Mittwoch, 16. Februar 2022

Einstreu, eine Stimme für Sägemehl oder Holzpellets


 

Hier gibt es eine Stimme für Holzpellets. Das gleiche funktioniert auch mit Strohpellets, oder losem Sägemehl. Seit 3 Jahren habe ich eine Fläche eingestreut, Dicke in der Mitte ca. 20 - 40 cm. Die Pellets zerfallen zu Mehl, dann werden sie nicht gefressen und bilden eine weiche Liegefläche. Bisher musste ich die Fläche nicht einmal auswechseln. Nichts riecht, ganz unten bildet es eine festere Schicht, oben schön locker. Meine beiden schlafen sehr gern und oft darauf, auch tagsüber. Gern auch an den Ein- oder Ausgängen, da haben sie dann alles im Blick, wenn sie liegen. Die Fläche ist sehr federnd, speziell für Arthrosepferde geeignet, auch weil sie nicht zu tief ist. Auch für Pferde geeignet, die schlecht aufstehen können, sie finden in der festen Schicht guten Halt.

Meine Pferde äppeln z.B. nur ab und zu mal auf die eingestreute Fläche, die haben ihren Äppelplatz, einen innen und einen außen auf dem Paddock. Die Liegefläche für meine beide Pferde beträgt ums Eck ca. 30 qm. inzwischen hab ich fast alles mit Sägemehl eingestreut, nur den Äppelplatzn und direkt vor den Heunetzen nicht. In meinem Unterstand mit über 100 qm für die zwei Kleinpferde habe ich auch einen Teil mit nur Naturboden, auf dem dann auch eine Heuraufe aus Metall steht, in dem ein Netz mit 6 cm Löchern voll Heu hängt. 

Meine Zeit, die ich fürs Misten bisher gebraucht hatte, ist enorm gesunken. Wenn ein Haufen in der Einstreu landet, hebe ich ihn auf die Gabel, rüttele alles lose sowie die Einstreu ab, das wars. Als ich noch Stoh eingestreut hatte, hab ich entweder einen riesen Berg Strohmist gehabt, oder musste stundenlang Ostereier suchen, bzw Pferdeäpfel aussortieren. Der Misthaufen ist auch sehr klein geworden, da die Einstreu im Stall bleibt. Da sehr wenig Einstreu auf dem Misthaufen landet, die Pferdeäpfel sind minimal paniert, ist das auch normal kein Problem bei der Mistentsorgung.

Die Anwendung: 
Ich hebe zu nasse Stellen aus der Einstreu raus, lege sie außerhalb der Fläche an den Rand, durch ein Gitterpanel abgetrennt, vermische sie mit trockenen Holzpellets und einem Rotteförderer wie Urgesteinsmehl (oder Plocher, der auch ein Rotteförderer ist, nur viel teuer) und mische sie nach einem Tag wieder auf die Matte. 
Seit einiger Zeit hab ich aber fast den ganzen Bereich, ca.100 qm eingestreut, ich muss nichts nasses mehr raus heben, es finden sich kaum feuchte Stellen, das wird durch die Dicke der Einstreu alles verteilt und versickert in untere Schichten. Einstreuen muss ich nur alle paar Tage mal etwas trockene Schicht drüber, so wie Puderzucker auf Kuchen ;-) 
Landen Haufen drin, kann man den mit der Bollengabel gut raus heben. Bitte dann nur die festen Bollen abheben und aussieben. Es macht nichts, wenn kleine Teile sich vermischen, das verrottet super schnell. Ist sogar vorteilhaft für den Rotteprozess, da sonst die Rotte kein Futter hat.

Es ist auch möglich, einfach die nassen Stellen mit trockener Einstreu zu vermischen. Es riecht durch den Rotteförderer nichts mehr und es bleibt immer schön trocken, bzw hat es nur eine minimale Grundfeuchte, dass nichts staubt. Im Winter wird es durch die Luft und den Nebel etwas feuchter, im Sommer oder bei Wind etwas trockener. Nach Bedarf mische ich dann mehr Holzpellets unter oder besprühe die Liegefläche etwas mit Wasser. 

Wichtig ist jedenfalls: Heu- oder Strohreste müssen entfernt werden, die verrotten nämlich nicht schnell genug und dann kann man die Matte nicht mehr gut bearbeiten. Wenn bei mir Heu drin landet, weil sie es z. B. beim Laufen mit rein ziehen, siebe ich das einfach jeden Tag mit dem Mist aus. 

Wer die nassen Stellen nicht außerhalb der Liegefläche oder am Rand lagern kann, kann die Pellets auch in der Liegefläche gleich unter mischen. Sie sollten dann aber sehr gut vermischt werden, so wie auf den Bildern zu sehen, so dass nur noch einzelne Pellets zu sehen sind und nicht mehrere zusammen liegen. 
Sonst könnte sich ein Problem ergeben:
Ich hatte mal einen Haufen Pellets unter gehoben, weil es eine sehr nasse Stelle war, meine Stute hat die ausgegraben und gefressen. Das gab leider eine Schlundverstopfung. 

Das Anlegen einer solchen Matte:
Die Grundeinstreu muss tief genug sein. In der Mitte ist das bei mir ca. 30-40 cm zum Rand hin etwa 10 cm damit ein weiches Polster entsteht und der Rotteprozess funktioniert. Das baut sich aber auch mit der Zeit schnell auf. Man rechnet pro qm ca. 15 kg Pellets + in Wasser gelöstem Rotteförderer und gibt ca. 1 halbe Gießkanne Wasser dazu. Das kann man gut in einer Schubkarre anmischen oder man verteilt die Plastiksäcke mit Pellets auf dem nackten Boden, schneidet sie kreuzweise ein und gießt das Wasser darüber. Die Pellets quellen dann aus dem Sack heraus. Wenn noch nicht alle zerfallen sind, macht das auch nichts. Dann kann man die Grundeinstreu verteilen und die Pferde drauf lassen.

Um eine funktionierende Rotte herzustellen, hat es bei mir ausgereicht, nur äußerst grob die Äppel abzusammeln und die Fläche nochmal mit Plocher zu besprühen. Ich habe für eine Woche dann täglich die eingestreute Fläche durchgemischt. Dann sollte es fertig sein. Pro Pferd rechne ich im Schnitt 15 kg Pellets zum Nachstreuen, pro Woche, im Winter. Im Sommer braucht man fast nichts, weil es zu schnell trocknet. Ist die Matte zu trocken kann man auch etwas mit Wasser besprühen. Der Rotte hilft es wöchentlich etwas Rotteförderer nachzusprühen.

Dazu möchte ich gern noch einen Link einfügen, denn es gibt diese Pellets auch schon mit Plocher versetzt von der Firma Hippodung, was die Anwendung nochmal vereinfacht. Dort ist auch beschrieben und bebildert, wie so eine Einstreu als funktionierende Matte aufgebaut werden kann. https://hippodung.de/pages/uber-uns Außerdem gibt es dazu auch ein Infovideo
Warum ich das hier mit aufnehme? Ich verdiene absolut nichts daran, bin aber vom System begeistert.

Vertragen sich Rotteförderer und Kalk?
Mit der Beimischung von reinem Kalk im Stall geht es weniger um Rotteförderung, sondern um eine ph-Wert Anhebung innerhalb der Matratze / Liegenboxeneinstreu um pH - Wert 11, alkalisch. Das bedeutet ein ungemütliches Milieu für die allermeisten Mikroorganismen, u.a. auch solche, die krankmachen können. 
Mit Naturkalk Dolomit, der relatuv grob und reaktionsträge ist bleibt der pH - Wert eher im neutralen Bereich 6,8 - 7,0 und ich könnte mir vorstellen, dass die Rotte deshalb mit Dolomitkalk besser funktioniert. Die Rotte ist auf Microorganismen angewiesen, denen mit Kalk ein ungemütliches Zuhause beschert wird, ich denke, da muss man einen Mittelweg finden oder ausprobieren. 

Mein Stall:
In meinem Stall zum Heu hin kann ich noch 2 Panelwände öffnen, hinter denen große Rundballen mit Netz auf einem Holzpodest liegen, ebenfalls mit 6 cm Löchern. Nach Bedarf, wenn ich mal tagsüber nicht nachlegen kann, öffne ich diese Panele. Im unteren Bereich sind sie mit Gummimatten geschützt, damit sie auf der Liegefläche nicht rein wälzen.
Zur Begrenzung habe ich nach außen hin auch Rundbalken an den Ausgängen, damit sie die Einstreu nicht raus schlurfen. Besonders mein Großer zieht meist die Hinterbeine einfach hinter sich her und jetzt muss er einfach drüber steigen, auch gut für die Muskulatur.

Und jetzt noch eine kleine Studie zur Qualität des Schlafes, wenn das Pferd weich liegen kann:

Hier noch ein paar Bilder dazu: 



Die eingestreute Fläche reicht bis zum Eingang. Es wird höchstens etwas feuchter als hinten, ich mische das jeden Tag wieder etwas durcheinander mit trockener Streu. Alles was raus getragen wird auf den Paddock, kehre ich wieder rein. Sollte es mal viel nasses Einstreu sein, was draußen auf der befestigten Fläche liegt, weil es an den Hufen klebt, lege ich das in eine Ecke und vermische es wieder mit trockenen Pellets. Dann kann das wieder eingestreut werden.

Dies ist die Liegefläche jetzt mit ca. 25 qm

Die Pellets sollten so vereinzelt liegen, wie hier auf dem Bild, dann werden die auch nicht gefressen. Ist die Fläche mal zu nass geworden, einfach öfter immer ein paar Pellets unter mischen. Auf dieser Fläche hier von ca. 35 qm, mit einer Füllhöhe von ca. 10-40 cm sind jetzt ca. 15 kg Pellets verstreut und unter gemischt.




Besuchen Sie auch unsere Website: www.pferde.24-hs.de



Dienstag, 15. Februar 2022

Schlafen bei jedem Wetter, meine Pferde im Stall

Meine Pferde lieben es im Stall zu schlafen. Natürlich auch auf der Weide. Aber ich glaube, sie finden ihren Stall sehr gemütlich. Er ist früher mit Stroh eingestreut gewesen, jetzt nur noch Holzpellets, Sägemehl. Das ist schön weich und trocken. Bei Mist-Wetter bietet er Schutz oder wenn es heiß ist mögen sie es kühl drinnen.















Lisa Peters: pferd.24-hs.de

Halten Sie sich fit für den Sattel - Bewegungstipps im Alltag



Als Erwachsene anfangen zu Reiten, oder Wiedereinsteiger? 

Seien wir mal ganz ehrlich, wenn wir als Kinder Reiten gelernt haben, waren wir noch etwas fitter als jetzt. Auch wenn wir Sportler sind, müssen wir uns beim Reiten doch auf ganz andere Bewegungsabläufe einstellen.

Ein Pferd kann groß, stark, hoch und schnell sein. Manchmal fallen ihm auch ganz besonders wilde Bewegungen ein: erschreckt zur Seite springen - wobei uns die Trägheit der Masse am selben Fleck lässt - nur eine Etage tiefer, 
plötzlich unaufhaltsam los stürmen - bei dem uns irgendwann die Kondition verlässt und wir, wenn wir Glück haben sanft auf unserem Hintern landen und nicht im Steigbügel hängen bleiben, 
einen sliding Stopp einlegen - von dem es uns vorwärts herunter katapultiert, weil wir uns am Zügel festhalten, wo auch sonst... , 
oder einen freudigen Buckler machen, wenns auch hoffentlich bei einem einzigen bleibt und nicht zum Rodeo ausartet, weil es die stechende Bremse los werden will und an uns auf dem Rücken garnicht mehr denken kann. 
Na, überzeugt? Wir müssen also fit werden und unsere Aufmerksamkeit schulen, dann können uns diese Eskapaden nicht mehr viel anhaben. Oder wer von euch traut sich das alles mal locker zu, um im Sattel zu bleiben? ;-)

Es ist nunmal so, Freizeitreiter sitzen nur einen Bruchteil des Tages im Sattel – und umso länger am Schreibtisch oder auf dem Sofa. Macht nichts! Im Alltag können wir ganz nebenbei viel bessere Reiter werden. 

Wie, zeigt uns z. B. das Programm von Susanne Bruckner mit den 13 wichtigsten Bewegungen. Sie und Ihr Pferd werden es genießen! Hier geht es zu dem Artikel von Cavallo 

Hier ein paar Videos fürs Training zu Hause: 
Fit fürs Pferd: Teil 1, Teil 2

Reitsport Sitzschulung & Bewegungstraining - Lehrgang Eckart Meyners 78 Min.


Außerdem: 

 um energievoller zu werden.



Besuchen Sie auch unsere Website: www.pferde.24-hs.de

Sonntag, 13. Februar 2022

Chester, der Herdenchef und mein Aufstieg in der Führungsebene



Als Chester zu uns kam, war er ein bemitleidenswertes, kleines Häufchen Elend. Er hatte einen Kieferbruch, solllte erlöst werden wegen der hohen OP Kosten, sein Leben stand dabei auf der Kippe, aber wir holten ihn kurzerhand zu uns, ließen ihn operieren und hofften einfach nur, dass er es gut übersteht.

Nach einem halben Jahr Genesung war klar, er wird gesund und immer munterer. Er zeigte dann auch, wer er wirklich war. Vom dem kleinen, jämmerlichen Häufchen Elend entpuppte er sich als der geborene Alpha, stark und ungestüm.

Er hatte als 3 jähriger so einige Sachen drauf, die ich noch nie so in dem Ausmaß erlebt hatte. Ein typisches Jungpferd: anrempeln, ansteigen, davon preschen, einfach allegemein hibbelig und sehr unberechenbar in seinen Aktionen. Andauerndes Gezappel auch beim Hufe machen und Pflegen und dauernd angeknabbert werden, einfach alles ziemlich nervig. Ganz ehrlich habe ich mich damals gefragt, ob ich das jemals mit ihm schaffe? Ich war ziemlich am Ende meiner Überlegungen. Aber ich hab mir dann selber gedacht: wenn ich es nicht schaffe, wer dann? Und wenn das jemand anders schafft, dann schaffe ich das auch.

10 Jahre weiter: Wir haben es geschafft! Und das mit Bravour.
Er ist heute mein bestes Pferd im Stall. Sehr souverän führt er die kleine Herde an, seine Entscheidungen werden nicht mal im Ansatz hinterfragt. Er ist der unangefochtene Chef der Gruppe. Wenn dann mal ein Neuer hinzu kommt, wird der sehr sicher, ruhig, souverän und überlegen dazu bewegt, seinen Anweisungen zu folgen. Trotz allem teilt er alle Resourcen brüderlich, auch wenn mal ein Rüpel dabei ist.

Ob das allein sein toller Charakter ist, oder auch ein Teil meiner Erziehung, (was ich natürlich gern für mich einstreichen würde) bleibt dahin gestellt.

Sehr gern erzähle ich aber auch mal, wie wir nun dahin gekommen sind.
Durch "Zufall" kam mir ein Buch in die Hände, von Gertrud Pysall: Das Geheimnis der Pferdesprache kennen lernen.

Das verhalf mir ehrlich gesagt zum Durchbruch.
Ich konnte Chester nun zeigen, wer wirklich etwas zu sagen hatte und zwar auch so, dass er es sofort verstanden hat, trotzdem gewaltfrei. Es war ein etwas längerer Prozess, denn er war ja absolut unerzogen und roh, erstmal auf der Alm groß geworden und hatte noch nie so richtig eine menschliche Führung genossen. Er wunderte sich nur, dass ich plötzlich ranghöher war, so viel schneller war als er, dass ich ihn in jedem Moment stoppen konnte, seine Laufrichtung wechseln konnte, seine Gangart bestimmen konnte und auch noch markieren konnte, dass alle Bereiche MEIN Territorium waren über das ich allein verfügen konnte wie ich wollte, oder ihn nach meinem Wunsch mit einbeziehen konnte und alle Resourcen von nun an allein verwaltete.  Und vor allem anderen: dass mich seine Eskapaden von nun an unbeeindruckt ließen, weil ich für mich den Stein der Weisen gefunden hatte.

Das ging nicht alles an einem Tag, aber mit jeder Minute des veränderten Umgangs mit ihm, wurde ihm mehr und mehr klar, dass egal was er machte, ich die Oberhand behielt. Ich konnte ihm zeigen, dass ich ihn liebte, ruhig bleiben konnte und trotzdem immer das letzte Ass im Ärmel hatte. Schritt für Schritt hat er gelernt, was es heißt ein gutes Pferd zu sein. Alles haben wir mit Ruhe und Zeit erreicht. 

Ich habe sehr darauf geachtet, ihn nicht zu überfordern, auch als wir begonnen haben ihn zu Reiten. Wir übten alles ohne Reiter und er kannte ja dann schon alles vom Boden her. Dass ich dann auf einer erhöhten Position saß, machte für ihn dann keinen Unterschied mehr. Wir haben auch schon aufgrund seines Kiefers nie ein Gebiss eingelegt. Nur mit Knotenhalfter und langem Strick gearbeitet. Ich habe ihm natürlich zuerst auch alle Hilfen vom Boden erklärt.

Als er 3 oder 4 Jahre alt war, hab ich einfach mal den Sattel drauf gelegt und damit Bodenarbeit gemacht. Oder ihm einen Sack Futter aufgelegt. Er hat einfach die Routine bekommen mit dem täglichen Arbeiten, dass es alles normal ist, was wir machen. Da kam nie eine Gegenwehr, er hat sich einfach auf mich verlassen.

Er ist nun zu dem geworden, was ich ihm vorgelebt habe. Morgens werde ich grummelnd begrüßt und immer willkommen geheißen. Ein rundum tolles Pferd. Ruhig, immer souverän und händelbar. Für alles offen und selbst vom Spielen auf der Weide abrufbar, wenn ich ihn holen möchte. Selbst nach 2 Jahren Reitpause lässt er sich reiten, als wäre nichts dazwischen gewesen. Beim Toben auf der Weide kann ich immer sicher sein, dass er auf mich aufpasst. Er schlägt sogar Haken, damit er einen nicht überrennt. 

Ich wünsche allen anderen nun viel Mut und Zuversicht, auch wenn alles noch nicht so auf Anhieb klappt. Dazu kann ich das Buch von Pysall nur empfehlen, es vermittelt eine tolle Kommunikation mit Körpersprache.
Hier noch ein paar andere Geschichten zum Thema Vertrauensaufbau und Führung
Viel Spaß mit eueren Pferden!


Besuchen Sie auch unsere Website: www.pferd.24-hs.de

Pferdehaltung - Was braucht ein Pferd



Wer sich mit dem Gedanken trägt, ein Pferd anzuschaffen, hat es leicht. Man kauft sich ein Pferd und stellt es als Einsteller in einen Pensionsstall. Dort wird es bestens versorgt.

So dachte ich auch einmal. Bis ich mit der Zeit erfahren musste, dass dem leider nicht so ist.

In einem Stall fehlte dies, im anderen das. Meine Pferde mussten teils enorm leiden unter der Ignoranz der Stallbesitzer. Ich mochte meine Pferde nicht mehr irgendwo abstellen, sondern suchte mir dann einen eigenen Stall. Seit 3 Jahren stehen meine Pferde nun auch direkt am Haus. Es ist so schön, die eigenen Pferde immer um sich zu haben und sie mit allem zu versorgen was sie brauchen, sei es auch noch so unterschiedlich für das ein oder andere Tier.

Aber was brauchen Pferde denn überhaupt?
Ich habe für meine Leser ein paar sehr aufschlußreiche Links zusammen gestellt, damit nun dieser Artikel nicht endlos lang wird.

Einmal gibt es  Leitlinien zur Pferdehaltung, ein PDF zur Beurteilung von Pferdehaltungen unter Tierschutzgesichtspunkten vom 9. Juni 2009 , in denen sehr genau beschrieben steht, was Pferde brauchen.

Dann gesetzliche Grundlagen zur Haltung von Pferden in verschiedenen Haltungsformen.



Sehr wichtig ist auch: Wieviel Heu braucht ein Pferd? Ich hab die Erfahrung gemacht, dass die Empfehlung von 1.5 kg pro 100 kg Pferdegewicht bei meinen nicht ausreicht. Ich brauche mindestens 2 kg bis 2.5 kg. Meine Pferde sind auch sehr bewegungsfreudig im großen Offenstall.

Haltungsform hat drastische Auswirkungen auf den Tagesablauf unserer Pferde



Was ich ganz toll finde und das sollte es in Deutschland auch bald geben: 
Als eines der ersten Länder weltweit führt Frankreich eine Art „Pferdeführerschein“ für Pferdebesitzer ein – sprich: einen gesetzlich vorgeschriebenen Wissens- bzw. Sachkundenachweis, der zur Haltung eines Pferdes befähigen und berechtigen soll.

Jetzt wünsche ich viel Spaß beim Stöbern und dann auch bald mit den eigenen Pferden im eigenen Stall.



Besuchen Sie auch unsere Website: www.pferde.24-hs.de

Mittwoch, 9. Februar 2022

Schlundverstopfung

Das Thema Schlundverstopfung und Selbsthilfe bis zum Eintreffen des Tierarztes

Ein tolles Video mit Erklärungen: 





Besuchen Sie auch unsere Website: www.pferde.24-hs.de

Mittwoch, 13. Oktober 2021

Hufbearbeitung Thema: HGM - Hoof Guided Method - Huf geleitete Methode, nach Maureen Tierney



 

Unser Fjölvi hatte leider einen Hufreheschub, vor 2 Jahren. Wir hatten Glück, mit der Bearbeitung mit HGM haben wir ihn super wieder auf die Füße gestellt. Er hat keinerlei Probleme mehr und läuft über jeden Untergrund.

Hoof Guided Method - kurz HGM genannt, 
eine Methode der Hufbearbeitung die sich vom Huf leiten lässt, nach Maureen Tierney. 
Die Regeln dazu sind:

- Reinigen Sie den Huf gut. Beurteilen Sie den Huf, um zu sehen, ob er getrimmt werden muss.
- Wenn die Hufwand 1/8 Zoll (0,3175 cm) oder mehr über der Sohle liegt, sollte sie getrimmt werden. 
- Die Wand mit einem 20 bis 25 Grad Winkel von der weißen Linie von 8 zu 4 Uhr auf Sohlenhöhe abschrägen, dann bis zur Trachte hoch nur begradigen. 
- Lassen Sie die Trachten in Ruhe, wenn sie sich 1/4 Zoll (0,635 cm) über der Sohle befinden. 
- Wenn die Trachten nicht gleich hoch stehen, raspeln Sie die höhere Trachte entsprechend der tieferstehenden Trachte herunter.
- Gibt es eine Sohlenschwiele, eine Erhöhung auf der Sohle, schrägen Sie den Hufwand/Tragrand zurück bis zur Schwiele. 
- Gibt es keine Schwiele, schrägen Sie die Hufwand immer nur bis zur weißen Linie.
- Alle losen Teile des Strahls entfernen, damit sich keine Taschen bilden, ansonsten in Ruhe lassen. 
- Nach dieser Bearbeitung den Huf in Ruhe lassen und in 4 Wochen neu beurteilen.

Hier finden Sie eine sehr ausführliche Website mit vielen Videos und Erklärungen (englisch)

Kanal von der Begründerin 
Maureen Tierney, die aber leider nicht mehr lebt und ihre einzelnen Erklärvideos sowie eine Zusammenfassung als Video



Hier geht es zur älteren Facebookseite von HGM


Besuchen Sie auch unsere Website: www.pferde.24-hs.de


Hufbearbeitung Thema Huforthopädie



Huforthopädie in Theorie und Praxis 

Ein sehr interessanter Artikel von Konstanze Rasch, der interessante Einblicke gibt in die allegemeine Hufsitutation und deren Möglichkeiten der Bearbeitung aus Sicht der Huforthopädie.






Besuchen Sie auch unsere Website: www.pferde.24-hs.de


Samstag, 29. Mai 2021

EquiClassic-Work


Alexandra Schmid und Michael Geitner haben ein umfangreiches Trainingsprogramm am Boden entwickelt, das nicht nur Spaß macht, sondern für die Gymnastizierung, die Balance, die Koordination und nicht zuletzt für das so wichtige Geraderichten des Partners Pferd sorgt. Im Zentrum steht die EquiClassic-Work, dabei werden Basisübungen erklärt, die einen idealen Einstieg in die klassische Arbeit an der Hand ermöglichen. Es wird abgewechselt zwischen lösenden und versammelnden Übungen.

  • Positionsarbeit
  • EquiClassic-Work
  • EquiClassic-Work – Übungen und Abläufe
  • Longe-Walking
  • Die longierte Dual-Aktivierung
  • Longierte Dual-Aktivierung – Übungen und Abläufe
  • Equiplace

Über die Autoren

Michael Geitner kennt (fast) jeder Reiter in Deutschland. Er ist hierzulande einer der bekanntesten Pferdetrainer, Autor diverser Fachbücher und Erfinder der Trainingsmethoden »Be strict!«, »Dual-Aktivierung«, »Equikinetic« und »EquiClassic-Work«. Sein Motto »Pferdetraining muss einfach und effektiv sein« kommt bei Reitern gut an.

Co-Autorin Alexandra Schmid ist Pferdetrainerin nach Michael Geitner und hat die Erfolgsmethode »Equikinetic« maßgeblich mitgeprägt.




Besuchen Sie auch unsere Website: www.pferde.24-hs.de

Be strict


Die Freizeit mit Pferden zu verbringen ist für Pferdeleute die schönste Sache der Welt. Stimmt aber – egal ob am Boden oder im Sattel – die Kommunikation zwischen Mensch und Tier nicht, wird es für beide unbefriedigend und gefährlich. Die Wurzel allen Übels ist meist in der ungeklärten Rangordnung dieser Zweierbeziehung zu finden, in welcher der Mensch eindeutig der »Chef« sein sollte. Ist er es nicht, trifft das Pferd seine Entscheidungen selbst, äußert konsequent und oft unter Einsatz seiner ganzen Kraft. In diesem Ratgeber erläutert Michael Geitner seine erfolgreiche Methode BE STRICT, die auf das richtige Verständnis und Konsequenz im Umgang mit dem Pferd baut. Kompetent, sympathisch und direkt erläutert er, worauf es ankommt. Dabei vermittelt er dem Leser ein »Aha-Erlebnis« nach dem anderen.

 Sehr schön auch das Poket Training von Geitner und Schmid, mit 30 hochwertigen Karten zum Mitnehmen in einem kleinen Format und schöner Plastiktasche und mit Basisübungen Umgang und Reiten!

Michael Geitner ist Pferdetrainer und bietet auf seiner Reitanlage im bayerischen Rechtmehring unter anderem Kurse zur Dual-Aktivierung an. Mit seiner Methode BE STRICT eröffnet er Reitern und Pferdebesitzern seit gut einem Jahrzehnt ein neues Verständnis für den Umgang und die Arbeit mit Pferden.



Besuchen Sie auch unsere Website: www.pferd.24-hs.de

Samstag, 2. Januar 2021

Equus, die Geschichte von Mensch und Pferd

Eine Dokumentation vom ZDF: Equus, die Geschichte von Mensch und Pferd

Wann, wo und wie wurde erstmals das Pferd gezähmt? Der Film folgt den Spuren einer einzigartigen Beziehung zwischen Menschen und einem Tier, eine Beziehung, die die Welt verändert hat.
43 min43 min 28.07.2019
Video verfügbar bis 28.07.2029

Besuchen Sie auch unsere Website: www.pferde.24-hs.de

Dienstag, 22. Dezember 2020

Kennst du die Angst vorm Reiten?



Wer kennt das auch, die Angst vorm Reiten? 
Manchmal überfällt einen schon die Angst vor dem Aufsteigen, wenn man einfach nur vor der Aufstieghilfe oder dem Pferd steht und jedes mal wird die Angst größer, bis man überhaupt nicht mehr aufsteigen kann.

Das ist traurig, ja, aber es geht besser, wenn man sich dabei nicht so unter Druck setzt. Man kann erstmal in kleinen Schritten voran gehen. So wie man Pferden auch etwas beibringen würde. Wenn du auf die Aufstieghilfe kletterst, dann heißt das ja nicht, dass du dich da gleich aufs Pferd setzen musst. Wichtig ist, dass du einfach bereit dazu bist, immer etwas weiter zu gehen, werde kreativ. 

Putze ihn, streichle ihn, ohne das Ziel dabei im Auge zu haben aufzusitzen. Mache doch nur da oben was dir und ihm Spaß macht. Kraule ihn, steh einfach da und genieße das Zusammensein. Nächstes mal wird es dir schon Freude bereiten da hoch zu steigen. Und dann leg mal deine Hand rüber und putz ihn auf der anderen Seite, lass dies dein Ziel sein, falls du magst. Und das Wichtigste dabei: freu dich, wenn du glücklich wieder runter steigst. 
 
Nächstes mal oder auch vielleicht erst das übernächste mal lass dein Ziel sein deinen Fuß auf seinen Rücken zu legen und bitte nicht mehr, entscheide das erst, wenn du oben stehst. Das reicht schon. So, dass du dich jederzeit wieder entfernen kannst, ohne sich auf ihm abzustützen. Oder du lehnst mal deinen Kopf an, oder lehnst dich über dein Pferd, wenn du oben stehst. So kannst du lernen, dass es auch ok ist, wenn du so hoch oben bist. Und du bekommst etwas mehr Gleichgewichtssinn, wenn du nicht einfach aufsteigst, sondern nur oben stehst und dich hin und her lehnst. Und wenn das lehnen oben noch nicht klappt, dann übe das erst unten. 

Vielleicht setzt du dich in ferner Zukunft dann auch mal für eine Sekunde auf ihn oder gleitest auf der anderen Seite einfach wieder herunter, mach das ohne Sattel, dann kannst du auch nicht hängen bleiben. Aber bitte setze dich nicht unter Druck, dieses Gefühl ist furchtbar, für dich und für dein Pferd, es spürt doch deine Gefühle. 

Gönne dir Freude mit dem Pferd. Mehr willst du doch nicht. Und dann bewege ihn vielleicht auch von der Aufstieghilfe mal um dich herum und halte ihn an, oder bewege einen Teil von ihm von dir weg und zu dir hin. Solche Sachen werden dir und deinem Pferd bestimmt auch Spaß machen. Nimm eine Art verlängerter Arm, eine Peitsche z. B. (Er sollte natürlich keine Angst davor haben) und erkläre deinem Pferd mit viel Lob, was du von ihm möchtest. Das lässt euer gegenseitiges Vertrauen anwachsen. 

Dir fällt bestimmt selber noch sehr viel dazu ein. Aber vergesse niemals: mache das, was dir Freude bereitet und nicht etwas, was dir Angst macht. Schon allein diese veränderte geistige Haltung zu deinen Vorhaben und deinem Pferd wird in dir etwas verändern.
Hier noch ein kurzes Video von Nero, der wie beim Clickern lernt, einen Targetstock zu berühren. Anstatt des Clickers verwende ich einen Belohnungston, den hab ich immer dabei und kann ihn nie vergessen. Mein Ton heißt: Hohoo ;-)




www.pferd.24-hs.de

Montag, 19. Oktober 2020

Fjölvis Hufrehe - 1 Jahr im Überblick: Verlauf der Heilung



Möchte hier unsere Geschichte erzählen, in einer Art Tagebuch.

Nachtrag: Video Sofortmaßnahmen bei Hufrehe

Ich hab schon am Dienstagabend, 13.10.2020 gemerkt, dass Pony schwer atmet. Mitwoch dann gesehen, läuft steif, es lahmt, hab auf dem einen Huf einen Angußverband gemacht, weil es eben auf diesem gelahmt hat. 
Unser homöopathischer Arzt Dr. Schulz, spezialisiert auf Pferde, hat ihm Globulis Ledum C 30 verschrieben. Diese hat er von Mittwoch an bekommen.

Donnerstag den Hufschmied eines anderen Pferdes am Stall angefragt, ob er sich das mal ansehen kann, hat sich leider 2 Tage nicht gemeldet und dann jemand anders rufen können, diese Difho Pflegerin kam heute und hat mal gefühlt und abgedrückt, leider nichts konkretes gefunden. Meinte, er hätte eventuell Hufrehe. TA verständigt und der hat das sofort bestätigt, als er Pony gesehen hat. Der wollte einen Entzündungshemmer spritzen, konnte aber kein Mittel spritzen, weil er keine Vene gefunden hat, hat bestimmt 20 mal rumgestochen, Pony jedesmal gezuckt, aber brav geblieben. (Er ist übrigens immer ein lieber Schatz) Jedenfalls zeigte sich dann irgendwann etwas Blut in der Kanüle, aber lief nicht. Er meinte, es wäre wohl zu dickes Blut.
Er hat mir dann als Schmerzmittel Phenylbutazon-Gel PH 100 mg/ml und Aspirin da gelassen. 

Er hat noch Keile unter die Hufe geklebt, Pony ist sofort wieder besser gelaufen und hat mir empfohlen spezielle Hufschuhe für Rehe anzuziehen.
Inzwischen weiß ich, es gibt noch eine bessere Möglichkeit zu Polstern: Man kann links und rechts des Strahles mit Mullröllchen polstern, dann die Sohle dick polstern, damit der Tragrand entlastet wird und die Wand nicht weg hebelt. Deshalb ist grundsätzlich auch im Vorfeld schon eine gute Bearbeitung der Hufe wichtig, damit Pony es bequem hat.

Fjölvi bekommt jetzt Heu aus engmaschigen Netzen, 3 cm. Menge: 7-8 kg bei 350 kg Körpergewicht. Daneben frisste er Stroh von der dicken Einstreu, die teils auch noch mit etwas Heu vermischt ist, da kann er dann bisschen suchen. Bisher hatte er All you can eat vom Heuballen mit Netz, war wohl zu viel. Jetzt schauen wir mal, wie es mit der begrenzten Fütterung aussieht, eventuell müssen wir noch mehr reduzieren.

Getrocknete Brennessel habe ich ihm angeboten, hat er gierig aufgefressen.
ER TRINKT WIEDER GUT, was er die ersten Tage nicht gemacht hat, hab einen Bottich drin stehen. Steht sowieso immer drin, ich weiß, dass meine Pferde gern aus Bottichen saufen.

Auf der Suche nach der Ursache macht man sich doch Gedanken.
Er wird sowieso nicht viel "genutzt". Das heißt normal steht er im Offenstall mit seinem Kumpel. Zugang zum Trail wenns trocken ist, Weide im Sommer nur ca. 1-2 Stunden täglich. Seit Wochen war eh alles abgefressen und sie durften auf die ganzen 7000 qm. Die spielen und toben selber rum, brauche ich nicht bewegen. Seit paar Wochen hats aber geregnet und sie waren nur im Unterstand: ca. 65 qm und Paddock davor ca. 100 qm und noch ein kleiner Unterstand ca. 15 qm. Er hat jetzt davon ein Stück abgeteilt bekommen und steht im kleinen Unterstand, dick mit Stroh eingestreut.
Vielleicht war das auch die Ursache, zuviel Heu (es gibt dazu noch eine weitere weniger schöne Erkenntnis, siehe weiter unten), zuwenig Bewegung, zum Trost ein paar Äpfel jeden Tag, sowieso schon zuviel Speck, es macht wohl das Gesamtpaket.

Heute am Sonntag ist er wieder etwas mehr gelaufen. Vielleicht wegen Schmerzmittel? Zum Wasser, an das Tor, eine Runde, auch mir entgegen gekommen, als ich mit Heunetz kam. Nun ist das vielleicht nicht der beste Weg, wenn er läuft. Habe mich mit meinem Homöopathen besprochen, der ja Arzt ist und mich dazu entschieden den homöopathischen Weg zu gehen. Das heißt, Schmerzmittel weg lassen, speziell Phenylbutazon, was im Verdacht steht, Hufrehe auszulösen. Wenn er sich aufgrund der Schmerzmittel mehr bewegt, kann das auch die Strukturen schädigen. Er soll sich am besten hin legen und hat dafür dicke Stroheinstreu bekommen. An diesem Abend bekam er Belladonna C 30 eine Gabe. Video von Sonntag:




Das heißt ab heute, Monatag 19.10. bekommt Ponymann aufgrund seiner speziellen Eigenschaften Pulsatilla C 30. 
Außerdem wird nun mit Eisbeuteln gekühlt. Es wurde anscheinend festgestellt, dass selbst bei dauerhaftem Kühlen mit Eis keine Schädigung eintreten kann.
Wir entscheiden täglich je nach Entwicklung und Reaktion. Danke an Dr. Schulz für den Einsatz, als Ansprechpartner, nach Absprache im besonderen Falle erreichbar wann immer es sein muss.

So, Fjölvi hat sich gut gehalten. Er hat viel geruht, auch gelegen, und er hat sehr begrenzt Heu gefuttert. War in der Sattellage immer etwas feucht geschwitzt und immer etwas schwer geatmet. Natürlich hat er gutes Mineralfutter bekommen und ich habe ihm Zeolith gegeben, zum Ausleiten/Abtransport eventueller Giftstoffe.

Zwei Wochen später, gegen Ende Oktober: Ich fühle kein Pulsieren mehr, die Atmung ist wieder ruhig geworden und Schwitzen muss er auch nicht mehr. Er steht auf einer dicken Matte aus Stroh mit Strohhäcksel  und läuft auch schon im Auslauf mal in die Sonne. Der Auslauf besteht zum Teil aus Matsch, zum Teil Gummimatte und ein Teil ist feste Erde. Größtenteils hat er also die Möglichkeit auch da weich zu stehen.

Ich weiß nun im Nachhinein ja nicht, ob es die beste Entscheidung war, Keile zu unterlegen, da es die Möglichkeit gibt anders zu polstern. Hinterher erfährt man meistens mehr. Da er einen Keil verloren hat, haben wir den zweiten abgemacht und die Hufe zum Glück zum November hin sofort rehegerecht gut bearbeiten können.
Ich habe mich nach den Empfehlungen vom tierheilkundezentrum.de gerichtet. 
Hinten war ja kein Problem, das ging schon vorher, aber vorne wollte er nicht lange hoch geben, da hatte er wohl zu viel Schmerzen, da musste einer Aufhalten. Aber er sah so zufrieden aus, nach der Bearbeitung, es war trotzdem der richtige Schritt. Gestern, 4. November und Heute konnte er die Hufe wieder ganz normal geben, er hat nicht mehr weg gezogen. Ok, nicht so ewig lang, aber fürs Nachbessern der Bearbeitung hat es ausgreicht, nun sind auch die Feinheiten bearbeitet. Endlich, nach 3 Wochen sind wir einen Schritt weiter. Ich bin so froh für ihn. 

Ein gutes Infovideo zu Hufrehe gibt es auch von Karin Kattwinkel, was aus meiner Sicht logisch erklärt, warum Keile zum Beispiel die tiefe Beugesehne zwar entlastet, aber dafür den Zug auf die Hufwand erhöht.

Auch vom VFD gibt es einen interessanten Artikel: Das Fruktanmärchen.

Eine weitere Erkenntnis: Seit der letzten Heulieferung habe ich anscheinend auch den Auslöser gefunden: Der Lieferant sagte mir, dass er Grummet geliefert hatte, obwohl er mir am Telefon sagte, er hätte momentan nur einen frühen Schnitt. Das Heu war sehr fein und grün, hätte er nicht ausdrücklich gesagt, es sein frühes Heu, hätte ich das garnicht gefüttert. Somit hat er also eine ziemliche Energiebombe bekommen, weil dieses Heu ein später 2. Schnitt gewesen ist, sein Stoffwechsel hat das bestimmt nicht verkraftet. Auch meine Stute hatte schon Bauchweh bekommen davon und hat es nicht mehr gefressen. Die anderen beiden sind ohne sichtbare Schäden davon gekommen. Der Lieferant nimmt zwar jetzt die restlichen 2 Quader zurück, aber leider kommt die Gesundheit auch nicht wieder davon. Inzwischen habe ich tolles neues Heu bekommen!

Ein kleines Laufbild als Zwischenbericht vom 9. November:


Hier nun ein Video vom 19. November:


19.11.2020
Bisher bekam Fjölvi Marstall force, aber ich füttere keine synthetischen Mineralien mehr, die ich leider bis jetzt fütterte, weil ich mich nie damit auseinander gesetzt hatte... Durch die Erkenntnisse der Berater aus einer speziellen Gruppe bei Facebook habe ich noch einige Tipps bekommen:

Inzwischen habe ich gewechselt auf:
Huminomineral, natürliches, rehegerecht verwertbares Mineralfutter, googlen nach den besten Preisen ist sinnvoll. 

Die Fütterungsempfehlung stelle ich hier mit rein, die ist nicht so klar in der Beschreibung, ich habe mich informiert und angefragt, diese Antwort habe ich erhalten:

Die Fütterungsempfehlungen im EquiGreen Bereich beziehen sich auf ein 600 kg schweres Pferd 
Bei HuminoMineral sind je nach Verpackungsgröße die Messlöffel unterschiedlich groß, im Allgemeinen gilt: 
30 g täglich bei 600 kg Körpergewicht des Pferdes. Ein gestrichener Messlöffel entspricht bei der 1kg-Verpackung ca. 7,4 g, bei der 8kg-Verpackung ist er etwas größer (13,8 g).
Zum Mineralfutter möchte ich noch etwas sagen. Dieses natürliche Pulver war nicht sehr beliebt. Ich habe das über Wochen, fast Monate langsam, fast in homöopathischen Dosen, eingeschlichen verfüttert in aufgeweichten Heucobs. Jetzt wird es von allen gut aufgenommen, keiner meckert mehr.

Dann im aktuten Schub:
EquiGreen Toxisan , unterstützt den Stoffwechsel,
Lauf fit, oder arthrogreen-lauf-fit, eventuell Huf Tonikum, hilft bei Rehe-Schmerzen.
Dazu getrocknete Kräuter30 gr Weidenrinde und 30 gr Mädesüss

Meine Pferde bekommen für Herbst und Frühjahr immer noch eine Kur mit Selen und Zink.

Heute habe ich auch wieder mit dem Arzt telefoniert, ich werde nun ein weiteres homöopathisches Mittel geben, welches speziell für ihn ausgesucht wurde.
Ich bin so froh, dass es Fjölvi nun schon wesentlich besser geht. 
Zwischendurch wurden seine Hufe auch nachgearbeitet, das steht heute auch wieder auf dem Plan.
Ich habe nun alles versucht, was ich tun kann und hoffe er macht weiterhin gute Fortschritte.
 
09.02.2021

Der kleine Fjölvi hat heute vor lauter Freude im Schnee einige Runden galoppiert, er läuft wieder so gut. Ich hab ihn auf die verschneite Koppel rennen lassen und es war so schön ihn so voller Freude toben zu sehen. Er wollte fast nicht aufhören. Hab ihn aber dann wieder rein gestellt in Unterstand mit Matschpaddock, weil ich keine Ahnung habe, ob ihm das so gut tut, wenn er so rum galoppiert.
Seinen Hufen sieht man auch nichts an, also keine Nase oder verbreiterte weiße Linie, sie sehen ganz normal aus. Habe jetzt auch nicht röntgen lassen, werde erstmal sehen, ob sich die weiße Linie noch verbreitert zeigt. Vielleicht war es einfach nicht so schlimm, oder wir haben schnell und gut reagiert?

03.05.2021

So nun fast 3 Monate später läuft er immer noch gut und man merkt ihm nichts mehr an. Er steht wieder mit seinem Kumpel zusammen seit Anfang April 2021 und benimmt sich normal, spielt auch mit ihm. Nun sieht man es seinen Hufen bei der Bearbeitung schon an, es wächst langsam alles raus. Es geht ihm gut soweit. Wir haben bis jetzt immer noch das Ekzemx und Lauffit gefüttert, sowie zusätzlich natürliche Mineralien.

13.10.2021

So. Genau vor einem Jahr hatte Fjölvi Hufrehe.
Ein Jahr später ist er wieder total fit. Er läuft gern, spielt und tobt, hat gut abgenommen und alles scheint wieder gut zu sein.

Momentan lebt er nun noch mit seinem Kumpel Chester im Offenstall mit mehreren Unterständen, angrenzenden Paddocks mit verschiedenen Untergründen: Matschig, steinig, geteert, und einem Naturboden-Auslauf, angelegt in Form eines Trails, der nur bei absoluter Nässe mit tief aufgeweichtem Boden geschlossen ist. Die Unterstände sind teils Naturboden, ein Teil Späneeinstreu, Strohmatte. Späne bevorzugen sie zum Liegen und Stehen/Ruhen, Späne und Stroh zum Pinkeln und sie tun mir den Gefallen und Äppeln auf das Stück Naturboden, worauf ich die Äppel einfach absammeln kann.

Auf dem Trail verteile ich tagsüber bei Trockenheit loses Heu rundherum in Abständen, pro Fütterung 3 kg alle 3-4 Stunden, jeweils nur immer eine Handvoll an einem Fleck und sie sind viel in Bewegung und brauchen etwa 1-2 Stunden bis sie jeweils fertig sind. Bei feuchtem, oder nassem Wetter hänge ich Netze mit der entsprechenden Ration auf. Nachts bekommen sie ein Heunetz im Unterstand. Die Ration ist für beide zur Zeit rund 12 kg tagsüber verteilt und ca. 6-10 kg nachts. Stroh steht ebenfalls im Netz zur Verfügung. Chester wiegt 430 kg, Fjölvi ca. 350 kg.

Rund 20 kg für gesamt nicht mal 800 kg Pferdegewicht erscheint vielleicht erstmal viel, aber durch die entsprechende Bewegung scheinen sie jetzt nicht fett zu werden. Bewegt werden sie 2-3x pro Woche mit ein wenig Bodenarbeit. Ad libitum hat nicht gut funktioniert, weil sie sich dann nicht mehr so viel bewegen und richtig fett werden. Das habe ich über ein Jahr lang ausprobiert. Sie fressen dann auf jeden Fall doppelt so viel, gerechnet an Heuballen die ich dann im Unterstand stehen hatte.

25.01.2022

Update: Fjölvi geht es sehr gut. Er ist wieder ganz der Alte. Die Pferde bekommen jetzt abgewogenes Heu, 5-6 mal am Tag in Netzen mit 6 cm Löchern. Wenn es nicht zu matschig ist, dürfen sie auf einen Matschpaddock, ansonsten großer Unterstand mit befestigtem Paddock davor. Weide im Sommer 2 Stunden ca. Er läuft auf jedem Untergrund, weich, hart, Strasse, Schotter, alles gut. Wir haben ihm einfach Zeit gelassen und ihn nicht besonders bewegt. Er darf mit seinem Kumpel spielen und nach einem Jahr Pause mal ab und zu wieder spazieren gehen. Wir werden dieses Jahr auch wieder anfangen zu Reiten. Er sollte einfach soviel Zeit bekommen, wie er brauchte.

Hier im Video zeigt er sich fröhlich beim Wälzen.

 
 
  Und hier auf einem Spaziergang, läuft gut mittlerweile auf jedem Untergrund, Kies, Teer, steing, er zieht nicht mal zum Rand.
  


Update:



Er hatte Hufrehe im Oktober 2020, jetzt haben wir Januar 2023 und dem süßen Fjölvi, geht es immer noch gut, seine Hufe wachsen super und er läuft sehr gut. Im Moment bekommt er wieder Heu ad libitum, kein Stroh - weil wir kein gutes Futterstroh bekommen haben,  und Huminomineral, sowie eine Kur mit Zink/Selen.

Eigentlich wollten wir schon im letzten Jahr wieder Reiten, haben ihm aber noch ein Jahr Urlaub gelassen, weil wir einfach nicht dazu gekommen sind. Dieses Jahr freue ich mich nun darauf, mit ihm wieder die Gegend zu erkunden
.







Dienstag, 7. Juli 2020

Eine kleine Geschichte über den großen Nero

Als Nero 1 Jahr alt war ist mir ein Unfall mit ihm passiert.
Es hat sich gezeigt, dass er auch als Jüngling schon sehr umsichtig war und immer aufgepasst hat, obwohl er manchmal doch ein kleiner Tollpatsch war.

Ich stand mit zwei Schülerinnen auf dem Hof, auf dem auch Nero mit seiner Zieh-Mama herum lief.
Er hatte damals noch nicht so viel zu sagen bei ihr und musste auf ihre plötzliche Aufforderung hin weichen. Bei dem Manöver rempelte er mich an und weil ich nicht auf ihn geachtet hatte, fiel ich um auf den Boden, weil ich über meine Füße stolperte. Die Landung war etwas unsanft auf dem Asphalt und ich sah die Hufe über mir...
in diesem Moment ging mir blitzartig ein sehr mulmiges Gefühl durch und durch...
aber es passierte nichts, Nero fror augenblicklich in der Bewegung ein und blieb ganz ruhig stehen, bis ich unter ihm hervor gekrabbelt war.
Natürlich hatte ich etwas Schmerzen in Hüfte und Bein und begutachtete erstmal, ob mir etwas Schlimmeres passiert war, aber außer den Schmerzen war nichts kaputt.
Die Schülerinnen, die das beobachtet hatten sagten, als ich am Boden lag, hatte Nero nur noch vorsichtig ein Bein abgestellt und gewartet.
Er drehte sich dann ganz vorsichtig zu mir, beschnupperte mein Bein und ich hatte das Gefühl, dass er wissen wollte, ob mir etwas passiert sei. Ich sagte ihm, dass alles ok wäre, es tut nur etwas weh.
Die nächsten zwei Tage kam Nero sofort zu mir, wenn ich an den Stall kam und beschnupperte sofort mein Bein von Hüfte bis Boden, so als ob er fragen wollte, ob es mir besser geht.
Ich musste ihm dann ausdrücklich versichern, dass es wirklich nicht mehr schlimm sei, erst dann entfernte er sich wieder, natürlich nicht bevor wir eine extra Schmuseeinheit eingelegt hatten.
Der kleine Bub ist nun schon 4 Jahre alt, aber immer noch so ein sensibler Koloss von 700 kg.
Auch Heute ist er noch genau so wie damals, er ist einfach ein großer Schatz ;-)

So klein war er damals:


Besuchen Sie auch unsere Website: www.pferde.24-hs.de


Montag, 17. Februar 2020

Wetter und Sonnenaufgang/Sonnenuntergang in Seesbach






Die ausführliche Version:



Besuchen Sie auch unsere Website: www.pferde.24-hs.de

Sonntag, 29. September 2019

Nero, so groß mit Hut


Nero ist unser 3,5 jähriger Noriker.
Er kam mit 6 Monaten dirket vom Schlachter in unsere kleine Herde und ist ein großes Schlitzohr ;-)

Dabei aber sehr klug, besonders liebevoll und jederzeit äußerst sensibel.
Dazu möchte ich eine kleine Geschichte von heute Nachmittag erzählen.

Es regnet bei uns schon seit Tagen. Bei uns stehen aus verschiedenen Gründen je 2 Pferde gemeinsam in einem großzügig bemessenen Unterstand mit Paddock, die jeweils nur auf dem  großen Trail und den Weiden gemeinsamen Ausgang genießen. Der Boden ist aufgeweicht und das Tor zum Trail ist für beide Gruppen geschlossen. Heute schien es etwas trockener zu werden, wir hoffen darauf, dass bald alle wieder frei herum laufen dürfen.

Als wir nun bei Neros und Tafis Bereich mit Abäppeln fertig waren, ging es mit der Schubkarre zum zweiten Paddock. Da wir aber zu zweit waren, kam es wie es eben manchmal so ist, eine verlässt sich auf die andere dazu, dass die Gittertür zu Neros Auslauf nur angelehnt blieb. Nero hat das sofort gemerkt und sie aufgeschoben. Er lief schnurstracks zum Eingang des Trails, der glücklicherweise noch geschlossen war. Da Nero sehr schwer ist, hab ich bei ihm sozusagen eine Doppelsicherung eingebaut und das erste Teilstück nochmal mit Stromzaun abgesichert, damit das Pferd nicht den ganzen Trail durchlöchert und trotzdem ein Stück offen ist, zum Wälzen usw. und um mal ein paar Schritte galoppieren zu können, wenn sich mal Bewegungsdrang angestaut hat. Da stand er nun und wartete darauf, dass er raus darf und seine Kumpels auch dazu kommen würden.

Chester und Fjölvi hatten das natürlich nebenan sofort mitbekommen und warteten auch schon am Tor. Naja, was soll ich sagen, ich konnte das nicht übers Herz bringen, die jetzt da drin zu lassen und hab das Tor geöffnet, weil ich mir dachte, da können sie sich eben auch mal im Matsch wälzen nach den miesen Tagen nur auf dem Paddock. Der hat nur ca. 100 qm, das ist ja nicht viel und zum Wälzen ist das auch nicht gerade so toll.
Aber weit gefehlt, da war so viel Energie da, die auf einmal los gelassen wurde. Die beiden galoppierten den ganzen Trail entlang, auf die jetzt offenen Weiden, eine nach der anderen und wieder den Trail zurück und wieder auf die andere Seite usw. Sie hörten überhaupt nicht mehr auf, sich zu freuen.
Und Nero? Der machte Bocksprünge, galoppierte vom Eingang zum Trail zurück zum Paddock, von dort wieder hin zum Eingang und Buckelte was er konnte. Seine Tafi war dann natürlich auch ganz aufgeregt und ist mit hin und her gelaufen. Zum Glück hat der Boden das ausgehalten und sie sind nicht gerutscht.

Ich hab mir dann gedacht, dass ich jetzt Ruhe rein bringen muss und wollte durch den Auslauf zur Futterkammer laufen, um ihre Futterschüsseln zu holen, wenn ich damit komme, werden nämlich alle immer ganz zahm, weil es ja sonst die, wenn auch kleine Handvoll Mineralfutter gibt.

Ich hab also gewartet, bis die Bahn frei war und bin raus gesprungen quer über die Bahn. Nero kam jedoch schon wieder ums Eck galoppiert und ich bin zum Rand gehechtet. Er hat dann kehrt gemacht und wollte wieder in die andere Richtung los galoppieren, ich stand immer noch am Rand. Als er an mir vorbei ist, hab ich mich gesputet, in die andere Richtung davon zu springen. Er aber ganz mutig sein Bein in meine Richtung gehoben und gedroht.

Ich weiß, dass Nero und auch jedes andere Pferd, genau treffen könnte, wenn es wollte. Auf den Punkt genau. Aber dieses Andeuten hat mich in dem Moment sehr wütend gemacht. Ich war ja auch aufgeregt, möglichst schnell Ruhe rein zu bringen, was natürlich nicht mal im Ansatz hilft, wenn man selber aufgeregt ist, aber was soll ich sagen, ich bin manchmal auch nur Mensch...

Na jedenfalls schnell die Futterschüsseln geholt und im Paddock verteilt. Und schon kamen alle an und haben zufrieden gemümmelt. Sofort alle Tore geschlossen und drin waren sie wieder.
Aufatmen meinerseits.

Aber innerlich immer noch etwas SEHR wütend über seine Aktion, mir zu drohen. Ich hab mich an den Zaun des Paddocks gelehnt und reflektiert, was das jetzt war. War das jetzt ernst oder spielerisch? Da ich ja auch aufgeregt rum gesprungen bin, konnte er es auch dahin deuten, dass ich diesmal ganz entgegen sonstiger Aktionen einfach mal mit spielen wollte. Deshalb mit Sicherheit spielerisch, denn er hätte mich ja auch treffen können, wenn er wollte, aber dennoch in meinem Bauchgefühl immer noch angespannt.

Da kommt diese Wuchtbrumme zu mir geschlurft, gähnt mich an und leckt mir die Hände! Ich kenne das aus dem Herdenverhalten der Pferde sehr gut. Wenn einer den anderen zufällig getroffen hat, oder dem anderen weh getan hat, geht er hin, gähnt um zu sagen, dass war jetzt aber nicht ernst gemeint und leckt den anderen intensiv, manchmal Minuten lang.
Er hat mich sehr gerührt mit seinem Verhalten. Meine Wut ist jedenfalls in diesem Moment dahin geschmolzen und er war wieder ganz das sanfte Mammutbaby, was ich kenne.





Besuchen Sie auch unsere Website: www.pferde.24-hs.de


Montag, 9. April 2018

13 Ways to Establish and Confirm Leadership



Straightness Training is most effective when the horse sees you as a leader, because as a result, your horse will follow you, respect you, trust you, feel safe and he will be willing and cooperative.

Read this verry nice article from Marijke de Jong here:

http://straightnesstraining.com/the-rider/horsemanship/be-the-leader-with-your-horse/


Besuchen Sie auch unsere Website: www.pferde.24-hs.de