeitig zu zu decken:
Die Idee und den Hinweis darauf habe ich durch einen Post in einem sozialen Netzwerk erhalten. Die Dame, die ihn empfohlen hat, hat auch noch ein Dreieck hinten eingesetzt, damit er schön über den Pferdehintern fällt, somit ist das Pferd auch gleichzeitig bei Regen, Schnee oder Fliegen geschützt.

Sie hat auch auch vorne einen Klettverschluß zum Übereinanderlegen dran gesetzt, damit er einen variablen Bund hat, um so viele Lagen wie man möchte drunter zu ziehen.



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Freitag, 6. November 2015

Wandern mit Pferd - der richtige Packsattel

Wollten Sie auch schon mal wandern mit Pferd?
Zum Testen eignen sich kleinere Touren, auch mal Tagestouren oder mal 2 Tage.
Da sieht man gleich, was man braucht und was man vergessen kann.

Mit Übernachtung kommt dann schon etwas Gewicht zusammen, das muss alles aufs Tier...
und da muss der Sattel passen. Ein normaler Sattel muss schon passen, damit es keine Druckstellen gibt und ein Packsattel liegt noch länger auf dem Pferd und muss eventuell noch mehr Gewicht tragen, denn bei vielen Kleinigkeiten kommt was zusammen.

http://verwandert.de/der-richtige-packsattel/
Hier haben Wanderer mit Pferd sich mal richtig Gedanken gemacht und einiges Aufgelistet, was es zu bedenken gibt. Zu erfahren dort:
welcher Sattel wurde verwendet
welche Packsattel-Typen es gibt
wie ein Packsattel sitzen sollte
wo man im Aus- und Inland einen tollen Packsattel kaufen kann
wie man sich einen Packsattel selbst basteln kann
was man unter den Sattel legen sollte

Und hier http://eselwelt.org/index.php?topic=396.msg20826#msg20826 gibt es sogar eine Bauanleitung zum Selbermachen, sofern man Handwerkereigenschaften in sich trägt...



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Montag, 2. November 2015

Welche Bürste für welche Nutzung? Was brauche ich überhaupt?

Während des Fellwechsels beim Pferd benötigen wir verschiedene Bürsten und Striegel.


Ein Gummistriegel etwas weicher, oder Plastikstriegel hart, zum Lösen des lockeren Felles beim Fellwechsel, benutzt man auf weichen Teilen des Pferdes wie Rücken, Seiten, Bauch und Hals
 Gummistriegel oval

Ein Gumminoppenstriegel, der auch Fell lösen kann, aber sich gut zur Massage eignet, benutzt man auf weichen Teilen des Pferdes wie seitlicher Rücken, Seiten, Bauch und Hals
Gumminoppenstriegel

Ein Metallfederstriegel, um dickes Fell, was sich im Frühjahr löst, vom Pferd abzustreifen, nicht an den Beinen verwenden.
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Ein Metallstriegel mit Mähnenkamm, um tieferliegene Unterwolle mit zu entfernen, auch nicht an den Beinen verwenden.
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MagicBrushes um an den Beinen loses Fell und Schmutz zu entfernen
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Eine Mähnenbürste, um Mähne aber auch Beine des Pferdes ab zu bürsten
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Ein Nadelstriegel, um gelöste Haare und groben Schmutz zu entfernen, benutzt man auf weichen Teilen des Pferdes wie seitlicher Rücken, Seiten, Bauch und Hals.
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Eine Kardätsche, benutzt man um feinen Staub oder Sand aus dem Fell zu bürsten, die Kardätsche streicht man nach jedem Bürstenstrich auf dem Nadelstriegel aus um sie wieder sauber zu machen.


Eine kleine, weiche Bürste, um Kopf und Gesicht des Pferdes zu bürsten




Ein Putzhandschuh oder Frotteehandtuch, um das Pferdefell zum Glänzen zu bringen
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Ein Fellputz Wunderstein, dem nachgesagt wird, auch gelbe Pferde wieder weiß zu bekommen ;-)


Ein Noppenschwamm, um empfindsame Stellen zu reinigen
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Ein Schweißmesser für verschwitzte oder nasse Pferde um die Nässe aus dem Fell zu bekommen
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Ein flexibler Noppenstriegel, der sich gut für eine wohltuende, entspannende Massage eignet

Striegel (13)

Noch etwas Notwendiges, allerdings für die Hufe, ein Hufkratzer mit Bürste
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Alle Artikel habe ich gefunden bei www.kerbl.de sie sind über den Onlineshop zu bestellen.


Ein sehr schöner kleiner Film über die Nutzung der verschiedenen Bürsten für Pferde ist hier zu sehen, von Equiva


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