Vertragen sich Rotteförderer und Kalk?
Ich bin Lisa Peters und schreibe über Pferdehaltung, Verhalten, Vertrauen und Kommunikation, weil mir das Wohl der Pferde am Herzen liegt. Zu viele Pferde werden missverstanden, obwohl ihr Verhalten oft nachvollziehbare Gründe hat. Mein Anliegen ist es, nicht zu kritisieren, sondern Menschen dabei zu helfen, ihre Pferde besser zu verstehen – damit das Zusammenleben für beide Seiten leichter und fairer wird.
Mittwoch, 16. Februar 2022
Einstreu, eine Stimme für Sägemehl oder Holzpellets
Vertragen sich Rotteförderer und Kalk?
Dienstag, 15. Februar 2022
Schlafen bei jedem Wetter, meine Pferde im Stall
Halten Sie sich fit für den Sattel - Bewegungstipps im Alltag
Sonntag, 13. Februar 2022
Chester, der Herdenchef und mein Aufstieg in der Führungsebene
Das verhalf mir ehrlich gesagt zum Durchbruch.
Ich wünsche allen anderen nun viel Mut und Zuversicht, auch wenn alles noch nicht so auf Anhieb klappt. Dazu kann ich das Buch von Pysall nur empfehlen, es vermittelt eine tolle Kommunikation mit Körpersprache.
Pferdehaltung - Was braucht ein Pferd
Haltungsform hat drastische Auswirkungen auf den Tagesablauf unserer Pferde
Mittwoch, 9. Februar 2022
Schlundverstopfung
Mittwoch, 13. Oktober 2021
Hufbearbeitung Thema: HGM - Hoof Guided Method - Huf geleitete Methode, nach Maureen Tierney
Hufbearbeitung Thema Huforthopädie
Huforthopädie in Theorie und Praxis
Ein sehr interessanter Artikel von Konstanze Rasch, der interessante Einblicke gibt in die allegemeine Hufsitutation und deren Möglichkeiten der Bearbeitung aus Sicht der Huforthopädie.
Samstag, 29. Mai 2021
EquiClassic-Work
Alexandra Schmid und Michael Geitner haben ein umfangreiches Trainingsprogramm am Boden entwickelt, das nicht nur Spaß macht, sondern für die Gymnastizierung, die Balance, die Koordination und nicht zuletzt für das so wichtige Geraderichten des Partners Pferd sorgt. Im Zentrum steht die EquiClassic-Work, dabei werden Basisübungen erklärt, die einen idealen Einstieg in die klassische Arbeit an der Hand ermöglichen. Es wird abgewechselt zwischen lösenden und versammelnden Übungen.
- Positionsarbeit
- EquiClassic-Work
- EquiClassic-Work – Übungen und Abläufe
- Longe-Walking
- Die longierte Dual-Aktivierung
- Longierte Dual-Aktivierung – Übungen und Abläufe
- Equiplace
Über die Autoren
Michael Geitner kennt (fast) jeder Reiter in Deutschland. Er ist hierzulande einer der bekanntesten Pferdetrainer, Autor diverser Fachbücher und Erfinder der Trainingsmethoden »Be strict!«, »Dual-Aktivierung«, »Equikinetic« und »EquiClassic-Work«. Sein Motto »Pferdetraining muss einfach und effektiv sein« kommt bei Reitern gut an.
Co-Autorin Alexandra Schmid ist Pferdetrainerin nach Michael Geitner und hat die Erfolgsmethode »Equikinetic« maßgeblich mitgeprägt.
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Be strict
Die Freizeit mit Pferden zu verbringen ist für
Pferdeleute die schönste Sache der Welt. Stimmt aber – egal ob am Boden oder im
Sattel – die Kommunikation zwischen Mensch und Tier nicht, wird es für beide
unbefriedigend und gefährlich. Die Wurzel allen Übels ist meist in der ungeklärten
Rangordnung dieser Zweierbeziehung zu finden, in welcher der Mensch eindeutig
der »Chef« sein sollte. Ist er es nicht, trifft das Pferd seine Entscheidungen
selbst, äußert konsequent und oft unter Einsatz seiner ganzen Kraft. In diesem
Ratgeber erläutert Michael Geitner seine erfolgreiche Methode BE STRICT, die
auf das richtige Verständnis und Konsequenz im Umgang mit dem Pferd baut.
Kompetent, sympathisch und direkt erläutert er, worauf es ankommt. Dabei
vermittelt er dem Leser ein »Aha-Erlebnis« nach dem anderen.
Sehr schön auch das Poket Training von Geitner und Schmid, mit 30 hochwertigen Karten zum Mitnehmen in einem kleinen Format und schöner Plastiktasche und mit Basisübungen Umgang und Reiten!
Michael Geitner ist Pferdetrainer und bietet auf seiner
Reitanlage im bayerischen Rechtmehring unter anderem Kurse zur Dual-Aktivierung
an. Mit seiner Methode BE STRICT eröffnet er Reitern und Pferdebesitzern seit
gut einem Jahrzehnt ein neues Verständnis für den Umgang und die Arbeit mit
Pferden.
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Samstag, 2. Januar 2021
Equus, die Geschichte von Mensch und Pferd
Wann, wo und wie wurde erstmals das Pferd gezähmt? Der Film folgt den Spuren einer einzigartigen Beziehung zwischen Menschen und einem Tier, eine Beziehung, die die Welt verändert hat.
43 min43 min 28.07.2019
Dienstag, 22. Dezember 2020
Kennst du die Angst vorm Reiten?
Montag, 19. Oktober 2020
Fjölvis Hufrehe - 1 Jahr im Überblick: Verlauf der Heilung
Möchte hier unsere Geschichte erzählen, in einer Art Tagebuch.
Ich hab schon am Dienstagabend, 13.10.2020 gemerkt, dass Pony schwer atmet. Mitwoch dann gesehen, läuft steif, es lahmt, hab auf dem einen Huf einen Angußverband gemacht, weil es eben auf diesem gelahmt hat.
Er hat mir dann als Schmerzmittel Phenylbutazon-Gel PH 100 mg/ml und Aspirin da gelassen.
Getrocknete Brennessel habe ich ihm angeboten, hat er gierig aufgefressen.
ER TRINKT WIEDER GUT, was er die ersten Tage nicht gemacht hat, hab einen Bottich drin stehen. Steht sowieso immer drin, ich weiß, dass meine Pferde gern aus Bottichen saufen.
Er wird sowieso nicht viel "genutzt". Das heißt normal steht er im Offenstall mit seinem Kumpel. Zugang zum Trail wenns trocken ist, Weide im Sommer nur ca. 1-2 Stunden täglich. Seit Wochen war eh alles abgefressen und sie durften auf die ganzen 7000 qm. Die spielen und toben selber rum, brauche ich nicht bewegen. Seit paar Wochen hats aber geregnet und sie waren nur im Unterstand: ca. 65 qm und Paddock davor ca. 100 qm und noch ein kleiner Unterstand ca. 15 qm. Er hat jetzt davon ein Stück abgeteilt bekommen und steht im kleinen Unterstand, dick mit Stroh eingestreut.
Vielleicht war das auch die Ursache, zuviel Heu (es gibt dazu noch eine weitere weniger schöne Erkenntnis, siehe weiter unten), zuwenig Bewegung, zum Trost ein paar Äpfel jeden Tag, sowieso schon zuviel Speck, es macht wohl das Gesamtpaket.
Das heißt ab heute, Monatag 19.10. bekommt Ponymann aufgrund seiner speziellen Eigenschaften Pulsatilla C 30.
Bei HuminoMineral sind je nach Verpackungsgröße die Messlöffel unterschiedlich groß, im Allgemeinen gilt: 30 g täglich bei 600 kg Körpergewicht des Pferdes. Ein gestrichener Messlöffel entspricht bei der 1kg-Verpackung ca. 7,4 g, bei der 8kg-Verpackung ist er etwas größer (13,8 g).
Seinen Hufen sieht man auch nichts an, also keine Nase oder verbreiterte weiße Linie, sie sehen ganz normal aus. Habe jetzt auch nicht röntgen lassen, werde erstmal sehen, ob sich die weiße Linie noch verbreitert zeigt. Vielleicht war es einfach nicht so schlimm, oder wir haben schnell und gut reagiert?
Momentan lebt er nun noch mit seinem Kumpel Chester im Offenstall mit mehreren Unterständen, angrenzenden Paddocks mit verschiedenen Untergründen: Matschig, steinig, geteert, und einem Naturboden-Auslauf, angelegt in Form eines Trails, der nur bei absoluter Nässe mit tief aufgeweichtem Boden geschlossen ist. Die Unterstände sind teils Naturboden, ein Teil Späneeinstreu, Strohmatte. Späne bevorzugen sie zum Liegen und Stehen/Ruhen, Späne und Stroh zum Pinkeln und sie tun mir den Gefallen und Äppeln auf das Stück Naturboden, worauf ich die Äppel einfach absammeln kann.
Dienstag, 7. Juli 2020
Eine kleine Geschichte über den großen Nero
Es hat sich gezeigt, dass er auch als Jüngling schon sehr umsichtig war und immer aufgepasst hat, obwohl er manchmal doch ein kleiner Tollpatsch war.
Ich stand mit zwei Schülerinnen auf dem Hof, auf dem auch Nero mit seiner Zieh-Mama herum lief.
Er hatte damals noch nicht so viel zu sagen bei ihr und musste auf ihre plötzliche Aufforderung hin weichen. Bei dem Manöver rempelte er mich an und weil ich nicht auf ihn geachtet hatte, fiel ich um auf den Boden, weil ich über meine Füße stolperte. Die Landung war etwas unsanft auf dem Asphalt und ich sah die Hufe über mir...
in diesem Moment ging mir blitzartig ein sehr mulmiges Gefühl durch und durch...
aber es passierte nichts, Nero fror augenblicklich in der Bewegung ein und blieb ganz ruhig stehen, bis ich unter ihm hervor gekrabbelt war.
Natürlich hatte ich etwas Schmerzen in Hüfte und Bein und begutachtete erstmal, ob mir etwas Schlimmeres passiert war, aber außer den Schmerzen war nichts kaputt.
Die Schülerinnen, die das beobachtet hatten sagten, als ich am Boden lag, hatte Nero nur noch vorsichtig ein Bein abgestellt und gewartet.
Er drehte sich dann ganz vorsichtig zu mir, beschnupperte mein Bein und ich hatte das Gefühl, dass er wissen wollte, ob mir etwas passiert sei. Ich sagte ihm, dass alles ok wäre, es tut nur etwas weh.
Die nächsten zwei Tage kam Nero sofort zu mir, wenn ich an den Stall kam und beschnupperte sofort mein Bein von Hüfte bis Boden, so als ob er fragen wollte, ob es mir besser geht.
Ich musste ihm dann ausdrücklich versichern, dass es wirklich nicht mehr schlimm sei, erst dann entfernte er sich wieder, natürlich nicht bevor wir eine extra Schmuseeinheit eingelegt hatten.
Der kleine Bub ist nun schon 4 Jahre alt, aber immer noch so ein sensibler Koloss von 700 kg.
Auch Heute ist er noch genau so wie damals, er ist einfach ein großer Schatz ;-)
So klein war er damals:
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Montag, 17. Februar 2020
Wetter und Sonnenaufgang/Sonnenuntergang in Seesbach
Sonntag, 29. September 2019
Nero, so groß mit Hut
Nero ist unser 3,5 jähriger Noriker.
Er kam mit 6 Monaten dirket vom Schlachter in unsere kleine Herde und ist ein großes Schlitzohr ;-)
Dabei aber sehr klug, besonders liebevoll und jederzeit äußerst sensibel.
Dazu möchte ich eine kleine Geschichte von heute Nachmittag erzählen.
Es regnet bei uns schon seit Tagen. Bei uns stehen aus verschiedenen Gründen je 2 Pferde gemeinsam in einem großzügig bemessenen Unterstand mit Paddock, die jeweils nur auf dem großen Trail und den Weiden gemeinsamen Ausgang genießen. Der Boden ist aufgeweicht und das Tor zum Trail ist für beide Gruppen geschlossen. Heute schien es etwas trockener zu werden, wir hoffen darauf, dass bald alle wieder frei herum laufen dürfen.
Als wir nun bei Neros und Tafis Bereich mit Abäppeln fertig waren, ging es mit der Schubkarre zum zweiten Paddock. Da wir aber zu zweit waren, kam es wie es eben manchmal so ist, eine verlässt sich auf die andere dazu, dass die Gittertür zu Neros Auslauf nur angelehnt blieb. Nero hat das sofort gemerkt und sie aufgeschoben. Er lief schnurstracks zum Eingang des Trails, der glücklicherweise noch geschlossen war. Da Nero sehr schwer ist, hab ich bei ihm sozusagen eine Doppelsicherung eingebaut und das erste Teilstück nochmal mit Stromzaun abgesichert, damit das Pferd nicht den ganzen Trail durchlöchert und trotzdem ein Stück offen ist, zum Wälzen usw. und um mal ein paar Schritte galoppieren zu können, wenn sich mal Bewegungsdrang angestaut hat. Da stand er nun und wartete darauf, dass er raus darf und seine Kumpels auch dazu kommen würden.
Chester und Fjölvi hatten das natürlich nebenan sofort mitbekommen und warteten auch schon am Tor. Naja, was soll ich sagen, ich konnte das nicht übers Herz bringen, die jetzt da drin zu lassen und hab das Tor geöffnet, weil ich mir dachte, da können sie sich eben auch mal im Matsch wälzen nach den miesen Tagen nur auf dem Paddock. Der hat nur ca. 100 qm, das ist ja nicht viel und zum Wälzen ist das auch nicht gerade so toll.
Aber weit gefehlt, da war so viel Energie da, die auf einmal los gelassen wurde. Die beiden galoppierten den ganzen Trail entlang, auf die jetzt offenen Weiden, eine nach der anderen und wieder den Trail zurück und wieder auf die andere Seite usw. Sie hörten überhaupt nicht mehr auf, sich zu freuen.
Und Nero? Der machte Bocksprünge, galoppierte vom Eingang zum Trail zurück zum Paddock, von dort wieder hin zum Eingang und Buckelte was er konnte. Seine Tafi war dann natürlich auch ganz aufgeregt und ist mit hin und her gelaufen. Zum Glück hat der Boden das ausgehalten und sie sind nicht gerutscht.
Ich hab mir dann gedacht, dass ich jetzt Ruhe rein bringen muss und wollte durch den Auslauf zur Futterkammer laufen, um ihre Futterschüsseln zu holen, wenn ich damit komme, werden nämlich alle immer ganz zahm, weil es ja sonst die, wenn auch kleine Handvoll Mineralfutter gibt.
Ich hab also gewartet, bis die Bahn frei war und bin raus gesprungen quer über die Bahn. Nero kam jedoch schon wieder ums Eck galoppiert und ich bin zum Rand gehechtet. Er hat dann kehrt gemacht und wollte wieder in die andere Richtung los galoppieren, ich stand immer noch am Rand. Als er an mir vorbei ist, hab ich mich gesputet, in die andere Richtung davon zu springen. Er aber ganz mutig sein Bein in meine Richtung gehoben und gedroht.
Ich weiß, dass Nero und auch jedes andere Pferd, genau treffen könnte, wenn es wollte. Auf den Punkt genau. Aber dieses Andeuten hat mich in dem Moment sehr wütend gemacht. Ich war ja auch aufgeregt, möglichst schnell Ruhe rein zu bringen, was natürlich nicht mal im Ansatz hilft, wenn man selber aufgeregt ist, aber was soll ich sagen, ich bin manchmal auch nur Mensch...
Na jedenfalls schnell die Futterschüsseln geholt und im Paddock verteilt. Und schon kamen alle an und haben zufrieden gemümmelt. Sofort alle Tore geschlossen und drin waren sie wieder.
Aufatmen meinerseits.
Aber innerlich immer noch etwas SEHR wütend über seine Aktion, mir zu drohen. Ich hab mich an den Zaun des Paddocks gelehnt und reflektiert, was das jetzt war. War das jetzt ernst oder spielerisch? Da ich ja auch aufgeregt rum gesprungen bin, konnte er es auch dahin deuten, dass ich diesmal ganz entgegen sonstiger Aktionen einfach mal mit spielen wollte. Deshalb mit Sicherheit spielerisch, denn er hätte mich ja auch treffen können, wenn er wollte, aber dennoch in meinem Bauchgefühl immer noch angespannt.
Da kommt diese Wuchtbrumme zu mir geschlurft, gähnt mich an und leckt mir die Hände! Ich kenne das aus dem Herdenverhalten der Pferde sehr gut. Wenn einer den anderen zufällig getroffen hat, oder dem anderen weh getan hat, geht er hin, gähnt um zu sagen, dass war jetzt aber nicht ernst gemeint und leckt den anderen intensiv, manchmal Minuten lang.
Er hat mich sehr gerührt mit seinem Verhalten. Meine Wut ist jedenfalls in diesem Moment dahin geschmolzen und er war wieder ganz das sanfte Mammutbaby, was ich kenne.
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Montag, 9. April 2018
13 Ways to Establish and Confirm Leadership
Straightness Training is most effective when the horse sees you as a leader, because as a result, your horse will follow you, respect you, trust you, feel safe and he will be willing and cooperative.
Read this verry nice article from Marijke de Jong here:
http://straightnesstraining.com/the-rider/horsemanship/be-the-leader-with-your-horse/
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