Dienstag, 22. September 2015

Der Wolf kehrt zurück - bestätigter Wolfsangriff auf Pferde

Der Wolf kehrt zurück nach Deutschland. Was bedeutet das für uns und unsere Pferde?

Außer Schafen und Ziegen sollen sogar Rinder schon angegriffen und getötet worden sein. Ich war nicht dabei, aber falls es so ist, kann ich mir vorstellen, dass es auch Pferden so ergehen kann.

Es gibt allerdings Möglichkeiten, die Weiden und Ausläufe zu schützen.
Eine Broschüre wurde heraus gegeben, in der wolfssichere Zäune empfohlen werden um die Gefahr der Übergriffe zu kompensieren:
http://www.wolf-mv.de/pages/haustierschaeden.html

Was das aber bedeutet ist jedem klar, wer will große Weiden wolfsgerecht einzäunen?
Wer zahlt die Kosten?
Muss wieder der "Kleine" Mann für die Vorlieben einiger anderer zahlen?
Ist es überhaupt möglich in unserem dicht besiedelten Gebiet in friedlicher Koexistenz mit diesem großen Beutegreifer zu leben?

LZonline berichtet über ein totes Fohlen, bei dem der Verdacht nahe liegt, dass es vom Wolf gerissen wurde, im Heidekreis Lüneburg - Horpel, hat ein Gestütsbesitzer alle anderen Möglichkeiten ausschließen können, die zum Tod des Fohlen geführt hätten können. Nur noch Kopf und Wirbelsäule des 1 Tag alten Fohlens wurden gefunden. Sogar zwei Herdenschutzesel seien mit auf der Koppel gewesen. Zur Zeit der Berichterstattung, war noch nichts bewiesen.
Neuester Bericht von Bild: Elektrozäune schrecken Wölfe anscheinend nicht mehr ab. Es handelte sich um einen vom Wolfsbüro abgenommenen Elektroschutzzaun. Zwei Schafe wurden getötet, ein drittes konnte entkommen.

Oder,
Bestätigter Wolfsangriff auf Pferde
Raubtier überwand als sicher eingestuften Zaun
Der neueste Artikel vom 11.10.2015 berichtet schon von einer Wolfsplage
Wolfsangriff
Die Ausnahmewölfe von Rosenthal
Mutmaßliche Wolfsattacke
Wölfe überwinden Elektrozaun
Ein Rudel fiel mehrfach durch fehlende Scheu und Nahkontakte gegenüber dem Menschen auf
und schon geht es weiter, der erste Wolf soll weg:
http://www.jagderleben.de/problemwolf-muss-sofort-weg
Ein Wolfsberater im Film überrascht, warum der Wolf gesicherte Schafe reisst und keine Wildtiere, warum wohl ;-(
wenn ich das richtig gehört habe wurden bisher 100 Tiere gerissen, viele verletzt, mussten erlöst werden, er weiß auch nicht, wie man die Tiere noch sichern kann, deshalb müssen von dieser Weide die Tiere erst mal bis auf weiteres in den Stall.

In verschiedenen Gebieten wurden schon Wölfe am Tage gesichtet, Menschen fühlen sich verfolgt, haben Angst um ihre Kinder oder Hunde. Wölfe verlieren, meiner Meinung nach, die natürliche Scheu, auch gegenüber Menschen, weil sie nicht gejagt werden dürfen. Bis sich die Wölfe mal im ganzen Bundesgebiet ausgeweitet haben, gibt wohl Verluste auf beiden Seiten.
Die Frage stellt sich für mich, ist es das wert?

Historische Daten über Wolfsattacken deren Ziel auch der Mensch war.


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Samstag, 5. September 2015

Pferdeschänder - man hört es immer wieder mal - den Ernstfall kann man vorbereiten


Wenn es auch Pferde gibt, die sich heftig wehren können, so kann es trotzdem passieren.
Es besteht jedoch glücklicherweise nur eine geringe Wahrscheinlichkeit, dass sie betroffen sein werden.

Aber je besser Sie auf einen solchen Ernstfall vorbereitet sind, desto besser können Sie im Notfall reagieren. Ihr Wissen um die richtige Vorgehensweise kann auch anderen helfen, mit denen Sie zum Thema ins Gespräch kommen.

Eine Informationsbroschüre wurde zum Download bereit gestellt von propferd.org
Diese kann man zum Beispiel ausdrucken und im Stall aufhängen, denn im Notfall kann man kaum strukturiert denken.

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Können Pferdeäpfel für Hunde giftig sein?

Wer schon mal von der Meldung schockiert war:
Pferdeäpfel - Giftköder für Hunde, sollte wissen worum es dabei geht.
Ich zitiere hier einen Artikel des Aktionsbündnis pro Pferd e. V.

"Bei einigen Hunderassen tritt verstärkt der sog. MDR-1 Defekt (Multidrug-Resistance-Transporter) auf, der dazu führt, dass die Synthese eines bestimmten Proteins frühzeitig abbricht, sodass die Blut-Hirnschranke für einige Medikamente durchlässig wird. In Folge dessen zeigen die Hunde nach Aufnahme bereits relativ geringer Mengen bestimmter Medikamente neurologische Auffälligkeiten wie z.B. Zittern, Bewegungsstörungen, Taumeln, Krämpfe usw.. Ein tödlicher Verlauf der Vergiftung möglich!


Ein Hund bei dem der Verdacht auf eine Vergiftung besteht, muss unverzüglich zum Tierarzt gebracht werden! Der MDR-1 Defekt tritt bei einigen Hunderassen gehäuft auf. Überwiegend betroffen sind Collie-Rassen und deren Mischlinge, aber auch einige Whippetarten, der Weiße Schäferhund und noch einige andere Rassen. D.h. aber nicht, dass jeder Collie oder Colliemischling automatisch diesen Gendefekt hat. Tatsächlich ist nur ein Teil der Hunde betroffen – die Häufigkeit des Vorkommens variiert innerhalb der betroffenen Rassen sehr stark.


Besonders kritisch sind für die betroffenen Hunde sog. Avermectine. Das sind Medikamente die sehr häufig zur Entwurmung von Pferden, aber auch von Rindern und Schafen eingesetzt werden. Die allseits bekannten Ivermectin- und Moxidectinpräparate gehören in diese Wirkstoffgruppe. Im Gegensatz zu einigen anderen auf dem Markt befindlichen Entwurmungsmittel sind gegen Avermectine bisher kaum Wurmresistenzen bekannt. Sie sind daher bei der Entwurmung von Pferden nicht mehr wegzudenken.


Den Pferdehaltern sei ans Herz gelegt sich daran zu erinnern, dass wir alle nicht nur Tierhalter, sondern besonders auch Tierliebhaber sind und dass gegenseitige Rücksichtnahme eine unverzichtbare Voraussetzung für das Zusammenleben in unserer immer enger werdenden Welt ist. Darum sollte es selbstverständlich sein, dass frisch mit einem Ivermectin oder Moxidectin entwurmte Pferde für einige Tage die eigene Anlage nicht verlassen, damit man nicht auf diesem Weg unbeabsichtigt Giftfallen für unschuldige Hunde legt. Die Hunde können für nichts und viele sind vom Kotfressen nicht abzubringen, egal was ihr Halter so alles anstellt."

Zitat Ende
Der ganze Artikel ist hier nachzulesen:
Pferdeäpfel – Giftköder für Hunde - Was steckt dahinter?

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Es zeigt sich, dass einige Kommunen kein Interesse haben an der Pferdesteuer.


Einige Kommunen sind sich des Aufwands bewußt und wollen keine Pferdesteuer einführen.
Der Aufwand steht in keinem Verhältnis zum Gewinn sagt man. Also heißt es erstmal nicht die Pferde scheu machen.

Steht doch mal eine Pferdesteuer im Raum, kann es sinnvoll sein, aktiv zu werden.
Hier kann das Aktionsbündnis gegen die Pferdesteuer vielleicht Tipps geben und mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Es gibt eine geschlossene Gruppe bei Facebook, die viele Infos bereit hält, wo die Steuer schon eingeführt wurde, wo sie geplant ist usw.
Außerdem wurde mir freundlicherweise eine Kontakt-Mailadresse genannt, für alle die das nicht öffentlich diskutieren möchten: presse@propferd.org
Wer sich weiter informieren möchte auch auf der Website: www.propferd.org

In Baden Württemberg gibt es einige Gemeinden, die darüber nachdenken, das Aktionsbündnis pro Pferd hat sie zusammen gefasst: http://propferd.org/phpbb/viewtopic.php?f=35&t=91

Eine Pressestimme können wir auch zu Wort kommen lassen.
Ich zittiere dafür mal die Website hna.de vom 05.09.15 - 10:32 Uhr, die wiederum einige Politiker zitiert:

"
Das sagt Karsten Schreiber (CDU), Bürgermeister von Fuldatal

„Ich persönlich halte die Pferdesteuer für Blödsinn“, sagt Karsten Schreiber. In Fuldatal sei die Einführung einer Pferdesteuer im Jahr 2012 schon einmal Thema gewesen. „Da gab es einen entsprechenden Antrag von SPD und Grünen“, sagt Schreiber. Daraufhin habe es eine Prüfung gegeben, mit negativem Ergebnis. Seither sei das Thema nie wieder aufgegriffen worden. „Damals hat sich gezeigt, dass allein schon die Diskussion um die mögliche Einführung einer Pferdesteuer dazu geführt hat, dass Pferdebesitzer ihre Tiere von Höfen in Fuldatal genommen haben.“

Das sagt Manfred Ludewig (SPD), Bürgermeister von Vellmar

„Ich bin gegen die Pferdesteuer“, sagt Manfred Ludewig. Vor allem laufe sie dem Jugend-, Präventions- und Behindertensport völlig zuwider. „Dabei wird hier wichtige Arbeit geleistet“, sagt Ludewig. Nicht zuletzt müssten die Reiterhöfe reell um ihre Existenz fürchten.

Das sagt Michael Aufenanger (CDU), Bürgermeister von Ahnatal

„Ich halte nichts von der Pferdesteuer“, sagt Michael Aufenanger. Nach seiner Kenntnis zeigten auch alle übrigen Fraktionen im Gemeindeparlament kein Interesse an der neuen Abgabe. „Die Steuer führt nur zu einem Standortnachteil, den wir hier nicht haben wollen.“ Davon abgesehen stünden bei einer Pferdesteuer relativ niedrige Einnahmen einem relativ hohen Verwaltungsaufwand gegenüber.

Das sagt Carsten Strzoda (parteilos), Bürgermeister von Espenau

„Ich würde keine Pferdesteuer einführen“, sagt Carsten Strzoda. Der volkswirtschaftliche Schaden als negative Begleiterscheinung wäre zu hoch. „Abgesehen davon haben wir jüngst die Gemeindesteuern erhöht. Das soll erst mal genügen.“

Das sagt Christian Geselle (SPD), Kämmerer in Kassel

Weniger Bedeutung haben Ross und Reiter in Kassel. Wie Stadtkämmerer Christian Geselle (SPD) berichtet, gibt es in Kassel acht Betriebe gewerblicher Art mit insgesamt 100 Pferden. Derzeit gebe es keine Überlegungen der Stadt, eine Pferdesteuer zu erheben, betont Geselle. Angesichts der überschaubaren Zahl an Pferden und Haltern mache dies finanziell auch wenig Sinn. „Bei einer Pferdesteuer von 200 Euro pro Tier und Jahr, wie dies Bad Sooden-Allendorf verlangt, käme Kassel bei den gewerblichen Pferden auf 20.000 Euro. Das lohnt den Aufwand nicht.“

" Zitat Ende

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Freitag, 4. September 2015

Biete Offenstall für Wallach






Zur Zeit biete ich für ein bis zwei Wallache bis ca. 160 cm, einen Platz in unserer Offenstallgruppe. Vorhanden sind schon 2 Kleinpferd-Wallache. Eine Stute und ein anderer Wallach stehen neben der Gruppe separat in einem Auslauf.
Wir sind reine Freizeitreiter.
Wir haben keinen Reitplatz, reiten aber auch mal auf der Wiese, es gibt viel Ausreitgelände und Sommerweiden sowie Trail bei gutem Wetter sind vorhanden. Unterricht ist auch möglich in natural Horsemanship und Kommunikation mit Körpersprache.

Nähere Infos hier:
Unsere Pferde sind umgezogen

Freue mich auf Anfragen.

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Mittwoch, 2. September 2015

Pferdesteuer - nun ist es amtlich

In einer Pressemitteilung vom 2.9.2015 des Bundesverwaltungsgerichts wurde verkündet:

Zitat:
"Gemeinden dürfen Pferdesteuer erheben

Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig hat ent­schie­den, dass die Ge­mein­den grund­sätz­lich be­rech­tigt sind, auf das Hal­ten und das ent­gelt­li­che Be­nut­zen von Pfer­den für den per­sön­li­chen Le­bens­be­darf eine ört­li­che Auf­wand­steu­er (Pfer­de­steu­er) zu er­he­ben.

Der Hes­si­sche Ver­wal­tungs­ge­richts­hof (Kas­sel) hatte die Pfer­de­steu­er­sat­zung der be­klag­ten Stadt Bad So­o­den-Al­len­dorf im Rah­men eines Nor­men­kon­troll­ver­fah­rens über­prüft und für recht­mä­ßig ge­hal­ten. Die Re­vi­si­on zum Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt hatte es nicht zu­ge­las­sen. Die hier­ge­gen ge­rich­te­te Be­schwer­de der Klä­ger - eines Rei­ter­ver­eins und meh­re­rer Ein­zel­klä­ger - hat das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt nun zu­rück­ge­wie­sen.

Um die Frage nach der grund­sätz­li­chen Zu­läs­sig­keit einer Pfer­de­steu­er zu be­ant­wor­ten, be­durf­te es nicht der Durch­füh­rung eines Re­vi­si­ons­ver­fah­rens. Schon nach den bis­her ent­wi­ckel­ten Maß­stä­ben steht fest, dass eine ört­li­che Auf­wand­steu­er auf das Hal­ten und ent­gelt­li­che Be­nut­zen von Pfer­den er­ho­ben wer­den darf, so­weit es sich um eine Ein­kom­mens­ver­wen­dung für den per­sön­li­chen Le­bens­be­darf han­delt. Die Be­fug­nis zur Er­he­bung ört­li­cher Auf­wand­steu­ern steht nach Art. 105 Abs. 2a Grund­ge­setz den Län­dern zu und ist auf die Ge­mein­den über­tra­gen. Eine Auf­wand­steu­er soll die in der Ein­kom­mens­ver­wen­dung für den per­sön­li­chen Le­bens­be­darf zum Aus­druck kom­men­de wirt­schaft­li­che Leis­tungs­fä­hig­keit des Steu­er­schuld­ners tref­fen. Ört­lich ist eine Auf­wand­steu­er dann, wenn sie an einen Vor­gang im Ge­mein­de­ge­biet an­knüpft.

Das Hal­ten bzw. die ent­gelt­li­che Be­nut­zung eines Pfer­des geht - ver­gleich­bar der Hun­de­hal­tung oder dem In­ne­ha­ben einer Zweit­woh­nung - über die Be­frie­di­gung des all­ge­mei­nen Le­bens­be­darfs hin­aus und er­for­dert einen zu­sätz­li­chen Ver­mö­gens­auf­wand. Im Hin­blick dar­auf, dass nur die Ein­kom­mens­ver­wen­dung für den per­sön­li­chen Le­bens­be­darf be­steu­ert wer­den darf, be­schränkt die dem Rechts­streit zu­grun­de lie­gen­de Sat­zung den Steu­er­grund auf das Hal­ten und Be­nut­zen von Pfer­den „zur Frei­zeit­ge­stal­tung“ und nimmt Pfer­de, die nach­weis­lich zum Haupt­er­werb im Rah­men der Be­rufs­aus­übung ein­ge­setzt wer­den, von der Steu­er­pflicht aus. Für den er­for­der­li­chen ört­li­chen Bezug kommt es nicht auf den Wohn­ort des Pfer­de­hal­ters, son­dern auf die Un­ter­brin­gung des Pfer­des in der steu­er­er­he­ben­den Ge­mein­de an. Ob die Ge­mein­de über den Zweck der Ein­nah­me­er­zie­lung hin­aus noch wei­te­re Zwe­cke ver­folgt, ins­be­son­de­re den, das be­steu­er­te Ver­hal­ten - hier die Pfer­de­hal­tung - mit­tel­bar zu be­ein­flus­sen, ist für die Recht­mä­ßig­keit der Steu­er­er­he­bung un­er­heb­lich.

BVerwG 9 BN 2.15 - Be­schluss vom 18. Au­gust 2015

Vor­in­stanz:
VGH Kas­sel 5 C 2008/13.N - Be­schluss vom 08. De­zem­ber 2014"

Wer es mir nicht glauben mag: Hier nach zu lesen
Aber:
Die Pferdesteuer ist und bleibt eine kommunale Steuer. Sie muss also in jeder Gemeinde beschlossen werden und es gibt viele Gemeinden, die die Idee strikt ablehnen.


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Dienstag, 1. September 2015

Das Clickertraining - gut erklärt

Tafi wartet artig darauf, die angebotene Belohnung auf der Hand nach dem Belohnungston entgegen nehmen zu dürfen. Auch eine Tasche voller Leckerlis respektiert sie als "meins" ohne zu drängeln.
-

Wir bevorzugen das Futterlob.
Manche werden sagen, das ver-zieht Pferde zu Bettlern, aber nein, diese Erfahrung konnten wir nicht machen. Im Gegenteil. Die Pferde lernen Respekt und arbeiten um so lieber mit.

Bei uns funktioniert das Futterlob in Verbindung mit einem Belohnungston, genauso, wie beim Clickern. Der Belohnungston ist klasse, man kann wählen dazu, was man möchte. Bei uns ist es ein Hohooo... von hoch zu tief gesprochen.

Da aber jede Stimme anders ist und manchmal mehrere Menschen mit einem Pferd arbeiten, kann Clickern eine Alternative sein. Der Klicker hört sich immer gleich an, er hat immer den gleichen Ton.

Hier auf der Seite ist sehr schön beschrieben, warum es gerade verfressene und drängelnde Pferde in höfliche Pferde verwandelt:
http://clickerpony.de/hoeflichkeitstraining/

Toller Artikel über das Betteln und Belohnen auch hier:
http://clickforbalance.de/von-der-lust-zu-suchen/

Das Futterlob und die damit verbundenen Fehler abstellen:
http://www.wege-zum-pferd.de/2008/03/27/mit-futter-loben/

Ich wünsche viel Spaß beim Üben ;-)

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Montag, 31. August 2015

Wie ist es um unsere Führungsqualität bestellt?



Immer wieder ein Thema: Wie werde ich zum "Leittier" meines Pferdes? Hier geht es meist um die Frage Dominanz und Vertrauensbildung. Doch was ist wirklich Dominanz in aller Konsequenz? Führungsqualitäten gewinne ich jedenfalls nur durch Arbeit an mir selbst. Das kann man lernen.

Es gibt Bücher, Kurse, Lehrmeister. Dann wird mein Pferd auch meine Führung anerkennen, freiwillig. Dann braucht es keine Dominanz mehr. Es ist ein längerer Weg, der mir aber die Achtung und Freundschaft des Pferdes entgegen bringt und nicht seine Unterwerfung.

Nicht nur der Freizeitreiter beim Pferdeumgang, sondern besonders Manager brauchen echte Führungsqualitäten. Deshalb ist die Arbeit mit Pferden hier auch besonders gefragt. Pferde reflektieren/spiegeln uns sofort. Wir Menschen können daher leicht erkennen, wo wir zuviel Druck geben, zu wenig anspornen, unsere Energie verändern müssen.

Ein toller Artikel zum Thema auf der Website von Karin „Kelly“ Rupprecht und Christof Preller:
Weg zur natürlichen Autorität 

Warum ein Pferd führen garnicht so einfach ist

Vom klebenden Pferd zu unserer Führungsqualität

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Sonntag, 23. August 2015

Es kann auch Regenbögen regnen;-)



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Freitag, 21. August 2015

Matsch im Paddock - jetzt nicht mehr - mit Platten und Steinen zur Befestigung

Welcher Offenstallbewohner kennt diese Bilder nicht....
Mit der Schubkarre kaum ein Vorwärtskommen

Tiefer Boden wo selbst die Stiefel stecken bleiben

Mit Wasser, das sich in den Vertiefungen Ewigkeiten hält

Für uns nächsten Winter kein Problem mehr.
Wir haben uns einen befestigten Futterplatz angelegt mit Knochensteinen gepflastert und einen Weg gelegt bis zum Unterstand, quer über den Auslauf mit Rasengitterplatten der Firma Riedwiesenhof. Diese kann man auf trockenen oder matschigen Untergrund ohne Unterbau verlegen. 

Wir haben den Weg trocken verlegt und mit Kies und Sand/Erde Gemisch verfüllt. Bisher wird er gut festgetrampelt von den Pferden. Wir werden sehen, wie es im nächsten Matschwetter aussieht. Jedenfalls versinkt uns die Schubkarre nicht mehr.

Die Verlegung war sehr einfach, Platten drauf, zusammengesteckt und da lagen sie. Kinderleicht, ehrlich. Aber... jetzt kommts... da wir nur einen schmalen Weg gelegt haben, wollten wir ihn mit Erdnägeln feststecken. Die haben wir aber nur zur Hälfte reinbekommen und auch erst, als wir ein paar davon krumm geschlagen hatten. Denn der Bodenunterbau ist voller Steine aus der Drainageschicht.

Aber nicht lange und sie steckten zumindest zur Hälfte drin. Die Bilder zeigen es deutlich, wie wir den Rest, der noch raus schaute krumm gehauen haben um ihn in die Waben zu versenken.
Der Weg wird gern gelaufen und befestigt sich allein weiter. Hier nun die Bilder unserer ca. 2 stündigen Arbeit:













Hier der Auslauf im Winter, der Weg bleibt trocken, fest und glatt, selbst wenn alles rundum versumpft, 
die Pferde benutzen ihn gern:


  



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Donnerstag, 20. August 2015

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Va- Reitartikel– das sind wir!

Ein Team aus jungen Mitarbeitern die Spaß am Reitsport haben!
In unserem Shop bieten wir eine große Auswahl an Produkten von HKM, Kerbl, Pfiff, Bieman de Haas (BR) uvm.
Spezialisiert haben wir uns jedoch auf Horseware & Mattes.
Warum? Weil wir von diesen Produkten einfach total  überzeugt sind und diese selbst im Einsatz haben!

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Horseware Irleand ist vor allem bekannt geworden durch seine hochwertigen und durchdachten Pferdedecken. Heutzutage bietet Horseware aber auch viele andere hochwertige Produkte rund um den Reitsport an!
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Mattes Lammfell hat, wie der Name schon sagt, überwiegend hochwertige Lammfellprodukte.  Das Sortiment wird auf laufend neu durchdacht und optimiert.
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Aber auch ansonsten bietet Mattes Lammfell wirklich sehr tolle Reitartikel an.


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Und zum anderen sind wir einer der wenigen Einzelhändler mit Mattes Produkten, bei dem man sich seine Lammfell Reitartikel selbst zusammen stellen kann.
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Freitag, 14. August 2015

Pferde artgerecht halten

Ein tolles Buch über Paddockbox, Offenstall, Laufstall, Bewegungsstall. Der Trend geht weg von der Gitterbox, hier wird beschrieben, wie es funktionieren kann. Aber nicht nur, denn es beinhaltet tolle Tipps zu Problemlösungen wie Matsch im Auslauf oder welche Liegefläche funktioniert wie.

Hinweise zur Gruppenhaltung und die besonderen Erfahrungen damit fehlen ebensowenig wie Tipps zur Bepflanzung rund um den Stall. Wie baue ich einen Stall, was ist genehmigungspflichtig, wie teile ich den Stall ein, wie mache ich es dem Pferd gemütlich, wie lebt mein Pferd gesund, so ziemlich alle Fragen rund um die Pferdehaltung werden beantwortet, ich war begeisterte Leserin.

Der Autor Romo Schmidt verfügt über mehr als 40-jährige Erfahrung in der Pferdehaltung. Als Bauingenieur hat er bereits zahlreiche Innenboxenställe in Lauf- und Offenställe umgebaut und schreibt in Fachzeitschriften über Stallbau und Pferdehaltung.

Das erhält gleich meine Kaufempfehlung:



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Sonntag, 26. Juli 2015

Ein Thema, das vor allem Wallache und deren Besitzer angeht, die versteckten, harten Bohnen am Ausgang der Harnröhre - Pferdebohne, Eichelstein, Urinstein oder Smegmastein genannt


Bild einer von zwei Bohnen, an der Spitze des Schlauches, direkt neben dem Urinkanal, innen liegend entfernt.

Noch nie gehört davon? Da sind Sie bestimmt nicht allein.
Ich habe seit über 40 Jahren mit Pferden zu tun und bis vor kurzer Zeit war dies auch kein Thema für mich. Ich habe zwar mit der Zeit mal darüber gelesen, in einem Buch von Mark Rashid, aber wirklich noch nie davon gehört, dass irgendein Wallach von meinem Bekanntenkreis dieses Problem gehabt hätte.
Also schien dies wohl sehr selten zu sein... oder kaum jemand spricht darüber.
Es kann zwar zu erheblichen Verhaltensauffälligkeiten kommen, wenn es mal der Fall ist, was ja auch kein Wunder ist, aber sie werden eben selten entdeckt, weil es vielfach auch einfach nicht möglich ist, das Pferd an seiner intimsten Stelle zu berühren. Das erfordert viel Vertrauensarbeit. Und manchen ist es vielleicht auch zu eklig, oder wer weiß, was sonst.. obwohl es doch jedem wichtig sein sollte, sein Pferd möglichst gut zu pflegen und um seine Gesundheit besorgt zu sein.

Ich stellte nun jedenfalls fest, dass ein Wallach in unserem Stall, der erst ein paar Monate da war, augenscheinlich Probleme beim Pinkeln hatte. Er brauchte lange bis er überhaupt anfing zu pinkeln, wenn er schon Anstalten dazu machte und stand auch noch eine Weile danach da ohne sich zu bewegen. Außerdem schien es ihn anzustrengen, trotzdem pinkelte er recht oft.
Auf jeden Fall, war das meine Beobachtung. Und dann kam mir die Idee, mal nach so einer Bohne zu tasten.

Mein Schreck war groß, die Bohne, die ich fand aber noch größer, exakt 3 cm im Durchmesser. Er hat dunkle Haut somit war die Bohne auch dunkel. Kann aber auch hell sein, weil wohl Hautschuppen und allerlei Dreck sich da vermischen zu einer Wachsharten, äußerlich etwas schmierigen Kugel.

Der erste Gedanke war, wie bekomme ich dieses Ding da raus? So riesig.... es steckte ziemlich tief...
der Trick dabei war, sie von außen nach unten zu drücken. Ich brauchte nichts einreiben oder lösen, es war eigentlich ganz leicht, man muss sich nur überwinden etwas beherzt zu zugreifen und vorsichtig heraus zu drücken.
Zum Glück hatte der Wallach großes Vertrauen zu mir, ich hatte schon eine Weile an der Reinigung des Schlauches gearbeitet, wollte auch nichts überstürzen und mit der Zeit hat er es akzeptiert, dass ich daran herum hantierte. Ich wollte ihn auch nur von den angetrockneten Fetzen voller Dreck befreien, als ich diese Bohne entdeckte.

Ich war so froh, als dieses Ding weg war und dachte, damit wäre das mal für eine Weile erledigt. Trotzdem pinkelte er nicht wirklich viel besser, etwas schon, aber eben noch nicht so, wie die anderen.
Mein Verdacht bestätigte sich, als ich nochmal tastete, es kam noch eine Bohne zum Vorschein, etwas kleiner, 2 cm im Durchmesser, dafür aber noch tiefer neben dem Urinkanal, als die erste Bohne.

Auch diese ließ sich problemlos, ziemlich leicht heraus drücken, mit etwas Feingefühl, um ihm nicht weh zu tun, ließ er sich auch dieses mal ruhig behandeln. Ich habe ihn nicht angebunden dazu, er steht aber auch beim Putzen und Satteln nie angebunden. Er bleibt einfach stehen.

Von dieser zweiten Bohne habe ich leider kein Bild mehr gemacht, aber sah so aus wie die erste hier. Etwas unregelmäßig und dunkel.

Ich habe dies hier so genau beschrieben, weil ich hoffe, dass viele Wallach-Besitzer etwas beherzt jetzt nach diesen Bohnen suchen, damit ihr Wallach davon befreit werden kann und sein Leben wieder genießen kann.
Außerdem kann es sonst zu Entzündungen, Kolikartigen Schmerzen, Einklemmen des Schweifes, gekrümmten Rücken, schlechter Haltung, verkürztem Gang, Buckeln oder schlechter Laune kommen. Wobei das sicher nicht alle Auswirkungen sind.

Deckhengste oder Hengste in freier Wildbahn haben dieses Problem übrigens nicht, weil diese durch den Sprung auf die Stuten nicht solche Mengen an Dreck ansammeln können, dass es zu solchen Problemen kommt.

Ein Video davon, wie der Schlauch des Pferdes gereinigt wird,
https://www.youtube.com/watch?v=mIqo7wnG3FM
und wo diese Bohnen zu finden sind, und wie man sie entfernt sehen Sie auch hier:
https://www.youtube.com/watch?v=UzTqjuB65SA
Entfernung des Steins im Video auf Instagram.com
Die Videos sind englisch sprachig, aber durch die Bilder selbsterklärend.


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Mittwoch, 22. Juli 2015

Mythen und Fakten zum Thema Reitergewicht

Wieviel Gewicht können Pferde tragen? Was sind Gewichtsträger? Gibt es eine Regel, nach der man entscheiden kann?

Ein paar Grundgedanken zum Thema sind in einem guten Artikel erschienen, zu dem man sich eigene Gedanken machen kann.

Zitat aus dem Artikel 
auf taunusreiter.de.:
"Untersuchungen sind bekannt vom härtesten und ältesten Distanzrennen der Welt, dem TEVIS Cup, aus den Jahren 1995, 1996 und 1998, an insgesamt 553 teilnehmenden Pferden, die im Rahmen zweier Studien, nicht irgendwo, sondern auf dem "Welt-Elite-Pferde-Wissenschaftstreffen", der International Conference of Equine Exercise Physiologists (ICEEP) des Jahres 1999 vorgestellt und diskutiert. Bei diesen wurde, ziemlich unerwartet, kein Zusammenhang festgestellt zwischen Beendigung des Rittes mit gesundem Pferd und Reitergewicht, oder Reiter/ Pferd-Gewichtsverhältnis - wohl aber, und das war gleich die zweite Überraschung, ein überaus deutlicher Zusammenhang zwischen erfolgreicher, oder nicht-erfolgreicher Beendigung des Rittes und Fütterungszustand (Body Condition Score/ BCS).
Unabhängig von Größe, Gewicht, oder Reitergewicht, beendeten Pferde mit einem BCS von 5,0 - 5,5 ("mittel") den 160km-Ritt signifikant häufer erfolgreich als solche mit niedrigerem BCS (dünnere Tiere). Die Pferde trugen dabei bis zu 31% ihres Gewichts, d.h. nicht ein 1/10 oder 1/7 sondern mitunter mehr als 1/4. Das mittlere Gewicht (=Reiter, Sattel und Ausrüstung) betrug bei beiden Studien 20% mit 3% Standardabweichung, d.h. gut 1/5."


Sowie noch ein ähnlicher Artikel auf propferd.at von Martin Haller

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Samstag, 18. Juli 2015

America`s Wild Mustang


Veröffentlicht am 16.11.2014
This Emmy-award winning documentary chronicles the journey of a mustang named Charlie and the people whose lives he touches along the way. Produced and written by Jen Noble. Distributed nationally on PBS, a WTCI-TV Production, Chattanooga, TN.

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Unsere Weide 2015


Das Video hier anschauen, oder dem Link folgen auf youtube.de

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Dienstag, 7. Juli 2015

Klebt das Pferd? Bringen wir es nicht von den anderen Weg? Spielt es verrückt, wenn sein Weidekumpel nicht da ist?



Immer wieder ist zu hören oder zu lesen: Mein Pferd klebt. Bei den einen hat das Pferd ein großes Problem damit, wenn sein Weidekumpel nicht da ist. Ein anderes Pferd verlässt den Hof nicht ohne Pferdebegleitung. Beides ist für den jeweiligen Besitzer ziemlich nervig. 

Häufig erlebt man sogar großes Unverständnis für das Verhalten. Dabei müssen wir doch nur die Menschenperspektive ablegen. Dann können wir nicht nur Verständnis für das Verhalten aufbringen, sondern wir können sogar erkennen, dass das Problem häufig wir selbst sind.
Ein guter Artikel darüber ist hier zu finden:

Weg zur natürlichen Autorität 

Warum ein Pferd führen garnicht so einfach ist


Vom klebenden Pferd zu unserer Führungsqualität



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Dienstag, 30. Juni 2015

Die notwendige Zahnpflege beim Pferd



Wie wichtig Zahnpflege und Zahnkontrolle beim Pferd sind, verrät Tierärztin und Zahnspezialistin Dr. Lisa Stelzmayer im Interview mit ProPferd-Redakteurin Britta Bruckmüller-Schweinhage.
Video:
Interview Teil 1

Zahnspezialistin Dr. Lisa Stelzmayer zeigt bei mehreren Pferden, wie eine Zahnpflege bzw. Zahnbehandlung abläuft und welche Kontrollen dabei routinemäßig durchgeführt werden.

Video:
Die Behandlung Teil 2



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Pferde abkühlen, wenn es heiß wird. Wie man es richtig macht


Gerade an heißen Tagen ist eine erfrischende Abkühlung auch für Pferde angenehm und wohltuend – vorausgesetzt, dass man es pferdefreundlich macht. Wie das geht, hat ProPferd-Autorin Doris Granegger zusammengestellt.

Langsam & lauwarm – so kühlen Sie Ihr Pferd richtig ab
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The Wild Stallion Returns

Watch the drama with Cloud

The Link leads to the original post, where you can see the film in english and german

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Dienstag, 16. Juni 2015

Gibt es das Leitstutenprinzip überhaupt?


Ich werde versuchen meine eigene Meinung hier darzulegen.

Immer und überall hört man davon:
Die Leitstute führt die Herde, der Leithengst treibt die Herde.
Im Prinzip denke ich, dass dies logisch und nachvollziehbar ist. Aber es gibt nie Regeln ohne Ausnahme, sonst wäre es kein gefühlsbetontes, instinktgeleitetes, voneinander abhängiges Zusammenleben, sondern rein mechanisch erklärbares Zusammenwirken.

Nun gibt es Studien, die zeigen, dass auch Rangniedrige Tiere das Folgen auslösen.
Für mich ergibt das keinen Wiederspruch zum bisher gesagten.

Meist ist in den Herden die bisher beobachtet wurden, eine ältere, erfahrene Stute diejenige, die weiß, was sie will und ihren Weg mit Bestimmtheit einschlägt. Die anderen folgen ihr gerne, weil sie aus Erfahrung wissen, dass dies nicht schlecht sein kann, wenn es darum geht, eine Wasserstelle zu finden, die besten Futterplätze aufzusuchen, oder geeignete Ruheplätze während der Nacht aufzuspüren.

Völlig unlogisch wäre für mich, dass dies ein unantastbares Gesetz in der Herde wäre. So wie es keine lineare Struktur in der Rangordnung zu geben scheint, gibt es daraus resultierend auch keine absolute Führung von nur 1 einzigen Tier. Sollte von irgendwoher Gefahr drohen, signalisiert dies das jeweilige Tier, was die Gefahr wahrnimmt und alle anderen setzen sich auch in Flucht-Bewegung. Auch, wenn sich dann die hochrangige Stute vielleicht an die Spitze setzt, weil sie keine anderen vor sich duldet. Nur so erscheint es mir logisch, dass die Herde überlebt, denn auch eine hochrangige Stute oder der Hengst schlafen einmal. Es muss also eine fließende Hirarchie geben, wo Aufgaben nach Bedarf verteilt werden.

Auch im Umgang mit unserem geliebten Freizeitpartner gibt es unzählige Abstufungen von Führen und Folgen. Denken wir, wir haben die "Führung" ergattert, scheint alles hinfällig zu sein, sobald ein Eimer Möhren im Weg steht. Ich glaube wir dürfen uns das nicht so mechanisch vorstellen.
Derjenige, der offensichtlich jeweils momentan den Überblick und die stärkere Durchsetzungsfähigkeit hat, darf sich als Führer der Herde fühlen, auch wenn sie nur aus 2 Individuen besteht, das heißt auch Mensch und Pferd.
Sobald wir einen Moment abgelenkt sind und unsere Aufmerksamkeit nicht mehr voll unserem Pferd widmen, das heißt nicht sofort einschreiten, wenn es selber handelt, muss das Pferd die eigene Führung übernehmen, es ist überlebenswichtig. Davon hängt bei einem Pferd Tod oder Leben ab in der Natur.

Wie kann es funktionieren, dass wir z. B. sehen, wie ein kleines Kind die "Führung" übernimmt und das Pferd führen oder treiben kann? Pferde sind überaus gutmütige Charaktere. Wenn wir ihnen unsere Zuneigung zukommen lassen, sie spüren lassen, dass wir für sie sorgen, sie füttern, sie pflegen, konsequent zeigen, dass wir zwar auf gewissen Dingen bestehen, ihnen aber doch gewissen Freiheiten gewähren, wir sind ja nunmal nicht 24 Stunden am Tag anwesend, warum sollten sie sich gegen uns wehren? Auch ein kleiner Mensch kann das schon gut bewerkstelligen und dem Pferd zeigen, was es gern von ihm erwartet. Kommt es aber in einer Gefahrensituation drauf an, hat der kleine Mensch keine Chance mehr so schnell und bestimmt zu reagieren und das Pferd entscheidet selber.
So einfach ist das, denke ich.
Aber man kann hinein wachsen in die Kommunikation mit dem Pferd und immer besser und öfter sagen, was man erwartet und dem Pferd zeigen, dass es gut ist. Ein Pferd ist klug genug zu wissen, dass es nur Vorteile bringt, sich in eine Herdenordnung zu fügen und es sich lohnt, einem Möhrchengeber gefällig zu sein.

Ein kleines eigenes Erlebnis will ich meinen Bloglesern nicht vorenthalten:
Ein Teil der kleinen Herdengemeinschaft am Stall war spazieren gegangen. Zwei meiner Pferde waren etwas aufgeregt. Der Herdenchef rief seinem entschwundenen Teil der Herde nach und die rangniedrige Stute pflichtete ihm bei. Da ich mir einbilde doch eine gewisse hochrangige Position bei meinen Pferden einzunehmen, dachte ich, ich könne sie vom Ausgang weg locken. Dies gelang mir auch, weil sie mir einfach hinterher liefen, als ich auf die andere Seite des Auslaufes ging. Dort angekommen blieb ich stehen und wartete. Meine beiden Pferde standen einen Moment bei mir, wanderten dann zielstrebig wieder zum Ausgang um nach den anderen zu rufen.

Hier kann sich nun jeder selber seine Gedanken machen...
Meine waren folgende: Solange ich etwas Abwechslung versprach, folgte man mir gerne. Hätte ich sie weiter beschäftigt, wären sie bei mir geblieben. Wurde es aber langweilig, hatte man Besseres zu tun. ;-)

Einen interessanten Artikel über das Thema von der pferderevue.at gibt es hier zu lesen.

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Handpferdereiten - was müssen Pferd, Reiter und Handpferd können?

Auf pferderevue.at ist ein wunderbar ausführlicher Artikel darüber geschrieben.

"Beim Ausreiten mit Handpferd gilt es, vieles zu beachten und gegebenenfalls vorher zu trainieren, damit aus der gemütlichen Runde zu dritt kein waghalsiges Himmelfahrtskommando wird."
Autor: Sibylle Ortner 15.06.2015

Alle wichtigen Themen werden hier angesprochen:
Was muss ich als Reiter können?
Was muss mein Reitpferd beherschen?
Wie muss das Handpferd ausgebildet sein?
Welche Ausrüstung brauche ich?
Wie kann ich alles meinen eigenen Pferden beibringen?

Mit Hinweisen zum Üben und Tipps zum Umsetzen der Anforderungen an Pferd und Reiter, sowie Empfehlungen für die benötigte Ausrüstung.


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Samstag, 13. Juni 2015

Offenstallproblem: Kein Strom, kein fließendes Wasser. Wie funktioniert eine Selbsttränke im Auslauf? Tränke frostfrei

Jeder Offenstall ohne Strom und ohne fließendes Wasser kennt das Problem.
Wie können wir das lösen? Wir haben einen Vorteil, auf dem Stallgelände gibt es einen Brunnen.
Hier das Resultat:

Die neue Selbsttränke wird gern angenommen. Kein Kübel mehr, der verschmutzt, immer sauberes Wasser.
 Von zwei Seiten her zugänglich, für Stute und Wallache in separaten Abteilen des Auslaufs.
 Am liebsten wird aber gleichzeitig daraus getrunken. Herdenchef und Stute trinken oft zur gleichen Zeit.
 Jeder will seine Nase mit rein stecken und saufen ;-) neben dem Tränkebecken ist ein Durchgang für uns, damit wir nicht immer die Drähte aufhängen müssen um in den Auslauf der Buben zu wechseln.
Wie haben wir das gelöst? 
Die Dachrinne des Stalles füllt den Tränkebehälter während der Regenphasen auf.
Wenn mal kein Regen fällt, füllen wir mit dem Aggregat den Wassertank im Stall auf, schließen einen Schlauch an den Ablaufhahn .... 

... lassen einen Kübel mit Wasser voll laufen und pumpen dann das Wasser mit einer einfachen Schmutzwasser-Gartenpume, die wir dann an das Aggregat anschließen, durch einen Schlauch in den Tank mit dem Tränkebecken. Das dauert zwar etwas, aber die Zeit kann man an einem Stall immer sinnvoll nutzen.

Eine kleine Modifikation: Wir schließen Innentank und Außentank mit einem Schlauch zusammen, der im Prinzip mit Überlauf funktioniert, so müssen wir keine Pumpe anschließen:


Für den Winter werden wir den Tank noch isolieren, damit uns das Wasser nicht einfriert. Auch im Sommer bleibt das Wasser dann kühl und frisch.
Im Winter wird aber dann der Überlauf nicht funktionieren, weil uns das Wasser im Schlauch am Boden sonst einfriert. Hier hoffen wir auf Schneeregen oder Schmelzwasser oder füllen mit Kanistern den Tank voll.

Bei Minusgraden werden uns, wie schon im letzten Jahr, Grabkerzen das Tränkebecken lauffähig halten.

So sieht der Tisch mit der Tränkeschale aus, von beiden Seiten. Einmal zu sehen als Rohbau mit dem Anschlußgestänge an den Tank und darunter die Öffnung für den Wasserstandschlauch, und einmal angeschlossen an den Tank.

Hier jetzt verkleidet. Die Verkleidung der Trinkschale ist wie der Tank innen mit Styropor und zusätzlich mit Alufolie an den Rändern abgedichtet, damit die Grabkerzen den Innenraum gut aufheizen können und nicht zuviel Wärme verloren geht. An der Seite unterhalb der Trinkschale befindet sich eine Klappe, dahinter befinden sich 3 Kerzen. Nicht direkt unter der Schale, sodass diese nicht zu heiß wird. 


Unter dem großen Tank hinter der Klappe befinden sich zwischen den Steinen, die den Tank tragen je 3-4 Kerzen. Das hat bei Minustemperaturen bis - 10 Grad ausgereicht.


 Hier sieht man den Füllstandanzeigeschlauch, an den wir auch den Überlaufschlauch zum Innentank anschließen um den Außentank wieder zu füllen. Wir binden ihn so hoch, wie der Tank an Füllmenge gebrauchen kann, der Rest soll überfließen um nicht nach innen auszulaufen.

Hier noch ein Kurz - Video dazu:


Ausführliches Video dazu:



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Freitag, 12. Juni 2015

Ein schönes Interview mit Bernd Hackl - Gebisslos, oder nicht, die Fehler in der Reiterei

Das Interview wurde bei pferdefluesterei.de/ veröffentlicht. Außerdem gibt es dort noch ein Interview zum Leittierverhalten, ebenfalls mit Bernd Hackl.

Ein sehr umfangreicher Artikel zum gebisslosen Reiten ist auch hier zu lesen:
http://www.eschbach-horsemanship.com/gebisslos-reiten.html?page=all

Viel Spaß beim Lesen.

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Einfache Yoga-Übungen für einen guten Sitz im Sattel

Hier hat sich doch wirklich mal jemand Gedanken gemacht wie man einen besseren Sitz im Sattel gewinnt, durch Yoga-Übungen.

Finde ich toll, hier ist der Link: Yoga für Reiter


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Donnerstag, 28. Mai 2015

Pferdefilme - (Doku)


Hoch zu Ross - Die Pferde der Mächtigen Doku aus Russland
44 Min.

Cloud - Ein wilder Hengst in den Rocky Mountains. Doku
42 Min.
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Pferdefilme - Ganze Filme zu sehen auf youtube.de

143 Mn.

120 Min.

120 Min.



Coyote Summer - Der Sommer der Pferde (Abenteuer)89 Min.

Das verwunschene Pony (Familienfilm in voller Länge)88 Min.

Jet, der schwarze Hengst (Drama in voller Länge)
94 Min.

Das letzte der Einhörner (Abenteuer, Familienfilm in voller Länge)
81 Min.

2 TREUE GEFÄHRTEN - Der Film
99 Min.

Das vergessene Pferd - Saving Winston - Der Film
82 Min.


Das Pferd vom Snowy River (2014) [Drama]
94 Min.



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