Freitag, 21. August 2015

Matsch im Paddock - jetzt nicht mehr - mit Platten und Steinen zur Befestigung

Welcher Offenstallbewohner kennt diese Bilder nicht....
Mit der Schubkarre kaum ein Vorwärtskommen

Tiefer Boden wo selbst die Stiefel stecken bleiben

Mit Wasser, das sich in den Vertiefungen Ewigkeiten hält

Für uns nächsten Winter kein Problem mehr.
Wir haben uns einen befestigten Futterplatz angelegt mit Knochensteinen gepflastert und einen Weg gelegt bis zum Unterstand, quer über den Auslauf mit Rasengitterplatten der Firma Riedwiesenhof. Diese kann man auf trockenen oder matschigen Untergrund ohne Unterbau verlegen. 

Wir haben den Weg trocken verlegt und mit Kies und Sand/Erde Gemisch verfüllt. Bisher wird er gut festgetrampelt von den Pferden. Wir werden sehen, wie es im nächsten Matschwetter aussieht. Jedenfalls versinkt uns die Schubkarre nicht mehr.

Die Verlegung war sehr einfach, Platten drauf, zusammengesteckt und da lagen sie. Kinderleicht, ehrlich. Aber... jetzt kommts... da wir nur einen schmalen Weg gelegt haben, wollten wir ihn mit Erdnägeln feststecken. Die haben wir aber nur zur Hälfte reinbekommen und auch erst, als wir ein paar davon krumm geschlagen hatten. Denn der Bodenunterbau ist voller Steine aus der Drainageschicht.

Aber nicht lange und sie steckten zumindest zur Hälfte drin. Die Bilder zeigen es deutlich, wie wir den Rest, der noch raus schaute krumm gehauen haben um ihn in die Waben zu versenken.
Der Weg wird gern gelaufen und befestigt sich allein weiter. Hier nun die Bilder unserer ca. 2 stündigen Arbeit:













Hier der Auslauf im Winter, der Weg bleibt trocken, fest und glatt, selbst wenn alles rundum versumpft, 
die Pferde benutzen ihn gern:


  



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Donnerstag, 20. August 2015

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Freitag, 14. August 2015

Pferde artgerecht halten

Ein tolles Buch über Paddockbox, Offenstall, Laufstall, Bewegungsstall. Der Trend geht weg von der Gitterbox, hier wird beschrieben, wie es funktionieren kann. Aber nicht nur, denn es beinhaltet tolle Tipps zu Problemlösungen wie Matsch im Auslauf oder welche Liegefläche funktioniert wie.

Hinweise zur Gruppenhaltung und die besonderen Erfahrungen damit fehlen ebensowenig wie Tipps zur Bepflanzung rund um den Stall. Wie baue ich einen Stall, was ist genehmigungspflichtig, wie teile ich den Stall ein, wie mache ich es dem Pferd gemütlich, wie lebt mein Pferd gesund, so ziemlich alle Fragen rund um die Pferdehaltung werden beantwortet, ich war begeisterte Leserin.

Der Autor Romo Schmidt verfügt über mehr als 40-jährige Erfahrung in der Pferdehaltung. Als Bauingenieur hat er bereits zahlreiche Innenboxenställe in Lauf- und Offenställe umgebaut und schreibt in Fachzeitschriften über Stallbau und Pferdehaltung.

Das erhält gleich meine Kaufempfehlung:



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Sonntag, 26. Juli 2015

Ein Thema, das vor allem Wallache und deren Besitzer angeht, die versteckten, harten Bohnen am Ausgang der Harnröhre - Pferdebohne, Eichelstein, Urinstein oder Smegmastein genannt


Bild einer von zwei Bohnen, an der Spitze des Schlauches, direkt neben dem Urinkanal, innen liegend entfernt.

Noch nie gehört davon? Da sind Sie bestimmt nicht allein.
Ich habe seit über 40 Jahren mit Pferden zu tun und bis vor kurzer Zeit war dies auch kein Thema für mich. Ich habe zwar mit der Zeit mal darüber gelesen, in einem Buch von Mark Rashid, aber wirklich noch nie davon gehört, dass irgendein Wallach von meinem Bekanntenkreis dieses Problem gehabt hätte.
Also schien dies wohl sehr selten zu sein... oder kaum jemand spricht darüber.
Es kann zwar zu erheblichen Verhaltensauffälligkeiten kommen, wenn es mal der Fall ist, was ja auch kein Wunder ist, aber sie werden eben selten entdeckt, weil es vielfach auch einfach nicht möglich ist, das Pferd an seiner intimsten Stelle zu berühren. Das erfordert viel Vertrauensarbeit. Und manchen ist es vielleicht auch zu eklig, oder wer weiß, was sonst.. obwohl es doch jedem wichtig sein sollte, sein Pferd möglichst gut zu pflegen und um seine Gesundheit besorgt zu sein.

Ich stellte nun jedenfalls fest, dass ein Wallach in unserem Stall, der erst ein paar Monate da war, augenscheinlich Probleme beim Pinkeln hatte. Er brauchte lange bis er überhaupt anfing zu pinkeln, wenn er schon Anstalten dazu machte und stand auch noch eine Weile danach da ohne sich zu bewegen. Außerdem schien es ihn anzustrengen, trotzdem pinkelte er recht oft.
Auf jeden Fall, war das meine Beobachtung. Und dann kam mir die Idee, mal nach so einer Bohne zu tasten.

Mein Schreck war groß, die Bohne, die ich fand aber noch größer, exakt 3 cm im Durchmesser. Er hat dunkle Haut somit war die Bohne auch dunkel. Kann aber auch hell sein, weil wohl Hautschuppen und allerlei Dreck sich da vermischen zu einer Wachsharten, äußerlich etwas schmierigen Kugel.

Der erste Gedanke war, wie bekomme ich dieses Ding da raus? So riesig.... es steckte ziemlich tief...
der Trick dabei war, sie von außen nach unten zu drücken. Ich brauchte nichts einreiben oder lösen, es war eigentlich ganz leicht, man muss sich nur überwinden etwas beherzt zu zugreifen und vorsichtig heraus zu drücken.
Zum Glück hatte der Wallach großes Vertrauen zu mir, ich hatte schon eine Weile an der Reinigung des Schlauches gearbeitet, wollte auch nichts überstürzen und mit der Zeit hat er es akzeptiert, dass ich daran herum hantierte. Ich wollte ihn auch nur von den angetrockneten Fetzen voller Dreck befreien, als ich diese Bohne entdeckte.

Ich war so froh, als dieses Ding weg war und dachte, damit wäre das mal für eine Weile erledigt. Trotzdem pinkelte er nicht wirklich viel besser, etwas schon, aber eben noch nicht so, wie die anderen.
Mein Verdacht bestätigte sich, als ich nochmal tastete, es kam noch eine Bohne zum Vorschein, etwas kleiner, 2 cm im Durchmesser, dafür aber noch tiefer neben dem Urinkanal, als die erste Bohne.

Auch diese ließ sich problemlos, ziemlich leicht heraus drücken, mit etwas Feingefühl, um ihm nicht weh zu tun, ließ er sich auch dieses mal ruhig behandeln. Ich habe ihn nicht angebunden dazu, er steht aber auch beim Putzen und Satteln nie angebunden. Er bleibt einfach stehen.

Von dieser zweiten Bohne habe ich leider kein Bild mehr gemacht, aber sah so aus wie die erste hier. Etwas unregelmäßig und dunkel.

Ich habe dies hier so genau beschrieben, weil ich hoffe, dass viele Wallach-Besitzer etwas beherzt jetzt nach diesen Bohnen suchen, damit ihr Wallach davon befreit werden kann und sein Leben wieder genießen kann.
Außerdem kann es sonst zu Entzündungen, Kolikartigen Schmerzen, Einklemmen des Schweifes, gekrümmten Rücken, schlechter Haltung, verkürztem Gang, Buckeln oder schlechter Laune kommen. Wobei das sicher nicht alle Auswirkungen sind.

Deckhengste oder Hengste in freier Wildbahn haben dieses Problem übrigens nicht, weil diese durch den Sprung auf die Stuten nicht solche Mengen an Dreck ansammeln können, dass es zu solchen Problemen kommt.

Ein Video davon, wie der Schlauch des Pferdes gereinigt wird,
https://www.youtube.com/watch?v=mIqo7wnG3FM
und wo diese Bohnen zu finden sind, und wie man sie entfernt sehen Sie auch hier:
https://www.youtube.com/watch?v=UzTqjuB65SA
Entfernung des Steins im Video auf Instagram.com
Die Videos sind englisch sprachig, aber durch die Bilder selbsterklärend.


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Mittwoch, 22. Juli 2015

Mythen und Fakten zum Thema Reitergewicht

Wieviel Gewicht können Pferde tragen? Was sind Gewichtsträger? Gibt es eine Regel, nach der man entscheiden kann?

Ein paar Grundgedanken zum Thema sind in einem guten Artikel erschienen, zu dem man sich eigene Gedanken machen kann.

Zitat aus dem Artikel 
auf taunusreiter.de.:
"Untersuchungen sind bekannt vom härtesten und ältesten Distanzrennen der Welt, dem TEVIS Cup, aus den Jahren 1995, 1996 und 1998, an insgesamt 553 teilnehmenden Pferden, die im Rahmen zweier Studien, nicht irgendwo, sondern auf dem "Welt-Elite-Pferde-Wissenschaftstreffen", der International Conference of Equine Exercise Physiologists (ICEEP) des Jahres 1999 vorgestellt und diskutiert. Bei diesen wurde, ziemlich unerwartet, kein Zusammenhang festgestellt zwischen Beendigung des Rittes mit gesundem Pferd und Reitergewicht, oder Reiter/ Pferd-Gewichtsverhältnis - wohl aber, und das war gleich die zweite Überraschung, ein überaus deutlicher Zusammenhang zwischen erfolgreicher, oder nicht-erfolgreicher Beendigung des Rittes und Fütterungszustand (Body Condition Score/ BCS).
Unabhängig von Größe, Gewicht, oder Reitergewicht, beendeten Pferde mit einem BCS von 5,0 - 5,5 ("mittel") den 160km-Ritt signifikant häufer erfolgreich als solche mit niedrigerem BCS (dünnere Tiere). Die Pferde trugen dabei bis zu 31% ihres Gewichts, d.h. nicht ein 1/10 oder 1/7 sondern mitunter mehr als 1/4. Das mittlere Gewicht (=Reiter, Sattel und Ausrüstung) betrug bei beiden Studien 20% mit 3% Standardabweichung, d.h. gut 1/5."


Sowie noch ein ähnlicher Artikel auf propferd.at von Martin Haller

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Samstag, 18. Juli 2015

America`s Wild Mustang


Veröffentlicht am 16.11.2014
This Emmy-award winning documentary chronicles the journey of a mustang named Charlie and the people whose lives he touches along the way. Produced and written by Jen Noble. Distributed nationally on PBS, a WTCI-TV Production, Chattanooga, TN.

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Unsere Weide 2015


Das Video hier anschauen, oder dem Link folgen auf youtube.de

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Dienstag, 7. Juli 2015

Klebt das Pferd? Bringen wir es nicht von den anderen Weg? Spielt es verrückt, wenn sein Weidekumpel nicht da ist?



Immer wieder ist zu hören oder zu lesen: Mein Pferd klebt. Bei den einen hat das Pferd ein großes Problem damit, wenn sein Weidekumpel nicht da ist. Ein anderes Pferd verlässt den Hof nicht ohne Pferdebegleitung. Beides ist für den jeweiligen Besitzer ziemlich nervig. 

Häufig erlebt man sogar großes Unverständnis für das Verhalten. Dabei müssen wir doch nur die Menschenperspektive ablegen. Dann können wir nicht nur Verständnis für das Verhalten aufbringen, sondern wir können sogar erkennen, dass das Problem häufig wir selbst sind.
Ein guter Artikel darüber ist hier zu finden:

Weg zur natürlichen Autorität 

Warum ein Pferd führen garnicht so einfach ist


Vom klebenden Pferd zu unserer Führungsqualität



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Dienstag, 30. Juni 2015

Die notwendige Zahnpflege beim Pferd



Wie wichtig Zahnpflege und Zahnkontrolle beim Pferd sind, verrät Tierärztin und Zahnspezialistin Dr. Lisa Stelzmayer im Interview mit ProPferd-Redakteurin Britta Bruckmüller-Schweinhage.
Video:
Interview Teil 1

Zahnspezialistin Dr. Lisa Stelzmayer zeigt bei mehreren Pferden, wie eine Zahnpflege bzw. Zahnbehandlung abläuft und welche Kontrollen dabei routinemäßig durchgeführt werden.

Video:
Die Behandlung Teil 2



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Pferde abkühlen, wenn es heiß wird. Wie man es richtig macht


Gerade an heißen Tagen ist eine erfrischende Abkühlung auch für Pferde angenehm und wohltuend – vorausgesetzt, dass man es pferdefreundlich macht. Wie das geht, hat ProPferd-Autorin Doris Granegger zusammengestellt.

Langsam & lauwarm – so kühlen Sie Ihr Pferd richtig ab
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The Wild Stallion Returns

Watch the drama with Cloud

The Link leads to the original post, where you can see the film in english and german

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Dienstag, 16. Juni 2015

Gibt es das Leitstutenprinzip überhaupt?


Ich werde versuchen meine eigene Meinung hier darzulegen.

Immer und überall hört man davon:
Die Leitstute führt die Herde, der Leithengst treibt die Herde.
Im Prinzip denke ich, dass dies logisch und nachvollziehbar ist. Aber es gibt nie Regeln ohne Ausnahme, sonst wäre es kein gefühlsbetontes, instinktgeleitetes, voneinander abhängiges Zusammenleben, sondern rein mechanisch erklärbares Zusammenwirken.

Nun gibt es Studien, die zeigen, dass auch Rangniedrige Tiere das Folgen auslösen.
Für mich ergibt das keinen Wiederspruch zum bisher gesagten.

Meist ist in den Herden die bisher beobachtet wurden, eine ältere, erfahrene Stute diejenige, die weiß, was sie will und ihren Weg mit Bestimmtheit einschlägt. Die anderen folgen ihr gerne, weil sie aus Erfahrung wissen, dass dies nicht schlecht sein kann, wenn es darum geht, eine Wasserstelle zu finden, die besten Futterplätze aufzusuchen, oder geeignete Ruheplätze während der Nacht aufzuspüren.

Völlig unlogisch wäre für mich, dass dies ein unantastbares Gesetz in der Herde wäre. So wie es keine lineare Struktur in der Rangordnung zu geben scheint, gibt es daraus resultierend auch keine absolute Führung von nur 1 einzigen Tier. Sollte von irgendwoher Gefahr drohen, signalisiert dies das jeweilige Tier, was die Gefahr wahrnimmt und alle anderen setzen sich auch in Flucht-Bewegung. Auch, wenn sich dann die hochrangige Stute vielleicht an die Spitze setzt, weil sie keine anderen vor sich duldet. Nur so erscheint es mir logisch, dass die Herde überlebt, denn auch eine hochrangige Stute oder der Hengst schlafen einmal. Es muss also eine fließende Hirarchie geben, wo Aufgaben nach Bedarf verteilt werden.

Auch im Umgang mit unserem geliebten Freizeitpartner gibt es unzählige Abstufungen von Führen und Folgen. Denken wir, wir haben die "Führung" ergattert, scheint alles hinfällig zu sein, sobald ein Eimer Möhren im Weg steht. Ich glaube wir dürfen uns das nicht so mechanisch vorstellen.
Derjenige, der offensichtlich jeweils momentan den Überblick und die stärkere Durchsetzungsfähigkeit hat, darf sich als Führer der Herde fühlen, auch wenn sie nur aus 2 Individuen besteht, das heißt auch Mensch und Pferd.
Sobald wir einen Moment abgelenkt sind und unsere Aufmerksamkeit nicht mehr voll unserem Pferd widmen, das heißt nicht sofort einschreiten, wenn es selber handelt, muss das Pferd die eigene Führung übernehmen, es ist überlebenswichtig. Davon hängt bei einem Pferd Tod oder Leben ab in der Natur.

Wie kann es funktionieren, dass wir z. B. sehen, wie ein kleines Kind die "Führung" übernimmt und das Pferd führen oder treiben kann? Pferde sind überaus gutmütige Charaktere. Wenn wir ihnen unsere Zuneigung zukommen lassen, sie spüren lassen, dass wir für sie sorgen, sie füttern, sie pflegen, konsequent zeigen, dass wir zwar auf gewissen Dingen bestehen, ihnen aber doch gewissen Freiheiten gewähren, wir sind ja nunmal nicht 24 Stunden am Tag anwesend, warum sollten sie sich gegen uns wehren? Auch ein kleiner Mensch kann das schon gut bewerkstelligen und dem Pferd zeigen, was es gern von ihm erwartet. Kommt es aber in einer Gefahrensituation drauf an, hat der kleine Mensch keine Chance mehr so schnell und bestimmt zu reagieren und das Pferd entscheidet selber.
So einfach ist das, denke ich.
Aber man kann hinein wachsen in die Kommunikation mit dem Pferd und immer besser und öfter sagen, was man erwartet und dem Pferd zeigen, dass es gut ist. Ein Pferd ist klug genug zu wissen, dass es nur Vorteile bringt, sich in eine Herdenordnung zu fügen und es sich lohnt, einem Möhrchengeber gefällig zu sein.

Ein kleines eigenes Erlebnis will ich meinen Bloglesern nicht vorenthalten:
Ein Teil der kleinen Herdengemeinschaft am Stall war spazieren gegangen. Zwei meiner Pferde waren etwas aufgeregt. Der Herdenchef rief seinem entschwundenen Teil der Herde nach und die rangniedrige Stute pflichtete ihm bei. Da ich mir einbilde doch eine gewisse hochrangige Position bei meinen Pferden einzunehmen, dachte ich, ich könne sie vom Ausgang weg locken. Dies gelang mir auch, weil sie mir einfach hinterher liefen, als ich auf die andere Seite des Auslaufes ging. Dort angekommen blieb ich stehen und wartete. Meine beiden Pferde standen einen Moment bei mir, wanderten dann zielstrebig wieder zum Ausgang um nach den anderen zu rufen.

Hier kann sich nun jeder selber seine Gedanken machen...
Meine waren folgende: Solange ich etwas Abwechslung versprach, folgte man mir gerne. Hätte ich sie weiter beschäftigt, wären sie bei mir geblieben. Wurde es aber langweilig, hatte man Besseres zu tun. ;-)

Einen interessanten Artikel über das Thema von der pferderevue.at gibt es hier zu lesen.

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Handpferdereiten - was müssen Pferd, Reiter und Handpferd können?

Auf pferderevue.at ist ein wunderbar ausführlicher Artikel darüber geschrieben.

"Beim Ausreiten mit Handpferd gilt es, vieles zu beachten und gegebenenfalls vorher zu trainieren, damit aus der gemütlichen Runde zu dritt kein waghalsiges Himmelfahrtskommando wird."
Autor: Sibylle Ortner 15.06.2015

Alle wichtigen Themen werden hier angesprochen:
Was muss ich als Reiter können?
Was muss mein Reitpferd beherschen?
Wie muss das Handpferd ausgebildet sein?
Welche Ausrüstung brauche ich?
Wie kann ich alles meinen eigenen Pferden beibringen?

Mit Hinweisen zum Üben und Tipps zum Umsetzen der Anforderungen an Pferd und Reiter, sowie Empfehlungen für die benötigte Ausrüstung.


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Samstag, 13. Juni 2015

Offenstallproblem: Kein Strom, kein fließendes Wasser. Wie funktioniert eine Selbsttränke im Auslauf? Tränke frostfrei

Jeder Offenstall ohne Strom und ohne fließendes Wasser kennt das Problem.
Wie können wir das lösen? Wir haben einen Vorteil, auf dem Stallgelände gibt es einen Brunnen.
Hier das Resultat:

Die neue Selbsttränke wird gern angenommen. Kein Kübel mehr, der verschmutzt, immer sauberes Wasser.
 Von zwei Seiten her zugänglich, für Stute und Wallache in separaten Abteilen des Auslaufs.
 Am liebsten wird aber gleichzeitig daraus getrunken. Herdenchef und Stute trinken oft zur gleichen Zeit.
 Jeder will seine Nase mit rein stecken und saufen ;-) neben dem Tränkebecken ist ein Durchgang für uns, damit wir nicht immer die Drähte aufhängen müssen um in den Auslauf der Buben zu wechseln.
Wie haben wir das gelöst? 
Die Dachrinne des Stalles füllt den Tränkebehälter während der Regenphasen auf.
Wenn mal kein Regen fällt, füllen wir mit dem Aggregat den Wassertank im Stall auf, schließen einen Schlauch an den Ablaufhahn .... 

... lassen einen Kübel mit Wasser voll laufen und pumpen dann das Wasser mit einer einfachen Schmutzwasser-Gartenpume, die wir dann an das Aggregat anschließen, durch einen Schlauch in den Tank mit dem Tränkebecken. Das dauert zwar etwas, aber die Zeit kann man an einem Stall immer sinnvoll nutzen.

Eine kleine Modifikation: Wir schließen Innentank und Außentank mit einem Schlauch zusammen, der im Prinzip mit Überlauf funktioniert, so müssen wir keine Pumpe anschließen:


Für den Winter werden wir den Tank noch isolieren, damit uns das Wasser nicht einfriert. Auch im Sommer bleibt das Wasser dann kühl und frisch.
Im Winter wird aber dann der Überlauf nicht funktionieren, weil uns das Wasser im Schlauch am Boden sonst einfriert. Hier hoffen wir auf Schneeregen oder Schmelzwasser oder füllen mit Kanistern den Tank voll.

Bei Minusgraden werden uns, wie schon im letzten Jahr, Grabkerzen das Tränkebecken lauffähig halten.

So sieht der Tisch mit der Tränkeschale aus, von beiden Seiten. Einmal zu sehen als Rohbau mit dem Anschlußgestänge an den Tank und darunter die Öffnung für den Wasserstandschlauch, und einmal angeschlossen an den Tank.

Hier jetzt verkleidet. Die Verkleidung der Trinkschale ist wie der Tank innen mit Styropor und zusätzlich mit Alufolie an den Rändern abgedichtet, damit die Grabkerzen den Innenraum gut aufheizen können und nicht zuviel Wärme verloren geht. An der Seite unterhalb der Trinkschale befindet sich eine Klappe, dahinter befinden sich 3 Kerzen. Nicht direkt unter der Schale, sodass diese nicht zu heiß wird. 


Unter dem großen Tank hinter der Klappe befinden sich zwischen den Steinen, die den Tank tragen je 3-4 Kerzen. Das hat bei Minustemperaturen bis - 10 Grad ausgereicht.


 Hier sieht man den Füllstandanzeigeschlauch, an den wir auch den Überlaufschlauch zum Innentank anschließen um den Außentank wieder zu füllen. Wir binden ihn so hoch, wie der Tank an Füllmenge gebrauchen kann, der Rest soll überfließen um nicht nach innen auszulaufen.

Hier noch ein Kurz - Video dazu:


Ausführliches Video dazu:



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Freitag, 12. Juni 2015

Ein schönes Interview mit Bernd Hackl - Gebisslos, oder nicht, die Fehler in der Reiterei

Das Interview wurde bei pferdefluesterei.de/ veröffentlicht. Außerdem gibt es dort noch ein Interview zum Leittierverhalten, ebenfalls mit Bernd Hackl.

Ein sehr umfangreicher Artikel zum gebisslosen Reiten ist auch hier zu lesen:
http://www.eschbach-horsemanship.com/gebisslos-reiten.html?page=all

Viel Spaß beim Lesen.

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Einfache Yoga-Übungen für einen guten Sitz im Sattel

Hier hat sich doch wirklich mal jemand Gedanken gemacht wie man einen besseren Sitz im Sattel gewinnt, durch Yoga-Übungen.

Finde ich toll, hier ist der Link: Yoga für Reiter


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Donnerstag, 28. Mai 2015

Pferdefilme - (Doku)


Hoch zu Ross - Die Pferde der Mächtigen Doku aus Russland
44 Min.

Cloud - Ein wilder Hengst in den Rocky Mountains. Doku
42 Min.
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Pferdefilme - Ganze Filme zu sehen auf youtube.de

143 Mn.

120 Min.

120 Min.



Coyote Summer - Der Sommer der Pferde (Abenteuer)89 Min.

Das verwunschene Pony (Familienfilm in voller Länge)88 Min.

Jet, der schwarze Hengst (Drama in voller Länge)
94 Min.

Das letzte der Einhörner (Abenteuer, Familienfilm in voller Länge)
81 Min.

2 TREUE GEFÄHRTEN - Der Film
99 Min.

Das vergessene Pferd - Saving Winston - Der Film
82 Min.


Das Pferd vom Snowy River (2014) [Drama]
94 Min.



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Freitag, 22. Mai 2015

Wann ist mein Pferd zu dick? Oder zu dünn? Worauf muss ich achten?

 

 
Es gibt verschiedene Richtlinien auf die ein Mensch achten kann, um zu entscheiden ob ein Pferd zu dick oder zu dünn ist.


Ein interessanter Artikel über das Pferde-Idealgewicht ist auf pferdialog.de zu finden.

"Durch zu wenig Bewegung und Hochleistungsgras auf den Weiden werden in Deutschland viele Pferde zu dick. Ab wann ist die Speckschicht gesundheitsschädlich und was sind die Folgen? Sportpferde sind dagegen oft so schlank, dass man die Rippen sehen kann – doch wann ist ein Pferd zu dünn und damit auch nicht mehr leistungsfähig? "

Diesen Fragen wird im Artikel auf den Grund gegangen.

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Mittwoch, 13. Mai 2015

Der Sitz auf dem Pferd, interessanter Vortrag über das Sitzen

Hüfte beweglich, Absatz unten, Kopf runter, im rechten Winkel sitzen, Zungenspitze anlegen, Augen rollen... aber wie? Und was bringt das alles?

E-Motion Pferd Tour - Eckart Meyners "Sitzt Du noch oder reitest Du schon"
erklärt in seinem Vortrag diverse Tricks, die uns Reitern ermöglichen besser zu Sitzen.


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Mittwoch, 6. Mai 2015

Das Knotenhalfter unter anatomischen Gesichtspunkten



Eins darf man nicht verschweigen:
Das Knotenhalfter kann von Trainern dazu benutzt werden um Pferde mit Druck auszubilden, damit es später auf leichte "Hilfen" reagiert.
Tatsache ist, dass mit dem Knotenhalfter sehr viel Druck aufgebaut werden kann und es auch schmerzhaft eingesetzt werden kann, weil es durch seine dünnen Stricke und die dort angebrachten Knoten einwirken kann.

Aber, auch das darf gesagt werden, es ist auch möglich ohne Druck damit ein Pferd auszubilden, indem es einfach als Alternative zur gebisslosen Zäumung dient.


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Dienstag, 5. Mai 2015

Eine günstige Variante, den Matschpaddock zu befestigen.

Mit dem Paddock-Easy-Ground können Sie Paddocks, Reitplätze, Longierzirkel bzw. Roundpens oder die Wege für ein Paddock Paradise günstig selber bauen.
Hier die Beschreibung:
http://www.paddock-easy-ground.de/produktinfo/

Wie wir unser Problem des matschigen Paddocks gelöst haben, sehen Sie hier:
Kein Matsch mehr auf den Wegen im Paddock

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Wie sitzt das Knotenhalfter richtig? Wie wird der D-Knoten richtig geschlossen? Wofür ist ein Knotenhalfter geeignet?







Warum soll das Knotenhalfter so und nicht anders sitzen?
Ein Knotenhalfter sitzt fest und lockert sich nicht, wenn es richtig angelegt wurde. Dies hat aber auch Nachteile, wenn das Pferd z. B. damit angebunden wird, denn es gibt auch bei Belastung nicht nach. Schwere Schäden am Pferd sind möglich, deshalb bitte nie mit Knotenhalfter anbinden.
Aus diesem Grund wird es auch etwa 2 Finger breit unter dem Jochbein platziert, damit es auf dem knöchernen Teil der Nase sitzt.
Unter dem Kinn sollte noch Platz frei sein für ca. 4 Finger zwischen Halfter und Pferdekopf.

Wie wird das Knotenhalfter richtig geschlossen?
Wenn das Knotenhalfter mit dem Nasenteil über die Nase gestreift wurde, legt man das längere Ende hinter den Ohren über das Genick und führt es von innen nach außen durch die Schlaufe, an der man es befestigen möchte.
Am besten hält man es dann mit der linken Hand direkt über der Schlaufe fest in der richtigen Länge. Dann führt man das Ende mit der rechten Hand wieder nach innen hinter die Schlaufe in Richtung nach vorne zum Auge hin unter der Schlaufe durch, hierbei bildet sich mit der Seilmitte das D, was dem Knoten seinen Namen gibt. Dabei hält die linke Hand immer noch das Seil über der Schlaufe fest und bewegt sich nicht. Von vorne schiebt man das Ende dann DURCH dieses D was eine Schlaufe bildet zurück Richtung Hals nach hinten und zieht das Seil dann über der Schlaufe platziert fest.
Bei Zug festigt sich dieser Knoten noch, er kann von allein nicht mehr aufgehen.

Hier gibt es ein anschauliches Video dazu:


Wofür ist das Knotenhalfter geeignet?
Für alle Arten der Bodenarbeit, sowie das zügelunabhängige Reiten ohne Anlehnung.
Am langen Bodenarbeits-Seil, das etwas schwerer sein sollte um die Hilfen besser zu übertragen und das an beide Schlaufen unter dem Kinn befestigt wird, oder auch mit den Zügeln die hier auch an der unteren Seite je an einem Schlaufenende befestigt wird.
Es lässt sich eine sehr feine Kommunikation mit dem Pferd erarbeiten.

Seien Sie bitte vorsichtig, wenn das Pferd nicht gewohnt ist, dass das Kopfstück nicht nachgibt sobald es zufällig auf das Seil tritt. Es kann sich sehr erschrecken und auch im Genick verletzen. Am besten trainiert man es vorher, den Kopf unten zu halten, wenn Zug auf das Knotenhalfter kommt. Ich lasse deswegen das Seil niemals am Boden schleifen.

Eine Beschreibung, auf welche Nerven und Blutbahnen das Knotenhalfter drückt ist hier zu finden:
http://www.hippovital.at/2015/01/18/gedanken-zum-knotenhalfter-unter-anatomischen-gesichtspunkten/

Zur Ausbildung des jungen Reitpferdes wird oft auch ein natural Hackamore verwendet.

"Die Natural Hackamore ist eine von hand geknotete, leichte und weiche gebisslose Zäumung. Sie ist das ideal für die Vorbereitung auf das Reiten mit Trense. Ziel der Natural Hackamore ist es dem Pferd beizubringen seinem Gefühl zu folgen und dem Druck zu weichen. Gerade beim einreiten ist sie das perfekte Werkzeug um das Pferd nicht im Maul zu desensibilisieren. Oftmals wird sie auch eingesetzt um Hilfen- und Entspannungsprobleme zu lösen.

Die Hackamore besteht aus einem Knotenhalfter, einem geschlossenen verstellbarem Zügel und einer ca. 3,7 m langen Leadrope. Besonders im Natural Horsemanship ist es von Vorteil gleichzeitig die Reitzäumung und eine Leadrope für die Bodenarbeit parallel im Training nutzen zu können ohne ständig die Halfter wechseln zu müssen."
Zitat: Sarah Kolbmüller

Eine Anleitung zum Selbermachen hier:
http://www.curlyhorse.info/wp-content/uploads/2014/06/Eine-Natural-Hackamore-selber-machen.pdf



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Und noch einmal geht`s um das richtige Futter für Pferde

Der große Schwindel in der Nahrungsergänzungsindustrie betrifft auch unser Pferde.
Ein Artikel darüber hier: kraeuter-fuers-pferd.com

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Sonntag, 3. Mai 2015

The Story of America's Wild Horses and Burros - Full 56 Min.

The Story of America's Wild Horses and Burros

"Der Film wurde Veröffentlicht am 01.05.2014
Released May 2012 - Produced by the Bureau of Land Management, this video helps us better understand how the BLM came to manage federally protected wild horses and burros on millions of acres of public lands across the West. Current and former BLM employees, historians, horse advocates, and others tell their parts of this continuing story.

From the DVD Cover:
The public lands of the Western United States are diverse, ruggedly beautiful, and majestic - as are the horses and burros that live there. These animals are born with the colors of the land upon them. The browns, blacks, reds, blues, dapple grays, and snowy whites all reflect nature's paint brush.

Today, America's wild horses and burros are found in 10 western states. It is the BLM's responsibility to preserve and protect healthy herds of wild free-roaming horses and burros as components of the public lands.

The Wild Horse Annie Act of 1959 and the Wild Free-Roaming Horses and Burros Act of 1971 gave wild horses and burros a legal right to live on public lands without harassment. The Adopt-A-Horse or Burro Program was initiated in 1973 to meet the challenges of balancing the health of public lands with the health of the wild horses and burros.

To read about many adoption success stories, go to www.facebook.com/BLMWildhorseandburro.
To learn how you can adopt a wild horse or burro, visit www.blm.gov, call 866-4-Mustangs (866-468-7826) or email wildhorse@blm.gov."

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Brumby Horse Run Wild - Full 53 Min.

Brumby Horse Run Wild

"Brumby Horse Run Wild will have application in upper primary and lower secondary Science and Technology and HSIE. It's subject matter covers Life Sciences (biology,ecology) and Environmental Studies (geography) as well as History. It is particularly appropriate for looking at feral animals, control of feral animals, destruction of the environment, our responsibilities towards animals and towards the environment, scientific methodology for studying animals in the wild."

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A kanadai Sziklás-hegység vadlovai [Wild Horses of the Canadian Rockies] - Hungarian

Movie in Hungarian Language
about Wild Horses of the Canadian Rockies

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Breakdown: Death and Disarray at America's Racetracks - Full 27 Min.

Breakdown: Death and Disarray at America's Racetracks

A 2012 New York Times investigation of the U.S. horse racing industry revealed a pervasive culture of drugs and lax regulation. This documentary was nominated for a News & Documentary Emmy Award. https://youtu.be/86XGhbhwTwo

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Freitag, 13. März 2015

Sind Pferde wirklich Steppentiere und Grasfresser?

Ich habe einen sehr schönen Artikel von Klaus-Rainer Töllner - Biologe auf pferdedialog.de
Pferde sind Grasfresser – so sagt man uns. Stimmt das wirklich?
Über Pferde und ihre Erfolgsgeschichte über 50 Millionen Jahre.
Sind Pferde wirklich Grasfresser?
Das Futter der Nordpferde
Wie müsste das natürliche Futter für Pferde aussehen

Weiter zwei Artikel von Dr. rer. nat. Renate Vanselow Diplom-Biologin auf artgerecht-tier.de
über Gräsergifte
und über wehrhafte Gräser

Ein Artikel von Dr. Frauke Garbers, Biologin
über die Risiken auf der Pferdeweide



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Wildpferde als Futterberater

Wildpferde oder wild gehaltene Pferde werden in Naturschutzgebieten heute dazu eingesetzt, das Gelände offen zu halten und der Verbuschung entgegen zu wirken. Dafür eignen sich besonders Koniks, Isländer oder Dülmener Pferde. 

Verschiedene Landschaftsschutzprojekte und Biotop-Pflegeprogramme haben in den letzten Jahren sehr gute Erfahrungen mit Pferden gesammelt. Von diesen Pferden und ihrem Fressverhalten sollte man lernen, wie man sein eigenes Pferd gesund ernähren kann. Bei diesen Pferden kann man beobachten, dass sie an die Rinden der Bäume und Sträucher gehen

Ist es Langeweile, wenn sie die Schattbäume auf den Weiden abschälen? Wollen sie nur ihre Zähne abschleifen? Oder sind Rinden und Blätter wichtige Bestandteile ihrer Nahrung? Schauen wir einmal über den Teller- oder Koppelrand der Grasfütterung: Was gewinnen die Pferde aus der holzigen Nahrung?

Ein wirklich schöner Artikel über Bäume und Sträucher, die für Pferde geeignet sind, 
auf artgerecht-tier.de



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Dienstag, 10. März 2015

Ab 1. Januar 2016 gilt der fälschungssichere Pferdepass

Die EU hat am 17. Februar 2015 eine Neue EU Equidenpass-Verordnung verabschiedet, die in allen Mitgliedsstaaten zum 1. Januar 2016 gültig ist.

Alle nach dem 1. Juli 2009 geborenen Pferde müssen EU-weit mit einem Mikrochip ausgestattet werden und alle Mitgliedstaaten müssen eine zentrale Datenbank einrichten, sofern noch nicht vorhanden. In Deutschland sind die Zuchtverbände befugt, Pferdepässe auszustellen. 

Alle Pass- und Mikrochipdaten werden in einer zentralen Datenbank bei der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) hinterlegt. Eine solche Datenbank soll nun auch in allen anderen EU-Mitgliedsländern dazu beitragen, die Ausstellung von Pässen durch die verschiedenen Stellen besser kontrollieren zu können. Die neue Verordnung wird ab dem 1. Januar 2016 gelten. Mitgliedstaaten ohne zentrale Datenbank haben dann noch ein halbes Jahr Zeit, eine solche einzurichten. 

Einige Bestimmungen wurden in der Neuen Verordnung zusätzlich genauer gefasst, so sind zum Beispiel Abkürzungen bei der Beschreibung der Pferde möglichst zu vermeiden, die genaue, überprüfte Stelle des Transponders ist in das Abzeichen-Diagramm einzutragen. Es gibt eine Seite zum Nachweis der Kastration, zum Einlesen in zusätzliche Datenbanken und weitere Seiten zur exakten Dokumentation verabreichter Arzneimittel.

(wittelsbuerger.com vom 26.09.14

Vordringlich geht es jetzt in der neuen Durchführungsverordnung darum, mehr Lebensmittelsicherheit bei Schlachtpferden zu erhalten, die Erfassung aller in der EU geborenen und eingeführten Pferde zu optimieren, stets Zugriff auf den aktuellen Standort der Tiere zu haben und Täuschungen auszuschließen. 

So müssen in allen Mitgliedsstaaten spätestens zum 1. Juli 2016 zentrale Datenbanken eingerichtet werden. In diese Datenbanken sind alle Pferde einzutragen, die in einem Mitgliedsstaat gehalten werden.

Geht es dabei nur um den Pferdefleischskandal, oder geht es am Ende um die Realisation der Pferdesteuer, um alle Pferde lückenlos zu erfassen und zu kontrollieren?

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Donnerstag, 5. März 2015

Henry Sandkuhle, ein Film über das Geheimnis der Pferdesprache.

"Pferde sind mein Leben", sagt Henry Sandkuhle. Mit Anfang 20 gibt er seine vielversprechende Karriere als Turnierreiter auf, weil er den Umgang mit den Tieren im Pferdesport nicht mehr ertragen kann. Auf seinen Reisen um die Welt trifft er auf eine Herde Wildpferde und sagt danach: "Alles, was ich über Pferde weiß, habe ich von Wildpferden gelernt." Heute vermittelt er zwischen Ross und Reiter, wenn gar nichts mehr geht.

Sehen Sie die ganze Sendung, 58 Minuten, auf Planet Wissen:
http://www.planet-wissen.de/sendungen/2015/03/04_pferdesprache.jsp

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Wildpferde, gibt es sie noch? Wo können diese Fluchttiere heute noch überleben? Wie sieht ihr Herdenleben aus?

Eine Rückzüchtung des Ur-Wildpferdes Tarpan.

Es heißt, das letzte echte Wildpferd, ein Przewalski-Pferd, benannt sind die fahlgelben kleinen Pferde nach dem russischen Forscher Nikolaj Michailowitsch Przewalski, der sie 1878 erstmals beschrieb, wurde 1969 zuletzt gesehen.

Diese östliche Form der Urpferde, das Tarpan, bewohnte einst die gesamte eurasische Steppe. Sie sind verschwunden, weil sie sich mit Hauspferden paarten, weil der Mensch sie bejagte, um eben das zu verhindern, oder weil ihr Lebensraum zerstört wurde.

Aber es gibt auch heute noch wild lebende Pferde: Verwilderte Hauspferde, wie den amerikanischen Mustang, die australischen Brumbies, verwilderte Militärpferde im Naturschutzgebiet Namib-Naukluft-Park in Garub, in den kargen Ebenen am Rande der Namibwüste oder Rückzüchtungen ursprünglicher Pferderassen, zum Beispiel die Wildpferde in Dülmen im Merfelder Bruch, ende des 19. Jahrhunderts ließ der Herzog von Croy die letzten Tiere auf sein Land bringen, um sie vor der Ausrottung zu schützen, diese wurden schon 1316 urkundlich erwähnt.

Wer ist der Boss in der Herde? Leithengst oder Leitstute?

In den wild lebenden Herden gibt es fast immer einen Leithengst und eine Leitstute. Der Leithengst übernimmt den Schutz der Herde. Dazu hat er einen kräftigen Hals und oft auch Hakenzähne, die schmerzhafte Verletzungen herbeiführen können. Hengste sind die wehrhaftesten Tiere der Gruppe und machen den gefährlichsten Job. Deswegen haben sie selten die Chance alt und weise zu werden, bald könnte ein jüngerer, kräftigerer Hengst kommen, der die Herde übernimmt. 

Der eigentliche Chef einer Herde ist deshalb meist eine erfahrene Stute, sie bestimmt den Tagesablauf, kennt die besten Futterplätze, Tränken und Ruhezonen. Der Hengst muss die Herde beschützen, sie selbst ist zu wichtig, um sich diesen Gefahren auszusetzen. Mögliche Gefahren sind Raubtiere wie Wölfe oder Pumas, aber auch andere Hengste, die eine oder alle Stuten der Herde übernehmen möchten.

Pferde sind außerordentlich soziale Tiere. Rangkämpfe gibt es meist nur in den unteren Rängen und die Führungspositionen sind nicht hart umkämpft. Es wird immer wieder beobachtet, dass Herden, die ihren Anführer verloren haben, sich einer anderen Herde anschließen. Denn die jungen Hengste einer Herde verlassen die Gruppe, oder werden vom Leithengst dazu veranlasst, wenn sie 1 Jahr alt geworden sind. Nur in Ausnahmefällen ist ein junger Hengst länger in der Herde.

Die Junghengste schließen sich lockeren Gruppen von anderen Junghengsten an und üben die Rangkämpfe, bis sie selber alt und fit genug sind, eine eigene Herde zu übernehmen oder mit einer einzelnen Stute die er aus einer großen Herde abgesondert hat, selber eine Familie zu gründen. Manche von ihnen besuchen noch die alte Herde, oder kommen zu Hilfe, wenn der "alte" Hengst die Herde verteidigen muss. Dies hat man in Amerika an wilden Herden beobachtet, die relativ eng mit ihren Nachbarn zusammen ein Territorium bewohnen.
Mehr Infos über Przewalski-Pferde in einem Artikel auf Planet-Wissen
oder die Dülmener-Pferde im Münsterland Planet-Wissen

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